Mamasein

Rezept – Süße Wolke mit Himbeeren – Kuchen ohne backen.

Hallo liebe Wolke,
brauchst du manchmal etwas Süßes?
Ich ja, ich habe mir gestern eine süße Wolke mit Himbeeren gemacht, obwohl ja Fastenzeit ist, aber manchmal braucht man etwas mit ganz viel Sahne, Mascarpone, Löffelbiskuit, Puderzucker und Himbeeren.

Etwas Süßes für die Seele.

Und dann habe ich mich auf mein Sofa gesetzt, als mein kleines Leben im Kindergarten war, kochte mir einen großen Milchkaffee und habe mir vorgestellt, ich würde über einen schönen, sommerlichen Feldweg wandern. Nur ich allein.

Hin und wieder kann es nämlich vorkommen, dass man auf einem Feldweg wandert.
Einfach so schlendert man dahin, ohne ein konkretes Ziel, nur weil der Feldweg eben zum Wandern einlädt.
Unter den Füßen knirschen kleine Kieselsteinchen, manche hüpfen sogar lustig zur Seite, wenn man im richtigen Winkel auf sie tritt. Links und rechts des Feldwegs stehen im Sommer hohe Gräser, dahinter wiegen sich Kornähren im warmen Wind. Und wenn dazu die Sonne einen goldigen Schimmer hinterlässt, dann hat man vermutlich einen schönen Tag für seine Feldwegwanderung erwischt.

Margerite am Sonnenhut

Man wird vielleicht Lust haben, eines der hohen Gräser zu pflücken, um darauf herumzukauen, es sich fröhlich in den Mundwinkel zu schieben oder man entdeckt eine verirrte Margerite und steckt sie sich an den Sonnenhut.
So läuft man weiter und sieht möglicherweise Schwalben in Sturzflügen über den Himmel rasen, während Grashüpfer vor einem weg springen und mit dem Umgebungsgrün verschmelzen.
Man geht und schaut und hört und riecht.

Übung

Ist man ein geübter Feldwegläufer, dann kann man nämlich die unterschiedlichsten Gerüche wahrnehmen; Kamille zum Beispiel und vor allem den Sonnenduft, der je nach Windrichtung, Jahres- und Tageszeit ein wenig anders riecht. Manchmal kann man sogar am Sonnenduft den Regen vorhersagen, aber dazu bedarf es vieler Spaziergänge.

Gewitter

Und ab und zu, da wartet hinter der nächsten Weggabelung ein kleines Gewitter, das man nicht gesehen hat und auch nicht immer vorhersagen kann. Denn die Wolken am Himmel, die sich aufblähen und nachtschwarz werden, die können auch ganz anderer Ursache sein.
Denkt man sich.
Doch manchmal eben, wird man überrascht.

Im Trockenen

Bei anderen Wanderungen, da hat man Glück und sieht ein Unwetter, wie es am gegenüberliegenden Ende des Feldes und damit in weiter Ferne tobt. Als wäre der Himmel und die Welt in kleine Scheibchen geteilt; man selbst steht weiterhin im sicheren Trockenen und beobachtet wie Blitze tanzen und der Donner leise murmelt – und wenn sie ihre Vorstellung beendet haben, den schönsten Regenbogen auf den Himmel zaubern.

Dann kann man sich, wenn man es möchte und einem der Sinn danach steht, in die Kornähren fallen lassen, als wären sie mit Daunen gestopfte und reich bestickte Kopfkissen, sich den Sonnenhut in die Stirn ziehen und den Regenbogen so lange betrachten, bis er nur noch unsichtbar im Azur hängen bleibt.

Süße Wolke

Und dann sieht man vielleicht sogar süße Wolken, in die man fast rein beissen möchte, weil sie so appetitlich und weich aussehen, als ob sie auf der Zunge schmelzen.
Gelegentlich schließt man die Augen, riecht dem Sonnenduft und den Himbeeren nach, und irgendwann lässt sich der Grashüpfer auf dem Halm nieder, der im Mundwinkel steckt. Dann bleibt man einfach eine Weile in den Kornähren am Feldweg mit den hohen Gräsern und den verirrten Margeriten liegen, hört den Schwalben zu und lässt den goldenen Schimmer auf der Nase tanzen.

Solche Dinge können vorkommen, wenn man hin und wieder auf einem Feldweg wandert – und wahrscheinlich noch viele andere mehr!

Hach ja, liebe Wolke, das war ein schöner Ausflug mit meiner süßen Wolke mit Himbeeren!

Und wenn ich dir das Rezept verraten soll, dann lies hier unten weiter.
Ansonsten: Hab eine liebevolle Zeit!


Rezept für eine süße Wolke mit Himbeeren

Süße Wolke mit Himbeeren. Ein Rezept für einen Kuchen ohne backen,

Das Rezept für die Himbeerwolke habe ich bei verkocht.at gefunden – und ich LIEBE es!!!

Zutaten

ca. 20 Löffelbiskuit
500 g Griechischer Naturjoghurt
500 g Mascarpone
250 ml Sahne
2 EL Zucker
2 EL Puderzucker
500 g gefrorene Himbeeren
Kokosflocken

Zubereitung

Zuerst die Löffelbiskuits in eine Form schichten und die Sahne steif schlagen.
Dann vermengt man den Mascarpone mit dem Zucker und dem Joghurt und hebt die Masse vorsichtig unter die Sahne.
Ein wenig von der „Wolken“-Creme auf die Löffelbiskuits streichen, die gefrorenen Himbeeren darüber geben und mit Puderzucker bestreuen.
Dann die restliche „Wolken“-Creme (himmlisch lecker!) über den Himbeeren verteilen und mit Kokosflocken bestreuen.

Am besten im Kühlschrank einen Tag lang durchziehen lassen bis der Löffelbiskuit weich geworden ist.
Ein Rezept für die Seele!

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