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Flora Feldwurm_Wo wachsen Kartoffeln_Lerngeschichte Kinder Kita Kindergarten Vorschule

Feldfrüchte entdecken mit Flora Feldwurm – Wo wachsen Kartoffeln? – Lerngeschichte für Kinder

Feldfrüchte entdecken mit Flora Feldwurm

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 1 für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

Hallihallo! Ich heiße Flora und ich bin ein Feldwurm. Bei uns Zuhause gibt es total oft Kartoffeln zum Mittagessen. Und Kartoffeln, die liebe ich! Hast du auch ein Lieblingsessen?

Eines Tages wollte ich losziehen und mir anschauen, auf welchen Bäumen Kartoffeln wohl wachsen. Denn, wenn es Apfelbäume gibt, muss es doch auch Kartoffelbäume geben. Oder?Überall bin ich herumgewurmt und habe Ausschau gehalten, aber ich habe nirgendwo einen Kartoffelbaum gefunden. Da war ich ganz schön traurig, denn ich wollte doch unbedingt wissen, woher die Kartoffeln kommen.

Flora Feldwurm Feldfrüchte Kartoffeln Lerngeschichte Kinder Hallo liebe Wolke
(c) Hallo liebe Wolke

Am Abend habe ich meinen Papa gefragt, denn der muss es schließlich wissen, weil er ein ziemlich schlauer und großer Feldwurm ist.  Erst hat mein Papa ein bisschen gelacht. Und dann hat er gesagt, dass er mir am nächsten Tag zeigen würde, wo die Kartoffeln wachsen und dass ich ganz schön überrascht sein würde. Und das war ich auch.

Am nächsten Morgen, ganz früh, sind mein Papa Feldwurm und ich losgewurmt und sind aufs Nachbarfeld gekrochen, das direkt vor unserem Zuhause liegt.

„Da sind wir auch schon!“, sagte Papa. „Siehst du?“

Ich sah gar nichts, bis auf ein paar grüne Blätter und Gestrüpp, das aus der Erde wuchs.

„Hier wachsen die Kartoffeln. Und nicht nur die!“, sagte Papa Feldwurm und ich verstand gar nichts mehr. Schließlich gab es auf dem Feld keine Bäume. Schon gar keine Kartoffelbäume.

Aber dann holte mein Papa eine Schaufel und fing ein bisschen an zu graben. Und dann sagte er, ich soll mal in den Gang krabbeln, den er freigeschaufelt hatte. Und weil ich Flora Feldwurm bin, kann ich sehr gut durch die Erde kriechen. Wie ein Maulwurf. Nur noch besser. Papa und ich gruben uns durch die Erde, vorbei an dem grünen Gestrüpp, und dann sah ich plötzlich, was Papa meinte! Unter der Erde wuchsen die Kartoffeln. Unter der Erde! Kann man sich das vorstellen?

Ich fand außerdem noch Karotten und Zwiebeln und Radieschen. So viele leckere Sachen, die unter der Erde wachsen. Mitten auf dem Feld.

Ich war ziemlich erstaunt, das kann ich dir sagen!
Jetzt weiß ich also, dass es keine Kartoffelbäume gibt. Und dass ganz viel leckeres Gemüse unter der Erde wächst, auch wenn man sich das fast nicht vorstellen kann. Und wenn du nur immer mit offenen Augen durch die Welt gehst, kann man unendlich viele Dinge entdecken. Selbst dann, wenn manche im Verborgenen wachsen. Wie die Kartoffeln.
Deine Flora Feldwurm

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Lehrmaterial Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ von Susanne Bohne.
ISBN: 9783752806458, 64 Seiten, farbig illustriert. Für Kinder ab 4 Jahren mit 16 Lern- und Vorlesegeschichten, Rätsel- und Ausmalbildern.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

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Madita und der Regenbogen

Madita und der Regenbogen.

Hallo liebe Wolke,
was begeistert dich so richtig?
Obwohl ich den Herbst eigentlich mag, weil ich im Grunde meines Herzens eine Sofakartoffel bin, die bei dem stürmischen Regenwetter zumindest ein bisschen mit ihrer Couch schmusen darf und die somit nicht dem Druck des schönen Sonnenscheins erlegen ist, sich Outdooraktivitäten ausdenken zu müssen (aka „fünf Stunden auf dem Spielplatz rumhopsen“), so kann ich mich trotzdem nicht richtig für diese Jahreszeit begeistern. Eben wegen des stürmischen Regenwetters. Ach, ich weiß manchmal auch nicht, was ich will.

Regenbogen

Vorgestern hat meine Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben einen Regenbogen gesehen. Einen echten. Am Himmel. Und es war wirklich ein toller Regenbogen. Er war sogar so toll, dass der Regenbogen seit zwei Tagen Gesprächsthema No 1 ist. Sowohl Zuhause, als auch im Kindergarten, beim Bäcker, an der Wursttheke – und Opa musste sowieso sofort telefonisch und mit leuchtenden Augen darüber informiert werden:
„Ich habe einen Regenbogen gesehen! Und er war so wundertoll! Oben rot und unten lila! Und alle Farben, die es gibt! Das ist der schönste Tag in meinem Leben!“

Abgestumpft

Nachmittags sprach mich die Erzieherin an, dass mein kleines Leben den ganzen Tag von fast nichts anderem gesprochen hatte, als von ihrem Regenbogen. Manche Kinder wären noch begeisterungsfähig, sagte sie, und dass das gut sei, einige wären in dem Alter ja schon so abgestumpft.
Abgestumpft? Mit fünf?
Mich machte das nachdenklich.

Wenn man nicht mit fünf Jahren noch die unglaublich große Begeisterung im Bauch spüren kann, wenn man etwas sieht, wenn man etwas macht, wenn man etwas fühlt oder riecht, das einem so wahnsinnig schön vorkommt, dass man ganz aufgeregt wird und es anfängt, überall zu kribbeln – wann denn dann?
Genau dafür ist die Kindheit doch da. Dafür ist sie erfunden worden.

Kurze Kindheit

Die Kindheit aber, die ist genauso schnell vorbei wie der Regenbogen, der langsam am Himmel verblasst. Irgendwann wacht man auf und hat die Fähigkeit verloren, den ganzen Tag unbeschwert durch die Gegend zu stromern und noch in der kleinsten Kleinigkeit etwas Wundertolles zu sehen.
Denn genau das kann man, wenn man ein Kind ist:
Man sieht das Schöne. Immer und zu jeder Zeit.
Man sieht nicht das blöde Herbstwetter, sondern wie die Blätter einem um die Ohren sausen und der Wind die Haut kitzelt, welches Geräusch der Regen auf der Kapuze macht. Man schaut sich jede Kastanie an und bemerkt, dass alle unterschiedlich aussehen – und dass trotzdem jede einzelne wunderschön ist. Genau so wie sie ist.

Und man ist eins: begeistert.

Förderwahn

Vielleicht macht es der allgegenwärtige Förderwahn, dass die enthusiastische Leidenschaftlichkeit irgendwo zwischen dem „OH! Mein Kind ist ein Genie!“ und/oder „OH JE! Mein Kind kann mit fünf noch nicht Zeitungslesen!“verkümmert und auf der Strecke bleibt. Oder es sind die Medien. Die Zeit. Die Gesellschaft. Oder was auch immer. Kinder dürfen manchmal keine Kinder mehr sein, weil es zu viel von dem Zuvielgibt. Und da gehen Regenbögen ab und zu unter.

Was aber stimmt, ist: Jedes Kind ist ein Einzelstück, ein Unikat, etwas Einzigartiges. Das ist das Geschenk, das man mit seinem Kind erhält. Man kann Kinder nicht verändern oder kopieren, wie schlimm wäre das?, sie sind so, wie sie sind. Wie die Kastanien, die alle anders und jede für sich wunderschön sind. Und das ist verdammt gut so. Der eine, so wie mein kleines Leben, kann sich tagelang an einem Regenbogen erfreuen. Der andere begeistert sich für etwas anderes. Hoffentlich zumindest. Denn die Freude, die direkt aus dem Herzen kommt, die so pur ist, dass man sie fast anfassen kann; genau diese Freude, die macht das Kindsein und die Kindheit aus. Zumindest in meiner Vorstellung. Und manchmal kann ich mich noch an sie erinnern: an die kindlichen Begeisterungsstürme, die einen dorthin bringen, wo man für den Rest seines Lebens bleiben möchte.

Kinder machen das gut!

Meine Tochter bewundere ich für ihre Begeisterungsfähigkeit, für ihre Gabe, die leider nicht das ganze Leben bei ihr bleiben wird:
Ich bewundere sie für ihre Gabe, ein Kind zu sein. Und es sein zu dürfen.
Manchmal, liebe Wolke, ist man einfach mit zu viel Übereifer unterwegs im Leben, dabei hilft es doch, sich mal ein bisschen zu bremsen. Wenn ich mir meine Madita so anschaue, dann denke ich mir oft, sie bringt doch alles mit, so viel Eigenes, sollte ich wirklich ständig so viel mehr tun als sie nur zu begleiten, nur ein bisschen die Weichen zu stellen und sie nur mit Liebe stark zu machen?

Manchmal begeistert selbst mich noch ein Regenbogen, den mir mein kleines Leben auf ihre Weise gezeigt hat. So nämlich, dass ich ihn mit den Augen eines Kindes betrachten durfte. Und dann weiß ich plötzlich wieder, was ich will. Selbst bei stürmischem Regenwetter.

Alles Liebe, meine Wolke!


 

Adventskalender-DIY-Basteln-Kinder-Engel-HalloliebeWolke-Freebie-easy-einfach-schnell-Pappbecher-Engelchen

Wann ist Weihnachten? { Adventskalender für Kinder: DIY & Freebie }

Hallo liebe Wolke,
hast du auch einen Adventskalender?
„Mama, wann ist endlich Weihnachten?“
Bis zum 24.12. werde ich diese Frage von meinem kleinen Leben noch ungefähr 6.298 Mal hören. Da bereits seit Ende August sämtliche Supermarktregale der Nation mit Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalendern bis zum Bersten gefüllt sind, ist die ständige Fragerei ja auch irgendwie berechtigt. Und ich gebe es zu: Als ich klein und Kind war, konnte ich es auch nicht abwarten, endlich endlich endlich einen strahlenden Weihnachtbaum im Wohnzimmer meiner Eltern zu bestaunen – und dann erst die Sache mit dem Christkind… hach ja. Schön war das.

Warten auf den Adventskalender

Und schön ist das auch heute noch. Auch wenn mich die Wiederholung der Wiederholung der immer gleichen Frage ab und zu in Versuchung geraten lässt, mir Ohrstöpsel zuzulegen, denn wir schreiben ja erst den 04. November. Trotzdem kann ich mich wieder daran erinnern, wie aufgeregt ich dem Heiligen Abend entgegen gefiebert habe. Meine kleine Tochter, sie lässt mich daran erinnern, wenn sie wie ein kleiner Engel vor mir steht (auch wenn sie hin und wieder ein kleines Teufelchen sein kann), wenn ihre Augen leuchten und ich die unglaubliche Freude auf dieses ganz besondere Fest in ihnen sehen kann.

Himmlisch bunte Engel

Deswegen, und weil mein Herz ganz voll von meiner Tochter ist, habe ich mir überlegt, dieses Jahr eine himmlische Schar bunter Engel zum Leben zu erwecken und meiner Tochter, zumindest im Advent, die Wartezeit zu verkürzen. Irgendwo hatte ich einen Adventskalender gesehen, der ganz easy peasy zu basteln ist. Und das war das Richtige für mich, denn ich bin im Basteln eine Niete. Ehrlich gesagt. (Darf man als Mutter ja nicht so laut sagen…)

Der „Hallo liebe Wolke“-Adventskalender

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(c) Susanne Bohne/Hallo liebe Wolke

Alles, was man dafür braucht, sind:

  • 24 Pappbecher
  • Schere, Klebe
  • Die 24 Engel Vorlagen (siehe unten)
    Einfach auf etwas dickerem Papier ausdrucken, ausschneiden, an der Rückseite zusammenkleben, Flügel drauf, auf die Pappbecher stecken, kleines Adventskalendergoodie drunter legen. Fertig. Einfach, oder?
    (Bitte beim Druck nicht skalieren, sonst passen die Engel nicht mehr auf einen handelsüblichen Pappbecher!)

Also, ich finde: JA!

Freude, Freude.

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(c) Susanne Bohne/Hallo liebe Wolke

Und weil ich mir damit eeeeecht viel Mühe gegeben habe, UND weil ich diese Printables kostenlos zur Verfügung stelle, würde ich mich tierisch freuen, wenn du, liebe Wolke, weitererzählen würdest, was es hier heute im Angebot gibt.
Na, dann kann die Wartezeit ja am 1. Dezember so richtig starten. Und bis dahin werde ich die Frage: „Mama, wann ist endlich Weihnachten?“ geduldig ertragen. (Übrigens ebenso wie „Last Christmas“ und „In der Weihnachtsbäckerei“.)

Eine schöne Wartezeit, meine Wolke!

Download Adventskalender

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)

Download Druckvorlage

(Werbung) Kennst du schon meine Kinderbücher? 

Kinderbuch__Kita_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2_Herbst und Weihnachtsgeschichten

(Beispielfoto „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2.“)

Hier findest du eine Übersicht aller Bücher mit Lerngeschichten und Ausmalbildern für Kinder ab 2 bzw. 4 Jahren.

Addieren lernen mit Elli Eichhörnchen. Eine Lerngeschichte für Kinder in Vor- und Grundschule.

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Winter Weihnachten für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

Hey!Ich bin Elli Eichhörnchen. Ich LIEBE Zahlen und zählen, das kann ich schon richtig gut. Neulich hat mir meine Mama gezeigt, dass man Zahlen sogar zusammenrechnen kann und das fand ich sehr spannend! Aber so richtig verstanden, wie das funktioniert, das hatte ich nicht.

Und dann wurde ich erst ein bisschen traurig, dann ein bisschen wütend und dann bin ich auf einen kleinen Spaziergang in der Sonne losgezogen, um nachzudenken und um herauszufinden, wie das mit dem Rechnen gehen könnte.
Nach einer Weile kam ich an den großen Eichenbaum. Der steht direkt hinter dem Rosenbusch und auf dem Baum traf ich Wilma, mit der ich oft spiele.

Ich liebe nicht nur Zahlen, sondern auch Eicheln, die auf dem Eichenbaum wachsen. Die schmecken mir sehr gut! Wilma mochte keine Eicheln, aber das ist ja klar, denn Würmer essen weder Eicheln noch Kastanien oder Tannenzapfen. So wie wir Eichhörnchen. Aber Wilma half mir, die Eicheln zu sammeln. Sie setzte sich auf meinen puscheligen Schwanz und wir sprangen zusammen von Ast zu Ast und legten alle Eicheln an einen geheimen Platz, den nur Eichhörnchen und Wochenwürmer finden. Hihi.

So kamen eine Menge Eicheln zusammen und plötzlich hatte Wilma eine gute Idee.

Eicheln Addieren Addition lernen Grundschule Vorschule Elli Eichhörnchen Herbst Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2
(c) Hallo liebe Wolke/Susanne Bohne

Wilma sagte: „Schau mal, Elli! Leg doch mal rechts eine Eichel und links auch eine Eichel in das Moos. Und nun zähl mal!“
„1…2!“, sagte ich.
„Genau! 1 Eichel und 1 Eichel sind zusammen 2 Eicheln!“, lachte Wilma.

Dann legte Wilma links noch eine Eichel in das Moos.

„Jetzt gleich noch mal!“, sagte Wilma.
Ich zählte: „1…2…3“
„Richtig!“, schmunzelte Wilma. „2 Eicheln und 1 Eichel machen zusammen 3 Eicheln.“

Je mehr Eicheln Wilma auf die zwei Seiten ins Moos legte, desto mehr verstand ich, wie dieses Addieren, also das Zusammenrechnen ging. Das war ja gar nicht so schwierig! Ich freute mich so sehr und rechnete immer weiter bis zuletzt 5 Eicheln auf der einen Seite – und 5 auf der anderen Seite lagen. 10 Eicheln! Ich bekam großen Hunger und war ziemlich stolz, dass ich plötzlich rechnen konnte.

Und seitdem ich mit Wilma bei dem Eichenbaum war, hab ich verstanden, wie das Rechnen funktioniert. Das ist ein großes Glück, denn jetzt kann ich ganz schnell alle Haselnüsse zusammenrechnen, die Mama und Papa manchmal mitbringen. Weil Haselnüsse nämlich mein Lieblingsessen sind, und da muss ich doch wissen, wie viele da sind.

Probier doch auch mal aus, ein bisschen zu rechnen. Du wirst sehen, das macht wirklich Spaß!
Bis bald sagt Deine Elli Eichhörnchen

TIPP: Im Herbst kann man – wie Elli Eichhörnchen – prima mit Eicheln das Addieren üben!

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Weihnachten für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 2“ von Susanne Bohne.
ISBN: 9783752896909, 60 Seiten, farbig illustriert. Für Kinder ab 4 Jahren mit 11 Lern- und Vorlesegeschichten, Rätsel- und Ausmalbildern.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

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Mein größter Fan (Oder: Baumschmuck, der begeistert)

Hallo liebe Wolke,
darf man dir alles sagen?
„Mama, dein Bauch ist genauso weich wie mein Spielschleim. Das ist ja so schön!“
Hach ja. Da weiß ich manchmal nicht so genau, ob ich in diesen Momenten innerlich nicht doch ein bisschen weinen soll, aber eigentlich sind diese, nennen wir sie, „Beobachtungen“ meines kleinen Lebens so zuckerwundersüß, dass ich sie fast als Kompliment auffasse.

Jekyll und Hyde

Es heißt nicht umsonst „fucking fours“, denn ein kleines, wunderhübsches, Mädchen mit vier Jahren, kann sich hin und wieder in Sekundenbruchteilen verwandeln. Und dabei geht es nicht unbedingt um die Frage ob von Elfe zu Prinzessin oder doch lieber direkt Elsa. Ich spreche da eher von Jekyll zu Hyde. Wir kennen ja alle die Trotzanfälle, die Zweijährige haben können. Die, die sich für Mama so anfühlen, als würde jemand direkt neben ihrem Trommelfell mit Kreide über eine Tafel kratzen. (Und ich befürchte, sie fühlen sich für die besagten Zweijährigen ähnlich an.)
Bei Vierjährigen gesellt sich zur Tafelkreide allerdings noch ein Eimer mit Eiswasser, der einem über den Kopf geschüttet wird, während ein kleiner, irre gewordener, Mensch quietscht:
„Ich will aber, dass die Tomatensoße ROT ist – und nicht nur orange! Ich mag nur die GANZ ROTE Tomatensoße! Das esse ich NIEMALS!“

Und man selbst so:„Die Soße ist doch rot, orangerot, mein kleiner süßer Engel!“
„Ich mag das NIIIIIIICHT, Mama! Du bist doof.“
Daumen hoch.

Apfelschalenschlange

Aber dann, dann gibt es diese Momente mit meinem kleinen, zuckerwundersüßen Mädchen, in denen ich genau weiß: Ich habe einen Fan. Und zwar den allergrößten, den es nur geben kann.
Wenn mein kleines Leben mich mit großen Augen beobachtet und mich dafür bewundert, was ich alles Tolles kann: Meinen Pullover anziehen, ohne mit den Ohren stecken zu bleiben. Zum Beispiel. Oder, wenn ich einen Apfel in einem Rutsch schäle und eine megalange Apfelschalenschlange produziere. Ja, das sind die wahren Zaubertricks dieser Welt.
Wenn Madita mich also strahlend ansieht und ganz verzückt ist von den Dingen, die für sie wahre Kunststücke sind, dann weiß ich: Sie ist mein größter Fan.

Verrückt

Bei tausend Kleinigkeiten sehe ich es ihr an, wie diese unglaubliche Liebe da in ihrem kleinen Herzchen brodelt. Und das, das macht mich zum allerglücklichsten Menschen dieses Erdballs. Ungelogen. Da könnte ich mir drei Eiswassereimer über den Kopf schütten lassen und ich wüsste immer noch, dass ich, auch wenn ich manchmal die allerblödeste Kaka-Mama bin, zum momentanen Herzobjekt Nummer 1 gekürt wurde. Ist das nicht verrückt? Ich finde ja. Und es ist schön, so verrückt zu sein.

Miss Universe

Das bleibt nicht so, das weiß ich ja. Das bleibt in der Intensität nicht so, und das ist der Lauf der Dinge und normal und gut. Aber für das Jetzt, für mein und unser Jetzt, ist es etwas ganz schön Wundervolles seinen eigenen Groupie zu haben, der einen anhimmelt als wäre man eine Kombination aus Miss Universe und Albert Einstein – und ich genieße es in vollen Zügen. Denn so etwas hat man nicht oft im Leben. Vermutlich nur selten.

Wenn ich noch etwas vermute, dann ist es dies, meine Wolke:

Das ist es, was das Muttersein ausmacht. Die gegenseitige Liebe. Eine Liebe, die nie unerwidert sein wird. Eine Liebe, die nicht vergeht. Eine Liebe, die Bestand hat. Und eine Liebe, die echter nicht sein kann.

Baumschmuck

Und weil wir gerade so im Liebes-Endorphin-Rausch waren, habe ich mich ganz freiwillig zum Basteln hingesetzt, was in meinem Fall ja eher selten vorkommt. Aber man weiß ja, was Hormone anrichten können. 😉

Da Weihnachten unaufhaltsam näher rückt, das Wetter schlechter wird und die Indooraktivitäten proportional zum Regen zunehmen, haben wir drei einfache, aber ziemlich schniecke Weihnachtsbaumanhänger gebastelt.

1. Papierbäume

Halbkreis ausschneiden, dreimal falten, Loch rein, Schnur durch, fertig.

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Und hier eine kleine Anleitung zum richtigen Falten:

2. Origamisterne

Youtube-Anleitungsvideo angesehen (bitte googeln), nur ein bisschen geflucht, aber beim dritten Stern war es dann ganz easypeasy.

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3. Salzteiganhänger

1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser, 2 Tassen Mehl, 1 Teelöffel Öl, kneten, ausrollen, ausstechen, Loch rein, 1 Stunde im Backofen bei 70 Grad trocknen lassen, anmalen, fertig.

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Toll, was man aus und mit Liebe alles fertig bringt, oder?
Ich meine ja.

So, liebe Wolke, dann hab es schön und bis zum nächsten Mal!


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Kinderbücher Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm für Kinder ab 4 Jahren

Lena ist aufgeregt! (Warten auf Weihnachten – eBook mit Bastelideen, Ausmalbildern und einer Adventsgeschichte)

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Winter Weihnachten für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

„Mamaaaa? Wie lange ist es noch bis Weihnachten?“, ruft Lena aus ihrem Zimmer.

Manchmal, wenn man sich sehr auf etwas freut, dann kann man es gar nicht mehr erwarten und man ist außerdem sehr aufgeregt. So wie Lena. Sie fragt ihre Mama und ihren Papa mindestens zweihundert Mal am Tag, wann endlich Weihnachten ist. Dabei dauert es wohl noch ein paar Tage. Das weiß Lena ja, denn sie hat einen Adventskalender. Und es sind noch sooo viele Türchen zu, die sie am liebsten alle auf einmal öffnen möchte. Darf sie aber nicht. Denn dann vergeht die Zeit auch nicht schneller. Hat Mama gesagt.

Lena versteht das. Denn sie ist schließlich schon fast fünf Jahre alt. Trotzdem findet sie das Warten auf Weihnachten ziemlich langweilig. Lena mag Weihnachten und den Heiligen Abend so sehr! Sogar noch viel mehr als ihren Geburtstag, obwohl das ja eigentlich gar nicht mehr geht.

Aber wenn das Christkind (Weihnachtsmann) kommt, und der Baum so toll geschmückt ist und alle schöne Lieder singen, UND wenn Lena das geschenkt bekommt, was sie sich schon so lange gewünscht hat … ja, das ist der allerbeste Tag des Jahres. Und deswegen kann Lena es fast nicht aushalten bis es endlich soweit ist. Am 24. Dezember, da wurde Jesus geboren. Das ist schon so lange her, dass selbst Oma und Opa da noch nicht gelebt haben. Und im Advent, da wartet man darauf, dass Jesus Geburtstag feiert und ihn der liebe Gott auf die Erde geschickt hat. Auch das weiß Lena schon. Und damit das Warten etwas schöner wird, backt sie mit Mama in der Adventszeit viele leckere Plätzchen und hat sich mit zusammen mit ihren Eltern und im Kindergarten eine Menge anderer Dinge, die sie in der Vorweihnachtszeit gerne macht.

Zuerst holt sie ihre Malstifte, das sind ganz schön viele in allen möglichen Farben, die man sich nur vorstellen kann, und malt das Engelchen in der Schneekugel aus. Sie stellt sich vor, wie die Engel gerade backen, denn sie hat gestern gesehen, wie der Himmel ganz toll rosa wurde. Und dann backen die Engelchen die allerbesten Plätzchen, die man sich nur vorstellen kann.

Und weil Lena schon bis mindestens 35 zählen kann, verbindet sie die Punkte auf dem nächsten Blatt. Mal sehen, was das wird…

Später hat Mama eine lustige Idee. Sie machen gemeinsam ein Weihnachtslied-Wortsuchspiel. Das ist ein bisschen kniffelig, aber Lena kennt das Lied „O Tannenbaum“, denn es ist ihr Lieblingsweihnachtslied und das Suchspiel macht riesigen Spaß. Zum Schluss malt Lena den Weihnachtsbaum aus, mit ganz vielen bunten Kugeln.

Basteln findet Lena auch ganz toll. Und deswegen schnappt sie sich viel buntes Papier, Filz und ihre glitzernden Edelsteine. Ihr fragt euch, was sie daraus macht?

„Hui, ist das toll geworden!“, staunt Lena und sieht sich an, was für tolle Weihnachtskarten sie gebastelt hat. Da werden sich Oma und Opa bestimmt freuen! Und ihre Freundin Lilli auch.

Wasserfarben

Lenas Lieblingsmärchen ist Rotkäppchen. Papa schnitzt ihr aus einer Kartoffel einen schönen Stempel, mit dem sie ganz viele Bäume auf ein großes Blatt Papier drücken kann. Das ist Rotkäppchens Wald, da ist sich Lena sicher. Und welches ist euer Lieblingsmärchen?

Plötzlich fängt es an zu schneien. Lena liebt Schnee und schaut den Flöckchen zu, wie sie lustig tanzen. Hoffentlich schneit es so viel, dass sie einen Schneemann bauen kann! Und bis es soweit ist, malt Lena ein Bild mit kleinen Schneemännern, die den Schnee genau so schön finden wie Lena. Mit Fingerfarbe drückt sie ganz viele Flocken auf ein blaues Blatt Papier.

Lena hat gar nicht gemerkt, wie schnell die Zeit vergangen ist. Morgen ist schon der Heilige Abend! Sie hat sich die Wartezeit mit vielen tollen Kunstwerken vertrieben, auf die sie ziemlich stolz ist, denn sie sind sehr hübsch geworden.

Jetzt kann Weihnachten kommen. Und das Warten findet Lena gar nicht mehr so langweilig, nein, es hat sogar richtig Spaß gemacht! Aber aufgeregt, das ist Lena immer noch. Und das ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, findet Lena. Ihr auch?

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Weihnachten für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

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kleinkind-mädchen-geschichte-erzählen-sehnsucht-prinz-und-prinzessin

Mama? Erzähl mir mal eine Geschichte!

Hallo liebe Wolke,
magst du Geschichten?
Neulich auf dem Balkon; mein kleines Leben lehnte sich über das Geländer und schaute ein wenig sehnsuchtsvoll auf die Rasenfläche hinter unserem Haus.
„Mama?! Wann kommt hier endlich mal ein Mann vorbei, den ich heiraten kann?
„Spatz, das dauert wohl noch ein kleines Bisschen… Was würdest du mit deinem Mann denn so machen?“
„Memory spielen!“
„Das hört sich doch ganz gut an!“
„Mama? Erzähl mir mal die Geschichte von meinem Mann!“

Geschichten und Märchen

Mein kleines Leben mag Geschichten. Sehr sogar. Ständig muss ich mir neue für sie ausdenken, die ich dann in den nächsten Tagen (oder Wochen) auf Dauerschleife wiederholen muss. Natürlich nur dann, wenn sie gut waren. Immer fällt mir nämlich auch nichts Buchpreisverdächtiges ein. Vor allem nicht morgens um 8 auf dem Weg zum Kindergarten, wenn mein Gehirn eigentlich noch schläft und meine Beine robotermäßig einen Schritt vor den anderen tun. Von ganz allein – was ich immer wieder recht erstaunlich finde.

„Mama! Die Geschichte von meinem Mann, bitte!“

Also fing ich an, die Geschichte vom Mann meiner Tochter zu erzählen, der erst wie Christoph aus „Frozen“ aussah, dann aber doch nicht gefiel und zu guter Letzt eine Mischung aus Opa und Andre (von der Sendung mit dem blauen Elefanten) und dem Erzieher aus der Seesterngruppe wurde. Von Beruf war er selbstverständlich Prinz. Weil mein kleines Leben ja demnächst auf die Universität geht, um Prinzessin zu studieren. Sagte sie mir jedenfalls. Einen Namen bekam der Mann meiner Tochter nicht. Er hieß einfach nur Prinz und er würde an unserem Balkon vorbeilaufen, mein kleines Leben wie Rapunzel retten und sie in sein Königreich mitnehmen, in dem sie niemals sterben würden und immer glücklich sind. Und natürlich Memory spielen.

Kummer

Manchmal denke ich mir, ich möchte meinem kleinen Leben gar nichts von dem wirklichen Leben erzählen. Manchmal möchte ich, dass sie einfach nur für immer klein bleibt und sich in ihrer Phantasie das Glücklichste ausmalen kann, was in ihrer kleinen Welt auf jeden Fall wahr wird und ist und bleibt. Mir bricht es jetzt schon das Herz, wenn ich an den Kummer denke, der das Leben für sie sehr wahrscheinlich bereit halten wird. Und ich hoffe, er, der Kummer, wird nicht allzu groß.

Geschichten für die Großen

Aber dann wiederum denke ich, dass das Leben auch für die „Großen“ voll ist von Geschichten. Man muss sie ab und zu nur ein bisschen besser suchen und dann finden – so wie Kinder das von ganz allein können. Ich glaube nämlich mittlerweile, dass die alten Geschichten neue bedingen.
Neulich habe ich jemanden wiedergetroffen und es wäre nie zu diesem kurzen Gespräch gekommen, wenn meine letzte Geschichte nicht zu ende erzählt gewesen wäre. Und selbst wenn diese klitzekleine Geschichte von neulich nur zwei Sätze in diesem Text hier einnehmen würde, so macht sie meinen gedanklichen Horizont für eine neue Geschichte, die übrigens nicht von einem Prinzen handelt und die ich mir nur in meinen Träumen bunt ausmale, ein bisschen weiter. Dafür bin ich demjenigen, den ich neulich traf, sehr dankbar.

„Und was passierte dann, Mama?“
Ja, was könnte denn im Königreich der memoryspielenden Verliebten und frisch Vermählten sonst noch passiert sein? Ich überlegte.

„Dann kann ich Autofahren, weil ich ja dann auch eine Mama bin“, sagte mein kleines Leben voller Überzeugung „und komme dich besuchen!“
„Das ist schön, mein Schatz!“, antwortete ich.
„Und dann kannst du mir die Geschichte erzählen als dich eine Biene in den Fuß gestochen hat und Opa dich nach Hause tragen musste.“
„Ja, das werde ich dann machen.“, seufzte ich ein bisschen wehmütig.
„Aber jetzt, Mama, jetzt warte ich noch ein bisschen bis der Mann hier vorbeikommt. OK?“, sagte mein kleines Leben und drehte sich wieder zur Rasenfläche um.

Geduld!

Mit manchen Geschichten muss man einfach ein bisschen Geduld haben, liebe Wolke, und bis sie in Erfüllung gehen, spielt man am besten eine Runde Memory.
Träum schön, meine Wolke!


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Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm für Kinder ab 4 Jahren

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 für Kinder ab 4 Jahren

Kritzeln und Malen mit Wilma Wochenwurm für Kinder ab 2 Jahren

Glühwürmchen Bert und die Laterne_Warum wir St. Martin feiern_Eine Lerngeschichte für Kinder in Kita Krippe Kindergarten und Vorschule

Glühwürmchen Bert und die Laterne – Warum feiern wir St. Martin? Eine Lerngeschichte für Kinder.

Was ist St. Martin? – Eine Lerngeschichte für Kinder.

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Winter Weihnachten für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

Glühwürmchen Bert saß in einer lauen Sommernacht auf seinem Lieblingsplatz und leuchtete in den Abendhimmel. Es war Sommer und die Nacht war warm, Berts Freunde, die Grillen, zirpten noch ganz leise. Alles war wie immer, wenn Bert leuchtete. Und er war ziemlich stolz darauf, ein Glühwürmchen zu sein.

Aber heute hatte ihm Wilma Wochenwurm von einem ganz besonderen Abend erzählt, der nur einmal im Jahr im Herbst stattfindet, und an dem man mit bunten, leuchtenden Laternen durch die Dunkelheit läuft und lustige Lieder singt. Der Tag, von dem Wilma sprach, heißt: Martinstag. Und an diesem Tag im November, wenn es draußen schon richtig kalt und fast Winter ist, feiert man Sankt Martin.

Da wurde Bert ein bisschen traurig, denn er leuchtete schließlich nur im Sommer. So wie alle Glühwürmchen. Im Winter aber, da war es ihm zu kalt. Und wenn Sankt Martin erst im späten Herbst stattfand, dann würde Bert leider nicht mit einer Laterne durch die Nacht laufen können, weil er zu sehr frieren müsste. Aber er wollte doch so, so gern am Sankt Martinstag dabei sein. Also weinte er ein paar bittere Glühwürmchentränen und schniefte auf einem kleinen Blatt vor sich hin. Das hörte Wilma, die noch nicht ganz eingeschlafen war. Sofort wurmte sie zu Bert auf den kleinen Ast unter den Lampions.

„Bert, was ist denn los?“, fragte Wilma.
Und Bert erzählte, warum er so traurig war. Das verstand Wilma gut, denn sie freute sich jedes Jahr immer sehr auf das Laternenfest. Sie nahm Bert in den Arm und versuchte, ihn ein bisschen abzulenken, indem sie ihm erzählte, warum man Sankt Martin feiert.

„Vor vielen, vielen hundert Jahren lebte ein römischer Soldat, der Martin hieß. Der ritt durch eine bitterkalte Winternacht, mit Eis und Schnee, und traf einen armen, frierenden Bettler. Da Martin ein gutes Herz hatte, nahm er sein Schwert und zerteilte damit seinen roten, warmen Mantel. Die eine Hälfte gab Martin dem Bettler, damit er nicht erfrieren musste. Und weil das eine wirklich tolle und gute Tat war, wurde Martin heilig gesprochen: Er war nun der heilige („sankt“) Martin. Als Sankt Martin starb, begleiteten ihn viele Menschen mit Lichtern und Laternen zu seinem Grab. Deswegen zündet man am 11. November Laternen an, um an den Heiligen Martin und an seine guten Taten zu denken.“, erzählte Wilma.

Bert gefiel die Geschichte sehr und Wilma hatte plötzlich einen Einfall.

Sie verabschiedete sich von Bert, der nun nicht mehr so traurig war, und Wilma wurmte zu ihren Freundinnen Prinzessin Blaublüte und Prinzessin Honigsüß. Die würden ihr bestimmt helfen!

Glühwürmchen Bert und die Laterne_Warum wir St. Martin_Sankt Martin_ feiern_Eine Lerngeschichte für Kinder in Kita Krippe Kindergarten und Vorschule
(c) Susanne Bohne

Und soll ich dir verraten, was sich Wilma ausgedacht hatte?
Die Geschichte vom heiligen Martin hatte sie auf eine Idee gebracht: Wenn es Bert am Martinstag zu kalt war, würden sie ihm einfach einen roten Mantel machen, damit er nicht frieren müsste. So saßen die drei Freundinnen den ganzen Herbst zusammen und strickten Bert einen warmen Mantel. Am Martinstag gingen sie zu ihm und Bert war so überrascht und freute sich so sehr, dass er so hell leuchtete wie noch nie zuvor in seinem Glühwürmchenleben. Dann machten sie sich gemeinsam auf den Weg und ihre Laternen erhellten die Nacht. Ja, sie waren wirklich sehr besondere Freunde!

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Weihnachten für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 2“ von Susanne Bohne.
ISBN: 9783752896909, 60 Seiten, farbig illustriert. Für Kinder ab 4 Jahren mit 11 Lern- und Vorlesegeschichten, Rätsel- und Ausmalbildern.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

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Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm_Ein Kritzelmalbuch für Kinder ab 2 Jahren_Hallo liebe Wolke

Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm. Ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren. (Werbung)

In meinem Kleiderschrank steht eine große, geblümte Kiste. Ich musste ein wenig umräumen, damit sie noch hineinpasste, und bald brauche ich wohl eine neue – denn in der geblümten Kiste liegt ein kleiner Schatz verborgen:
Ganz viele Zeichnungen meines kleinen Lebens sind darin gestapelt.

Da gibt es viele Blätter mit buntem Krickelkrakel, die entstanden sind, als meine Tochter noch ganz klein war und die Stifte in einer fest zusammengeballten Faust gehalten hat. Ehrlich: Ich konnte nicht immer erkennen, was das Gekritzel darstellen sollte und meine Tochter wurde dann meist ein bisschen ungehalten, bis ich sagte: „Ach ja! Natürlich! Eine Prinzessin!“, auch wenn es eher aussah wie eine Portion pinkfarbener Spaghetti.

Heute, ein paar Jahre später, heften viele Kunstwerke, auf denen man genau erkennen kann, was da aus der Phantasie meines kleinen Lebens aufs Papier gehüpft ist, am Kühlschrank und an der Wand. Aber wenn ich die Kritzeleien von damals anschaue, dann wird es mir ganz warm um ein etwas wehmütiges Mamaherz, das ziemlich genau ahnt, wie schnell die Zeit vergeht.  

Ich erinnere mich so gut an die ersten Malversuche meiner Tochter, dass ich mir etwas für die ganz Kleinen ausgedacht habe:

Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm_ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren_Malbuch für Kinder_Hallo liebe Wolke

(c) Susanne Bohne

“Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm. Ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren.“

(ISBN-13: 9783748128137)

Meine Tochter ist meine größte Kritikerin und deswegen hat sie alle Motive, die es in dem neuen Buch gibt, auf Herz und Nieren getestet. Und? Auch einer Fünfjährigen macht das Kritzeln noch Spaß. Hihi.

In „Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm“ gibt es auf 36 Seiten lustige und altersgerechte Motive zum Aus- und Fertigmalen für kleine Kritzelkünstler ab 2 Jahren.
Zum Beispiel:
Oma braucht eine neue Frisur, die Krake zaubert eine blaue Tintenwolke, der Pudel bekommt ein lustiges Löckchenfell, die Wolken bringen Regen – und vieles mehr.

Das Buch ist in jeder Buchhandlung bestellbar und im Internet z.B. bei Amazon, Thalia (etc.) und im BoD-Shop erhältlich.

Hier die künstlerische Interpretation meiner Tocher:

Und für euch, liebe Wolke-Leser, gibt es hier zwei Seiten aus dem Buch zum kostenlosen Download zum Kritzeln und Spaß haben.

Download Leseprobe

Ich hoffe, es gefällt euch!
Alles Liebe von

Eurer Susanne


 

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Mama sein Wind Meer Kompass

Mama. Sein.

Hallo liebe Wolke,
kennst du diese Momente?
Diese Momente, wenn dir der Wind um die Nase weht, der viele verschiedene Düfte mit sich trägt, von denen du viele kennst, andere nicht? Diese Momente, wenn du dich fragst, wo, an diesem weiten, weiten Horizont die Antworten treiben mögen, von denen du manchmal denkst, dass es sie gar nicht gibt? Weil du sie nicht sehen kannst?

Kompass

Wenn man Mutter (Vater, Eltern) geworden ist, dann gibt es unzählige dieser Momente, wenn man nicht weiß, wohin es geht, weil man keinen Kompass hat. Denkt man. Dann weißt du zwar, dass da etwas großes, sehr großes, unglaublich Schönes, manchmal auch etwas unglaublich Schwieriges, vor dir liegt – aber wie man das alles sicher ansteuert, wo Süden oder Norden liegt, das weißt du oft nicht. Mir geht es zumindest so.

Mir weht oft der Wind um die Nase, der so viel zu erzählen hat, und von dem ich nicht weiß, was er bringt. Ich glaube, erst seitdem mein kleines Leben auf der Welt ist, habe ich gelernt, dem Wind zuzuhören. Manchmal kann er ganz schön laut sein. Und ab und zu ist er zu leise, dabei würde ich doch gerne hören wollen, was er mir zu sagen hat. Und ich würde dann gern einfach den Finger in den Wind halten und wissen, aus welcher Himmelsrichtung er kommt.

Ja, ein Kompass für das Mamasein, der wäre gut.

Wie man sich fühlt?

Ich sehe so viel in den ozeanblauen Augen meiner Tochter, an das ich mich erinnern kann. Und ich kann mich erst, seitdem es sie gibt, wieder daran erinnern, wie es ist, ein Kind zu sein. Dann muss ich mich ein bisschen wachrütteln, denn ich bin schließlich die Mama, ich muss diejenige sein, die tapfer und stark ist, die den Weg zeigt, die die Steine aus dem Weg räumt – die, die Sorge trägt, und Verantwortung und Schutz. Weil es meine Aufgabe ist, die ich mir ausgesucht habe, die ich bewusst und gern trage. Manchmal aber, und vielleicht ist es bloß die Sehnsucht nach dem Kompass, den man nicht zu haben scheint, erscheint mir die Suche nach der richtigen Himmelsrichtung eine ziemlich schwierige Suche zu sein.

Es gibt Tage, da gehe ich mit tausend Gedanken in mein Bett, wickle mich darin ein und hoffe, sie haben sich bis zum nächsten Morgen aufgelöst. An manchen Tagen bin ich froh, wenn mein kleines Leben schläft, weil sie schlecht gelaunt war. Oder ich. An anderen Tagen suche ich meine Geduld und weiß genau, ich hatte sie irgendwo hingelegt, aber dann weiß ich nicht mehr wo – und vertraue drauf, dass ich sie schon wiederfinden werde. So wie immer.

Mama.

Und dann gibt es diese Tage, die voll sind mit so viel Liebe und dem Gefühl, stark und tapfer zu sein, es richtig zu machen, so wie ich es eben richtig machen kann, mit meiner Tochter, dass diese Tage vor mir liegen wie unzählige Muscheln am Sandstrand. Dann drehe ich mich in den Wind und lasse ihn erzählen und flüstern, lasse ihn laut pfeifen und meine Haare tanzen ein bisschen dazu.
So wie mein Herz. Das die Richtung anzeigt. Besser als jeder Kompass es je könnte.

Mama zu sein ist kein unendlicher Spaziergang am Strand, wenn die Sonne rotglitzernd untergeht. Oder auf. Mama sein besteht nicht nur daraus, die Sandkörner der Liebe aus den Schuhen zu schütteln und beseelt die Brandung die Füße kitzeln zu lassen. Mama zu sein ist nicht immer die romantische Vorstellung von einem hellblauen Horizont, an dem man sich nicht satt sehen kann.

Sein.

Mama zu sein bedeutet auch, mit den Gummistiefeln im Watt stecken zu bleiben. Es bedeutet, dass die Augen tränen, wenn der Wind auffrischt. Es bedeutet, hohe Wellen zu umschiffen, um nicht unterzugehen.

Aber Mama sein bedeutet auch, einen Kompass zu haben. Immer. Nicht nur in den Momenten, wenn einem der Wind um die Nase weht, den man noch nicht kennt.

Vielleicht kennst du diese Momente, liebe Wolke, und wenn man weiß, dass man seinen Kompass immer bei sich trägt, dann ist es gar nicht so schwierig, die Richtung zu erkennen.

Hab einen guten Flug, meine Wolke!


(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 erhältlich.

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