Wilma und die Sternschnuppe. (Lerngeschichte für Kinder)

Die Geschichte „Wilma und die Sternschnuppe“ ist Teil meines Buchs „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 4“ (Werbung)

In einer schönen, warmen Sommernacht sitzt Wilma Wochenwurm auf der Wiese vor ihrem Haus und schaut in den Himmel. Tausend Sterne kann sie dort erkennen. Vielleicht auch zweitausend Sterne. Es sind so viele Sterne am Nachthimmel zu sehen, dass Wilma sie nicht zählen kann. Wilma findet den Sternenhimmel wunderschön. Die Sterne blinken und leuchten. Je länger sie in den Himmel schaut, desto mehr Sterne entdeckt sie.

Sterne. Abertausende Sterne.

Wilma weiß, dass die Sterne alle ganz furchtbar weit von der Erde entfernt sind.
Dass man so weit entfernte Sterne sehen kann, ist wirklich toll, denkt Wilma. Wie es wohl wäre, mit einer Rakete oder mit einem Raumschiff in den Himmel zu fliegen?, überlegt sie. Was man da wohl alles erleben und sehen kann?, fragt sie sich. Sie träumt ein bisschen davon, ein Astronauten-Wurm zu sein.

Sternschnuppe

Und gerade, als sie sich vorstellt, mit einer Rakete in den Weltraum zu düsen, sieht sie etwas, das hell über den Himmel zischt.
„Woooow!“, staunt Wilma. „Was war  denn das?“ 
Der kleine Wochenwurm hat soetwas noch nie gesehen. Es leuchtete ganz hell am Himmel auf und war schnell wieder verschwunden. Ob ein Stern vom Himmel gefallen ist? Oder ob Wilma vielleicht nur geträumt hat?

Aber dann fragt jemand neben Wilma: „Hast du die Sternschnuppe auch gesehen?“

Glühwürmchen

Wilma und die Sternschnuppe - Lerngeschichte für Kinder - Glühwürmchen Bert
Es ist Bert, das Glühwürmchen, das im Sommer immer leuchtet. Fast genauso hell wie der Leuchtstreifen, der gerade über den Nachthimmel geflogen ist.
„Sternschnuppe?“, fragt Wilma.
„Ja!“, antwortet Bert. „Das war eine helle Sternschnuppe. Ich finde sie wunder-wunder-wunderschön. Denn sie sehen ein bisschen aus wie ich. Hi hi hi“, lacht Bert. 
„Was ist denn eine STERN-SCHNUP-PE?“, fragt Wilma. „Ist die gefährlich? Kann sie mir auf den Kopf fallen?“
Bert muss wieder lachen. 
„Aber nein!“, sagt Bert. „Eine Sternschnuppe zu sehen, das ist etwas Besonderes. Und, weißt du was? Wenn man eine Sternschnuppe sieht, darf man sich etwas wünschen!“

„Ehrlich wahr?“, staunt Wilma und Bert nickt.
Dann überlegt Wilma, was sie sich wünschen könnte.
Vielleicht, dass sie eines Tages doch noch ein Astronauten-Wurm wird? 
„Woher kommt denn eigentlich so eine Sternschnuppe?“, fragt Wilma.

Komet und Meteor

„Das kann ich dir erklären“, antwortet Bert, denn das Glühwürmchen hat schon viel von der Welt gesehen und weiß eine Menge. 
Wilma und die Sternschnuppe - Erde
Im Universum gibt es nicht nur Sterne, also andere Sonnen, und andere Planeten, sondern auch Kometen. Das sind große Brocken, die durch das Weltall fliegen. Manchmal verlieren die Kometen ein paar Teilchen. Wenn diese Teilchen, die man Meteore nennt, dann in unsere Erdatmosphäre eintreten, verglühen sie. Und dabei hinterlassen sie diesen wunderschönen Leuchtstreifen am Himmel“, erklärt Bert ausführlich und Wilma ist sehr beeindruckt. 
„Und wenn ich eine Sternschnuppe sehe, darf ich mir wirklich etwas wünschen?“, fragt Wilma und Bert nickt.

Dann schaut Wilma wieder in den Sternenhimmel und nimmt sich vor, Bert später noch eine Menge über das Weltall zu fragen.

Und wer weiß? Vielleicht wird Wilma ja der erste Astronauten-Wurm im Universum. 

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(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 4: Sommer, Ferien, Urlaub.“
Softcover, 56 Seiten mit Geschichten zum Sommer für Kinder ab 4 Jahren in Kita, Kindergarten und Vorschule. Zum Vorlesen, Mitmachen und Lernen. Inkl. Ausmalbildern, Rätseln und Schwungübungen.
ISBN: 978-3732238927



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