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Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 2. Herbst- und Weihnachtsgeschichten für Kinder. (Werbung)

Mit Wilma Wochenwurm durch die Herbst- und Weihnachtszeit! Ach, was mag ich den kleinen, schlauen Wurm Wilma! Und weil ich ganz wurmifiziert bin, habe ich für euch an ganz vielen, neuen Lerngeschichten gearbeitet, gezeichnet und geschrieben. Ich hoffe, sie gefallen euch – denn hier kommt: Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm, Teil 2   Einige von Wilmas Freunden kennt ihr bereits; z.B. Isi Igel oder Schneckelinchen, die einen großen Auftritt mit neuen Illustrationen im Buch haben. Zu allen Geschichten gibt es Ausmal- und Rätselbilder (wie schon in Wilma Teil 1), und zusätzlich Bastel- und DIY-Tipps für die Herbst- und Weihnachtszeit. Und weil viele von euch gefragt haben: Alle Ausmalbilder, Rätsel und Basteltipps gibt es separat zum Download und zum Ausdrucken. Den Link findet ihr im Buch. Diese Geschichten gibt’s in „Wilma Teil 2“: Waldemar im Wattenmeer — mit einer Übung zu den Jahreszeiten Darum werden die Blätter im Herbst bunt — mit einem Ausmalbild „Blätter“ Igel Isi und der Winterschlaf — mit einem Rätsel „Was fressen Igel?“ + einem Arbeitsblatt Rechnen lernen mit Elli Eichhörnchen — mit …

Das Haus der Gefühle von der Geschichte das Lernen zu lieben. Von Hallo liebe Wolke

Von der Geschichte, das Lernen lieben zu lernen. (Oder: Das Haus der Gefühle.)

Hallo liebe Wolke, wusstest du, dass das Gefühl, stolz zu sein, angeboren ist? Das muss man gar nicht erst lernen, und anerziehen kann man es auch nicht. Freude und Wut, Furcht, und eben auch Stolz, liegen damit ganz schön dicht beisammen, in einem drin – da nämlich, wo die Emotionen wohnen. Jeder hat für sich sein ganz eigenes, persönliches Emotionshäuschen mit mehreren Etagen. Manchmal bekommt Familie Freude Zuwachs, die in einer schicken Etagenwohnung mit Meerblick und bunten Wänden lebt. Ab und zu vergrößert sich die Sippe der Angst, die durch dick verglaste Bullaugen aus ihrem beengten Unterschlupf nach draußen linst und die Wut-Mischpoke haust in einem verlotterten Anbau mit zerbrochenen Fenstern und allerlei Chaos. Der Clan des Stolzes, im Übrigen, der findet sich meist mit hoch erhobenem Kopf auf der großen Dachterrasse ein, um miteinander anzustoßen. Und dann, ja dann gibt es noch die Angehörigen der Liebe, die gar nicht auf der rosa Wolke umhertänzeln, sie bewohnen das große, sonnendurchflutete Loft im obersten Stockwerk. Wenn man ganz viel Glück hat, dann ist die Liebe so …

Stella ist still Geschichte für Kinder Hallo liebe Wolke

Stella ist still – Eine Geschichte für Kinder. Und die, die es geblieben sind. (free eBook)

Am Südpol, dort wo es immer kalt ist und das ganze Jahr lang Schnee liegt, wohnen die Pinguine. Ihnen macht die Kälte gar nichts aus, sie leben sehr gern dort, denn Pinguine finden es klasse, durch den Schnee zu watscheln und auf dem Bauch über das Eis zu rutschen. Und noch viel mehr mögen sie, im eiskalten Wasser zu schwimmen und zu tauchen. Pinguine sind nämlich wahnsinnig gute Schwimmer. Das sollte man gar nicht meinen, denn sie sind doch Vögel. Aber soll ich euch was sagen? Obwohl Pinguine Federn haben, und Flügel, können sie nicht fliegen, nicht mal ein klitzekleines Bisschen. Mitten in einer riesig großen Pinguinfamilie, die man Kolonie nennt, lebt Stella. Stella ist ein kleines Pinguinmädchen, wie es ziemlich viele am Südpol gibt. Eigentlich, das wisst ihr ja bestimmt, sind Pinguine alle schwarz und weiß und haben einen Schnabel und ein kleines Schwänzchen, mit dem sie lustig wackeln können. Und kalt ist ihnen auch nie, selbst der dickste Schneesturm macht ihnen nichts aus. Sie sind außerdem ziemlich gesellig und unterhalten sich den ganzen …

früher-hätte-es-das-nicht-gegeben_Erziehung-heute-und-damals

Früher hätte es das nicht gegeben! (Oder: Mutter Courage)

Hallo liebe Wolke, gestatten? Das auf dem Foto, die drollige Dame mit dem extravaganten Hut, das ist meine Ur-Großtante Auguste. Das Bild muss irgendwann in den 1920er Jahren entstanden sein, so genau weiß ich es nicht, und Auguste kann leider niemand mehr fragen, aber wenn (!), dann würde Auguste sicher sagen, dass früher alles anders und besser war – und: „Früher hätte es DAS nicht gegeben!“. Wobei man für das „DAS“ jedes beliebige Substantiv oder Verb einsetzen kann, das einem so in den Sinn kommt. Jedenfalls, was die Kindererziehung angeht. Drollig Als Auguste, die Drollige, mit ihrem Topfhut und dem Kinderwagen, der für mich wie eine Mischung aus Kutsche und Schubkarre aussieht, durch die Straßen flanierte, da dachte sie über andere Dinge nach als wir es heute tun. Klar, ist ja auch schon hundert Jahre her. Vermutlich war einiges damals völlig normal; Kinder haben und Mutter sein. Zum Beispiel. Heute ist das Mama sein auch nichts Unnormales, aber es ist ein ziemlich großes Event, über das meine Ur-Großtante wahrscheinlich ungläubig den Kopf geschüttelt hätte. Fertig! …

Die Wahrheit über mein Leben.

Hallo liebe Wolke, kennst du etwas, das schräg ist? Ja, ich weiß: mich. Ich spreche manchmal mit Wolken. Also mit dir. Das ist vermutlich wirklich ein bisschen schräg, kindisch und albern. Aber so ist mein Leben. Übrigens immer schon gewesen. Und deswegen erzähle ich dir heute die Wahrheit über mich. Die Wahrheit über: Mein kleines Leben, Familie & Freunde Meine Freunde sind allesamt entweder depressiv, chronisch erschöpft, Künstler (oder wären es gern), oder alles zusammen, und sehr liebenswert. Einige habe ich über Monate nicht gesehen, aber ich liebe sie trotzdem. Neuerdings bin ich übrigens mit der Ex-Frau meines Ex-Freundes befreundet, jedenfalls ein wenig. Das konnte ich mir früher ja nie vorstellen, dass so etwas geht. Die Insiderinformationen sind jedenfalls sehr wertvoll und helfen auch beim schlimmsten Liebeskummer. (Kleine Empfehlung von mir, falls du mal in eine ähnliche Situation kommen solltest, liebe Wolke.) Mein kleines Leben ist ein bisschen anders als andere Kleinkinder, an manchen Tagen ist sie auch ein bisschen mehr anders als andere Kinder, und ich liebe sie mit jeder Faser, jedem Atemzug mehr. …

Trotzphase

25 total gute Gründe für einen Trotzanfall

Hallo liebe Wolke, hast du das heute wieder gehört? Dieses ohrenbetäubende Geschrei, wenn alle Nachbarn die Fenster schließen und augenrollend murmeln: »Hoffentlich ziehen die bald aus!«? Der klassische Trotzanfall ist was Feines. Mein kleines Leben ist eine der Kandidatinnen, die schon vor Erreichen der magischen „terrible twos“ Grenze damit angefangen hat, und ich befürchte, es wird erst aufhören, wenn sie irgendwann auszieht. Jedenfalls liebe ich diese Tage, die schon mit mindestens drei Trotzanfällen (oder sagt man heute „Ich-Findungs-Phase“ oder „Autonomiephase“? Ich muss das mal bei Juul nachschlagen!) starten und man erleichtert aufatmet, wenn man die Kindergartentür von Außen geschlossen hat. Manchmal frage ich mich nicht nur, wie man sich dazu entscheiden kann, freiwillig Gynäkologe (Proktologe, Zahnarzt) zu werden, sondern auch Erzieher. Die TOP 25 Gründe für einen Trotzanfall bei meinem kleinen Leben sind zumindest diese: Es gibt keinen Kartoffelbrei zum Frühstück, morgens um 6 Uhr. Die Kartoffelbreiersatz-Banane ist zu weit geschält. (»Mamaaaaa! Die. Fällt. Gleich. Rauuus!«) Es läuft die falsche „Peppa Wutz„-Folge auf Kika. Sie will unbedingt das Elsa T-Shirt tragen. Ohne Jacke. Bei -10°C. …