Alle Artikel in: Mamasein

Ich habe Angst

Hello Darkness my old Friend! Hallo Angst!

Hallo liebe Wolke,hast du manchmal Angst?An alle, die sich bei Mimimi gern die Ohren zuhalten oder mit den Augen rollen: Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt, um diesen Beitrag wegzuklicken und zu schließen. Etwas, übrigens, das ich im Moment auch gern hin und wieder mache; mir die Bettdecke über den Kopf zu ziehen. Denn ich habe Angst. Alles nur eine Phase. Seit einiger Zeit ist es ruhiger hier geworden, zumindest was meine persönlichen Beiträge und nicht Wilma Wochenwurm angeht. Das hat zum einen den Grund, dass in letzter Zeit nicht allzu viel übermäßig Spannendes passiert. Ich bin froh, dass wir die Trotzphasen und die Phasen im Allgemeinen, die Kinder so durchlaufen, vorerst ganz gut umschifft haben. Diese Phasen waren oft sehr anstrengend, diese Phasen der Schlaflosigkeit und die Phasen der Krankheiten und die Phasen der Entwicklungssprünge und die Phasen, in denen hier alles drunter und drüber ging, haben mich ermüdet. Jede Mama kennt das, ich bin da keine Ausnahme und mache mich auch zu keiner, bloß weil ich alleinerziehend bin. Immer dasselbe… Zum einen hat das …

Stille Momente

Stille Momente

Hallo liebe Wolke,bist du manchmal still?Es sind diese stillen Momente, die nur so lang dauern wie das schwache Aufleuchten eines Glühwurms im Sommer, sie sind kurz genug, um sie zu sehen, sie verschwinden gleich wieder, wenn man nicht richtig hinschaut, aber in diesem einen Augenblick sind sie da: stille Momente. Sepia Am Wochenende habe ich den Schluß von „French Kiss“ gesehen. „Ich will dich.“, sagte er im Flugzeug zu ihr und dann sah man sie, die beiden, im Spätsommer irgendwo auf einem französischen Feld knutschen, Meg Ryan im Blumenkleid und in diesen sepiahaften Farben, die alles ganz warm machen, selbst ein Eisklotz würde einen in Sepia wärmen. Ich bin nicht so der Mensch, der bei Filmen weint. Sollte man nicht glauben, denn ich bin doch eigentlich recht sensibel – wie habe ich mich neulich ausgedrückt, ‚ich habe ein Künstlerherz‘, ein bodenständiges, das wird manchmal beim Bücherlesen schwer und melancholisch, aber fast nie beim Fernsehen – nur wenn Meg Ryan in stillen Momenten knutscht. Weil ich mich ans Küssen erinnert habe. Und dass es mir fehlt und …

mødes igen (Oder: Hyggeliges Auf Wiedersehen!)

Hallo liebe Wolke, weißt du, wer glücklich ist? Die Dänen. Hat man herausgefunden. Und wer in seinem Sprachschatz ein „Hygge“ liegen hat, der kann ja gar nicht anders, der muss quasi glücklich sein. Auch, weil es sich schon ziemlich gemütlich anhört, „hyggelig“ nur auszusprechen. Aber auch die Dänen müssen ihre Gemütlichkeit erst lernen, habe ich gelesen. Und da habe ich mit den Dänen etwas gemeinsam.Auf Wiedersehen Stress, Hallo Hygge! Mach mal langsam! Jahresendegedanken haben immer auch etwas mit Zurückschauen, mit Reflexion, zu tun – und ich bin mir sicher, dass das Betrachten des eigenen Lebens, oder seiner Gedanken, auch im Juni oder April nicht verkehrt ist. Das ist ein bisschen so, wie eine Zeitung aufzuschlagen und die Nase reinzustecken, dann nicht nur die Überschriften zu lesen, sondern auch die ganz kleinen Kolumnen an den äußersten Seiten, damit man sich ein bisschen informiert. Über sich selbst. Egal wann ich meine Zeitung im Jahr 2018 aufgeschlug, immer stand darin: Mach mal langsam! Das Jahr 2018 hat mich gezwungen, zwei bis zweieinhalb Gänge runterzuschalten. Hygge, Hektik, Huch Das …

Frohe Weihnachten 2018 Hallo liebe Wolke

Ein Traum, ein Träumchen. Ein Herz, ein Herzchen. (Kein Weihnachtswunsch)

Hallo liebe Wolke,hast du Träume?Ich ja. Ein paar. Eigentlich sind es gar nicht viele. Nur vielleicht ein oder zwei.Ich hab in meinem Leben oft den Fehler gemacht, entweder an den falschen Traum oder nicht richtig an die richtigen Träume zu glauben. Und das ist ein dummer Fehler, das kann ich dir sagen! Denn, wenn man nicht an seinen Traum glaubt, und sei es noch das kleinste Träumchen, dann wird das nichts. Halbherzigkeit ist nämlich nie gut. Carpe diem Mit Kalendersprüchen konnte ich mich noch nie anfreunden, ja, ich finde sie sogar ziemlich beknackt, meistens zumindest. Deswegen sträubt sich alles in und an mir, wenn ich sowas wie „don‘t dream it, be it“lese. Oder „carpe diem“.Aber an eins glaube ich mittlerweile: ans Glauben. An sich selbst. An seine Träume. Auch das – das Glauben – habe ich von meinem kleinen Leben gelernt. Wie so vieles. Ein kleines Kind, das gibt nicht auf.Das wird vielleicht hin und wieder äußerst wütend, wenn etwas nicht so klappt, wie es sich das vorstellt. Aber es steht immer wieder auf. Bis es laufen kann. Es wiederholt so …

Verlosung Buch Das kleine Buch für eine Mama Auszeit Susanne Bohne Hallo liebe Wolke

Ich schenke dir eine kleine Auszeit! (Verlosung, Werbung)

Ihr Lieben, Die Weihnachtszeit kann hin und wieder schon mal ein bisschen in Stress ausarten… Zumindest habe ich so den Eindruck, wenn ich einen Blick in die Geschäfte werfe und sehe, wie die Menschen die doch eigentlich so stille und besinnliche Adventszeit mit Hetzen und Wetzen und Stressen verbringen.  Ich bin sehr für ein bisschen mehr Sternenstaub – und das nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns Mamas. Und deswegen: Hüpf in den Lostopf und ich schenke dir eine kleine Auszeit. Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je eins meiner Bücher „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit„. Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon.  Das Gewinnspiel beginnt heute am 17. Dezember 2018 und endet am 19. Dezember 2018 um 23.59 Uhr, damit euch das …

Warum es manchmal so hart ist Mama zu sein Fünf du schaffst das Gedanken

Warum es manchmal so hart ist, Mama zu sein. (5 „Du schaffst das“-Gedanken)

Hallo liebe Wolke, kennst du etwas, das wirklich richtig anstrengend ist? Gestern war große Kinderanmalaktion im Kindergarten. Meine Tochter liebt es, sich von oben bis unten anzupinseln – und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Neulich war der blaue Filzstift an der Reihe und ich kann dir sagen, das war nur so semilustig. Für mich. Gestern habe ich noch eine halbe Stunde in der Kita gewartet bis mein kleines Leben endlich fertig war, mit ihrem Gesichtskunstwerk, das sich irgendwo zwischen Papagei und Unfallopfer bewegte. Den ganzen Kladderadatsch wieder abzuwaschen, am Abend, ist – zumindest bei uns – eine Aufgabe, die gern in einem antichristlichen Anfall endet. Manchmal ist es schon ziemlich hart, eine Mama zu sein. Mama ist papierdünn Ich liebe meine Tochter, wirklich wahr, ich liebe sie wie sonst nichts auf dieser Welt. Aber nach fünf Jahren versuche ich immer noch mein Gleichgewicht und (m)einen Weg zu finden, für mein kleines Leben da zu sein – aber auch für MICH. Das ist nicht immer so einfach, manchmal fühle ich mich papierdünn, wenn ich …

Madita und der Regenbogen

Madita und der Regenbogen.

Hallo liebe Wolke, was begeistert dich so richtig? Obwohl ich den Herbst eigentlich mag, weil ich im Grunde meines Herzens eine Sofakartoffel bin, die bei dem stürmischen Regenwetter zumindest ein bisschen mit ihrer Couch schmusen darf und die somit nicht dem Druck des schönen Sonnenscheins erlegen ist, sich Outdooraktivitäten ausdenken zu müssen (aka „fünf Stunden auf dem Spielplatz rumhopsen“), so kann ich mich trotzdem nicht richtig für diese Jahreszeit begeistern. Eben wegen des stürmischen Regenwetters. Ach, ich weiß manchmal auch nicht, was ich will. Regenbogen Vorgestern hat meine Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben einen Regenbogen gesehen. Einen echten. Am Himmel. Und es war wirklich ein toller Regenbogen. Er war sogar so toll, dass der Regenbogen seit zwei Tagen Gesprächsthema No 1 ist. Sowohl Zuhause, als auch im Kindergarten, beim Bäcker, an der Wursttheke – und Opa musste sowieso sofort telefonisch und mit leuchtenden Augen darüber informiert werden: „Ich habe einen Regenbogen gesehen! Und er war so wundertoll! Oben rot und unten lila! Und alle Farben, die es gibt! Das ist der schönste Tag …

Baumschmuck Weihnachten Skandinavisch Liebe Salzteig Papier DIY kostenlos Advent Kinder basteln Kindergarten Kita Krippe

Mein größter Fan (Oder: Baumschmuck, der begeistert)

Hallo liebe Wolke, darf man dir alles sagen? „Mama, dein Bauch ist genauso weich wie mein Spielschleim. Das ist ja so schön!“ Hach ja. Da weiß ich manchmal nicht so genau, ob ich in diesen Momenten innerlich nicht doch ein bisschen weinen soll, aber eigentlich sind diese, nennen wir sie, „Beobachtungen“ meines kleinen Lebens so zuckerwundersüß, dass ich sie fast als Kompliment auffasse. Jekyll und Hyde Es heißt nicht umsonst „fucking fours“, denn ein kleines, wunderhübsches, Mädchen mit vier Jahren, kann sich hin und wieder in Sekundenbruchteilen verwandeln. Und dabei geht es nicht unbedingt um die Frage ob von Elfe zu Prinzessin oder doch lieber direkt Elsa. Ich spreche da eher von Jekyll zu Hyde. Wir kennen ja alle die Trotzanfälle, die Zweijährige haben können. Die, die sich für Mama so anfühlen, als würde jemand direkt neben ihrem Trommelfell mit Kreide über eine Tafel kratzen. (Und ich befürchte, sie fühlen sich für die besagten Zweijährigen ähnlich an.) Bei Vierjährigen gesellt sich zur Tafelkreide allerdings noch ein Eimer mit Eiswasser, der einem über den Kopf geschüttet …

Mama sein Wind Meer Kompass

Mama. Sein.

Hallo liebe Wolke, kennst du diese Momente? Diese Momente, wenn dir der Wind um die Nase weht, der viele verschiedene Düfte mit sich trägt, von denen du viele kennst, andere nicht? Diese Momente, wenn du dich fragst, wo, an diesem weiten, weiten Horizont die Antworten treiben mögen, von denen du manchmal denkst, dass es sie gar nicht gibt? Weil du sie nicht sehen kannst? Kompass Wenn man Mutter (Vater, Eltern) geworden ist, dann gibt es unzählige dieser Momente, wenn man nicht weiß, wohin es geht, weil man keinen Kompass hat. Denkt man. Dann weißt du zwar, dass da etwas großes, sehr großes, unglaublich Schönes, manchmal auch etwas unglaublich Schwieriges, vor dir liegt – aber wie man das alles sicher ansteuert, wo Süden oder Norden liegt, das weißt du oft nicht. Mir geht es zumindest so. Mir weht oft der Wind um die Nase, der so viel zu erzählen hat, und von dem ich nicht weiß, was er bringt. Ich glaube, erst seitdem mein kleines Leben auf der Welt ist, habe ich gelernt, dem Wind zuzuhören. …

Was mein Kind wirklich von mir braucht

Dinge, die mein Kind wirklich von mir braucht – und die man nicht kaufen kann.

Hallo liebe Wolke, kaufst du dir gern was? Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt: Geld regiert die Welt. Man tendiert dazu, vieles in Geld, im materiellen Wert, aufzuwiegen. Ob man glücklich ist, macht man häufig davon abhängig, was und wie viel man sich mit und von seinem Geld leisten kann. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Und genau diese Dinge sind es, die mein Kind wirklich von mir braucht. Karate im Schlaf Es ist nicht immer einfach, Eltern (Mama, Papa) zu sein. Im Moment möchte mein kleines Leben täglich in meinem Bett übernachten – und übt im Traum Karate, so dass ich mit gezielten Tritten in die Ecke gedrängt und am äußersten Bettkantenrand schlafen „darf“. Macht man ja alles gern, auch wenn mir meine Me-Time vor dem Schlafengehen ein bisschen fehlt. Ehrlich gesagt. Klar ist aber, egal wie anstrengend einige Zeiten auch sein mögen, dass man immer das Beste für sein Kind möchte. Und das Beste heißt für manche Menschen häufig, seinem Kind noch …