Alle Artikel mit dem Schlagwort: Achtsamkeit

Frohe Weihnachten 2018 Hallo liebe Wolke

Ein Traum, ein Träumchen. Ein Herz, ein Herzchen. (Kein Weihnachtswunsch)

Hallo liebe Wolke,hast du Träume?Ich ja. Ein paar. Eigentlich sind es gar nicht viele. Nur vielleicht ein oder zwei.Ich hab in meinem Leben oft den Fehler gemacht, entweder an den falschen Traum oder nicht richtig an die richtigen Träume zu glauben. Und das ist ein dummer Fehler, das kann ich dir sagen! Denn, wenn man nicht an seinen Traum glaubt, und sei es noch das kleinste Träumchen, dann wird das nichts. Halbherzigkeit ist nämlich nie gut. Carpe diem Mit Kalendersprüchen konnte ich mich noch nie anfreunden, ja, ich finde sie sogar ziemlich beknackt, meistens zumindest. Deswegen sträubt sich alles in und an mir, wenn ich sowas wie „don‘t dream it, be it“lese. Oder „carpe diem“.Aber an eins glaube ich mittlerweile: ans Glauben. An sich selbst. An seine Träume. Auch das – das Glauben – habe ich von meinem kleinen Leben gelernt. Wie so vieles. Ein kleines Kind, das gibt nicht auf.Das wird vielleicht hin und wieder äußerst wütend, wenn etwas nicht so klappt, wie es sich das vorstellt. Aber es steht immer wieder auf. Bis es laufen kann. Es wiederholt so …

Was mein Kind wirklich von mir braucht

Dinge, die mein Kind wirklich von mir braucht – und die man nicht kaufen kann.

Hallo liebe Wolke, kaufst du dir gern was? Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt: Geld regiert die Welt. Man tendiert dazu, vieles in Geld, im materiellen Wert, aufzuwiegen. Ob man glücklich ist, macht man häufig davon abhängig, was und wie viel man sich mit und von seinem Geld leisten kann. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Und genau diese Dinge sind es, die mein Kind wirklich von mir braucht. Karate im Schlaf Es ist nicht immer einfach, Eltern (Mama, Papa) zu sein. Im Moment möchte mein kleines Leben täglich in meinem Bett übernachten – und übt im Traum Karate, so dass ich mit gezielten Tritten in die Ecke gedrängt und am äußersten Bettkantenrand schlafen „darf“. Macht man ja alles gern, auch wenn mir meine Me-Time vor dem Schlafengehen ein bisschen fehlt. Ehrlich gesagt. Klar ist aber, egal wie anstrengend einige Zeiten auch sein mögen, dass man immer das Beste für sein Kind möchte. Und das Beste heißt für manche Menschen häufig, seinem Kind noch …

mehr mehr mehr haben haben haben

Mehr, mehr, mehr. Haben, haben, haben!

Hallo liebe Wolke, bekommst du auch manchmal nicht genug? Kinder sind großartig darin. Wenn es nach meinem kleinen Leben ginge, würde sie Schokolade und Eis (im Wechsel) essen – bis sie sich nur noch rollend fortbewegen könnte. Unsere Wohnung hätte sich schon längst in eine Mixtur aus Elsas Eispalast, großflächigen Wasserfarbenkunstwerken an den Wänden und sehr, sehr, sehr viel Spielzeug verwandelt (das eh kein Mensch braucht. Auch kein kleiner Mensch.). „Mehr, mehr, mehr. Haben, haben, haben!“ ist bei (kleinen) Kindern wohl etwas ziemlich Normales. Man kann es ja schließlich mal versuchen, ob die Grenze nicht doch viel weiter hinten liegt, als vermutet. Und wie ist das bei mir? Was ich nicht alles will. Ich gebe zu: Wenn ich könnte, würde ich mir auch lieber zehn Teile für meine Sommergarderobe zulegen als nur eins. Und wenn ich könnte, würde ich mir auch abends gern häufiger die dicke Salamipizza und hinterher noch Chips zu Gemüte führen. Einfach, weil ich es haben (haben, haben) wollen würde. Alles mit Käse Überbackene ist ja sowieso der Himmel auf Erden. Fast. …

So ein Mist!

Hallo liebe Wolke, sammelst Du was? Ich eigentlich nicht. Weder Briefmarken noch Parfüm oder Strandgut, aus dem man später was basteln könnte, wenn man wollte. Worin ich allerdings ganz gut bin, ist: Erinnerungen sammeln. Und ich kann Dir sagen, da kommt ein ganz schöner Mist zusammen, der unterm Bett verstaubt. Domizile Vor viereinhalb Jahren bin ich mit einem vier Monate alten Säugling umgezogen. Ich wohnte in der dritten Etage, meine Wohnung war ein kleines Singledomizil mit wunderbarem Balkon und diese Wohnung war eben für ein Singleleben aus- und eingerichtet. Und als mein kleines Leben dann so ungeplant, und heißgeliebt, als neuer Mitbewohner diese Singlewohnung bezog, wurde mir schnell klar, dass ich allein weder die Energie noch den Willen besaß, die ganze Chose – wie Maxi Cosi mit kleinem Inhalt, Einkaufstüten mit großem Inhalt und so weiter – täglich mehrere Male in das Dachgeschoss zu wuchten. Wohnungssuche war angesagt; und zwar eine neue Bleibe im Grünen mit Kinderzimmer und ein bisschen mehr Platz. Ein Ein-Eltern-Domizil. Irgendwann wurde ich fündig, was großes Glück war, denn als Alleinerziehende …