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Zeitgefühl Kinder gestern heute morgen übermorgen lernen Wilma Wochenwurm Kita KIndergarten Vorschule Grundschule

GESTERN – HEUTE – MORGEN: Kindern das Zeitgefühl beibringen. (Lerngeschichte & Printable)

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

Heute ist Mittwoch. 
Das weiß die kleine Wilma, denn sie ist ja ein schlauer Wochenwurm. Welche Tage die Woche hat, das hat sie neulich gelernt und es sich gut merken können.

Aber die Sache mit „gestern“ und „morgen“ und sogar mit „vorgestern“ und „übermorgen“ ist wirklich schwierig, findet Wilma. Das konnte sie sich einfach nicht merken. Aber dann hatte sie eine gute Idee, denn Wochenwürmern fällt immer etwas ein:

„Heute ist Mittwoch“, überlegte Wilma.
„Wenn ich einmal schlafe, dann ist Donnerstag. Und das ist morgen.“

„Als ich gestern Abend im Bett lag, war noch Dienstag. Also war das gestern. Eigentlich ist das gar nicht so schwierig“, dachte Wilma. Denn sie stellte sich vor, dass die Wochentage große Kreise wären, auf denen man hin und her hüpfen konnte. 

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm_Teil3_gestern-heute-morgen_Zeitgefühl

Von HEUTE einen Sprung nach vorn, schon ist MORGEN.

Von HEUTE einen Sprung zurück, 

das war GESTERN.

Und so hüpfte Wilma vor und zurück und hin und her – und hatte bald verstanden, wann gestern oder morgen war. Ja, Wilma ist wirklich ein schlauer, kleiner Wochenwurm!

Kostenloser Download Arbeitsblatt zum Zeitgefühl

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Lehrmaterial Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 3: Frühling
Für Kinder ab 4 Jahren mit weiteren Lerngeschichten sowie Rätsel- und Ausmalbildern und Schwungübungen. 
ISBN: 9783748139010, 56 Seiten, farbig illustriert

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

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Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling Schmetterling Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

mødes igen (Oder: Hyggeliges Auf Wiedersehen!)

Hallo liebe Wolke,
weißt du, wer glücklich ist?
Die Dänen. Hat man herausgefunden. Und wer in seinem Sprachschatz ein „Hygge“ liegen hat, der kann ja gar nicht anders, der muss quasi glücklich sein. Auch, weil es sich schon ziemlich gemütlich anhört, „hyggelig“ nur auszusprechen. Aber auch die Dänen müssen ihre Gemütlichkeit erst lernen, habe ich gelesen. Und da habe ich mit den Dänen etwas gemeinsam.
Auf Wiedersehen Stress, Hallo Hygge!

Mach mal langsam!

Jahresendegedanken haben immer auch etwas mit Zurückschauen, mit Reflexion, zu tun – und ich bin mir sicher, dass das Betrachten des eigenen Lebens, oder seiner Gedanken, auch im Juni oder April nicht verkehrt ist. Das ist ein bisschen so, wie eine Zeitung aufzuschlagen und die Nase reinzustecken, dann nicht nur die Überschriften zu lesen, sondern auch die ganz kleinen Kolumnen an den äußersten Seiten, damit man sich ein bisschen informiert. Über sich selbst.
Egal wann ich meine Zeitung im Jahr 2018 aufgeschlug, immer stand darin: Mach mal langsam! Das Jahr 2018 hat mich gezwungen, zwei bis zweieinhalb Gänge runterzuschalten.

Hygge, Hektik, Huch

Das ist nicht immer so einfach, leicht auch nicht. Mein kleines Leben wurde dieses Jahr fünf Jahre alt, noch einmal schlafen, dann wird sie eingeschult. Das ist alles aufregend, so wie immer alles sehr aufregend mit einem Kind ist. Auch, weil man als Mama immer alles so verdammt richtig machen will. Was leider nicht funktioniert. Oder Gott sei Dank nicht. Trotzdem tragen diese Gedanken nicht unbedingt zur „Hyggeligkeit“ bei, das macht statt Hygge manchmal Hektik, Stress und Tränen. Beiderseits. Weil der Alltag eben Alltag ist. Und im Alltag sind nicht nur glitzernde Sternstunden Zuhause, sondern auch Probleme.
Bei vielen denkt man sich hinterher: Huch! Warum hast du dich bloß wegen solcher Kleinigkeiten so sehr gestresst? Doof, das.

Drei Bücher

2018 habe ich sagenhafte drei Bücher gelesen. Keine Kinderbücher, sondern Bücher für die Großen. Früher hätte ich drei Bücher an einem verregneten Wochenende gelesen, mit Wolldecke und Kuschelsocken, mit Tee und Keksen. Heute brauche ich eben ein ganzes Jahr dafür, weil mir die Augen schon meist beim Anblick meines Betts zufallen. Und wenn ich dann noch darüber nachdenke, dass ich eigentlich eher die Wäscheberge bezwingen müsste, statt mich in ein Buch fallen zu lassen, dann ist es mit dem Spaß an Hygge komplett vorbei.
In diesem Jahr habe ich gelernt, mich zur Ruhe zu zwingen. Und das ist ein ganz guter Zwang, finde ich.

Sieben Bücher Liebe

Sieben Bücher habe ich dieses Jahr mit dem kleinen Wurm Wilma veröffentlicht – und das ist eine tolle Zahl. Vielleicht wird die Zahl Sieben ja nun meine Lieblingszahl, auch weil ich noch keine Lieblingszahl hatte. Bisher.
Weil: Die Wilma Wochenwurm Bücher zu schreiben und ein bisschen dafür zu kritzeln und nachts die stille Ruhe meiner Wohnung zu genießen, das war sehr Hygge. Das war vielleicht weniger Gemütlichkeit, als das, was mich wirklich glücklich macht.

Meine Tochter erzählt immer ganz stolz: „Meine Mama ist Kin-der-buch-au-to-rin!“, was ja eigentlich nur am Rande wahr ist, mich aber dafür ebenfalls sehr stolz macht. Denn im Grunde, unterm Strich, am Ende des Tages, zählt für mich das, was mein kleines Leben stolz macht. Das, was sie glücklich macht. Das, was ihr persönliches Hygge ist. Und wenn ich es schaffe, dass nicht nur ich, sondern vor allem meine Tochter zufrieden und glücklich ist, dann ist das nicht nur ein großes Geschenk, sondern auch etwas, das ich als Liebe bezeichne.

So lang man Träume noch leben kann

2018 war aufregend. Mindestens ab Mitte des Jahres war es verdammt aufregend. Und es hat sich sehr gelohnt, sich aufzuregen, schlaflose Nächte zu haben, meine Nase noch tiefer in meine persönliche Gedankenzeitung zu stecken.
Heute Nacht hatte ich einen Ohrwurm und ich weiß nicht, warum ich mich ausgerechnet an dieses Lied erinnert habe, das meine Mutter oft hörte, als ich noch klein war.
Münchner Freiheit, 1988, So lang man Träume noch leben kann.
Darin heißt es:
Das große Ziel war viel zu weit
Für uns’re Träume zu wenig Zeit
Du weißt genau, daß irgendwann
Einmal ein Wunder geschehen kann
Versuchen wir es wieder
So lang‘ man Träume noch leben kann“

(Songwriter: Stefan Zauner / Aron StrobelSongtext von Solang‘ man Träume noch leben kann © Sony/ATV Music Publishing LLC)

Steine, Felsen, klettern

Fast am Ende diesen Jahres ist ein Wunder geschehen. Es ist vielleicht auch deshalb geschehen, weil ich nie aufgehört habe, an meine Träume zu glauben. Das war bis jetzt die größte Aufgabe meines Lebens, weil es viele Steine (Felsbrocken) gab, über die ich klettern musste. Weil ich manchmal dachte, ich schaffe es nicht mehr, das Klettern. Ich gebe auf, an das zu glauben, was ich mir wünsche.
Und ein Glück, habe ich immer weitergemacht, auch wenn es schwer fiel und mich 2018 zur Ruhe gezwungen hat, weil es sonst mit dem ganzen Klettern sehr schwierig geworden wäre.
Bald werde ich von meinem persönlichen Wunder berichten dürfen.

Gib nicht auf!

Wenn ich meinem kleinen Leben eins für 2019 und für den Rest ihres Lebens wünschen dürfte, dann, dass sie niemals aufgeben darf, für das, was in ihrem Herzen ist, zu kämpfen. An dem festzuhalten, an das man glaubt, egal unter welchen Umständen, ist das, was man sich immer anschauen sollte. Es macht Mut. Es macht das Leben aus. Es sind Ziele, die man mit Hygge erreicht. Und mit Liebe.

Weißt du, wer glücklich ist, liebe Wolke?
Die Dänen. Und ich.

Dass ich das eines Tages sagen würde, meine Wolke, ist ein zweites Wunder. Ganz ehrlich, daran habe ich nämlich fast nicht mehr geglaubt.
2019 wird ein nicht weniger aufregendes und anstrengendes Jahr als 2018. Es wird Steine geben, über die zu klettern sind. Es wird Tränen geben, es wird geschimpft, es wird geseufzt. Ich werde mein kleines Leben trösten müssen, und manchmal mich selbst.

Aber: 2019 wird noch mehr gelacht, noch mehr Quatsch gemacht, noch mehr geküsst und noch mehr geherzt. Es wird noch mehr geliebt. Und das, meine liebe Wolke, das ist, was diese, meine kleine Welt überdauern wird. Egal, welches Jahr wir schreiben werden.

Auf ein glücklich-gesundes-wundersames-hyggeliges Jahr 2019!


Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling für Kinder in Kita Kindergarten und Vorschule Kaulquappe Schmetterling Bienen Ostern Lernheft

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 3. Frühling. (Werbung)

Wilma Wochenwurm entdeckt den Frühling. Lerngeschichten für Kinder ab 4 Jahren in Kita, Kindergarten und Vorschule.

Hach ja, meine Wilma. Sie hat mich nun schon durch den Herbst und den Winter begleitet – und deswegen wird es Zeit, dass sie auch das Frühjahr und all die Dinge entdeckt, die Kinder spannend finden:

Welche Blumen blühen im Frühling?
Warum feiern wir Ostern?
Was wird aus manchen Raupen?
Warum sind Bienen so wichtig?
Woher kommen die Milch und die Butter?
Was passiert mit einer Kaulquappe?

Wilma Wochenwurm und ihre Freunde verraten es in ihrem dritten Lernheft rund um den Frühling mit liebevollen Illustrationen und Lerngeschichten. 

Spielerisch und mit ganz viel Spaß lernen Kinder in Kita, Krippe, Kindergarten, Vorschule und Grundschule, dass sich eine Raupe in einen Schmetterling verwandelt, warum Bienen so wichtig für die Menschen und für die Natur sind und welche Blumen sogar schon im Januar blühen. 

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 3 Frühling Schmetterling Hallo liebe Wolke Susanne Bohne


Spannend ist auch, dass sich Kaulquappen in Frösche verwandeln, und bei einem Ausflug auf den Bauernhof lernt Wilma Wochenwurm, dass die Kuh Berta Milch gibt – und was man aus ihrer Milch herstellen kann. 
Mit Rätselbildern, Ausmalbildern und Schwungübungen zu allen Geschichten wird es Kindern ab 4 Jahren sicher nicht langweilig!

Inhalt:

  • Prinzessin Blaublüte hörte etwas. (Frühblüher/Schneeglöckchen)
  • Wilma auf dem Bauernhof (Woher kommt die Milch?)
  • Kaninchen Karl und das bunte Ei (Warum feiern wir Ostern?)
  • Lukas hat Hunger (Von der Raupe zum Schmetterling)
  • Zilly Zahnputzwurm (Wie man das richtige Zähneputzen lernt.)
  • Warum Bienen so wichtig sind?
  • Von der Kaulquappe zum Frosch
  • gestern – heute – morgen (Zeitgefühl lernen mit Wilma)

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Teil 3: Frühling
Für Kinder ab 4 Jahren mit weiteren Lerngeschichten sowie Rätsel- und Ausmalbildern und Schwungübungen. 
ISBN: 9783748139010, 56 Seiten, farbig illustriert.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

Das Buch kannst du hier bestellen:

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Hier gibt es eine Leseprobe:

Leseprobe

Rezensionen findest du hier:

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Frohe Weihnachten 2018 Hallo liebe Wolke

Ein Traum, ein Träumchen. Ein Herz, ein Herzchen. (Kein Weihnachtswunsch)

Hallo liebe Wolke,
hast du Träume?
Ich ja. Ein paar. Eigentlich sind es gar nicht viele. Nur vielleicht ein oder zwei.
Ich hab in meinem Leben oft den Fehler gemacht, entweder an den falschen Traum oder nicht richtig an die richtigen Träume zu glauben. Und das ist ein dummer Fehler, das kann ich dir sagen! Denn, wenn man nicht an seinen Traum glaubt, und sei es noch das kleinste Träumchen, dann wird das nichts. Halbherzigkeit ist nämlich nie gut.

Carpe diem

Mit Kalendersprüchen konnte ich mich noch nie anfreunden, ja, ich finde sie sogar ziemlich beknackt, meistens zumindest. Deswegen sträubt sich alles in und an mir, wenn ich sowas wie „don‘t dream it, be it“lese. Oder „carpe diem“.
Aber an eins glaube ich mittlerweile: ans Glauben. An sich selbst. An seine Träume.

Auch das – das Glauben – habe ich von meinem kleinen Leben gelernt. Wie so vieles. Ein kleines Kind, das gibt nicht auf.Das wird vielleicht hin und wieder äußerst wütend, wenn etwas nicht so klappt, wie es sich das vorstellt. Aber es steht immer wieder auf. Bis es laufen kann. Es wiederholt so oft die Laute bis es sprechen kann. Ein Kind hat von Anfang an Träume, das Verlangen, etwas wirklich zu können. Und es probiert es so lange bis sie wahr werden – die kindlichen Träume vom Können.

Mantje, mantje, timpe tee

Früher war ich ein bisschen wie des Fischers Frau im Märchen. Ich wollte (oder konnte) mich nicht mit dem zufrieden geben, was ich hatte. Vielleicht, weil ich dachte, mein, damals noch recht junges Leben, wäre zu Ende, wenn ich nicht weitergehen und mich ausprobieren könnte.Stillstand war unerträglich für mich. Bloß: Ich hatte kein wirkliches Ziel – oder, halt, doch, ich hatte eins. Mein Ziel war immer die Liebe, waren immer Männer („der eine“), obwohl ich nicht viele von ihnen hatte, ich sah in ihnen meinen Rettungsanker. Meinen Strohhalm. Aber dieser Traum war falsch, denn es war ja nicht mein eigener. Es war keiner, der nur mit mir selbst zu tun hatte.

Wie in diesem Märchen mit dem Butt und der nimmersatten Frau des Fischers, verlor auch ich alles. Und gewann alles. Das hört sich vermutlich ein bisschen verrückt an, aber hätte ich nicht alles verloren, hätte ich bis in alle Ewigkeiten so weitergemacht. Nur ohne mich.Ohne mein wahres Ich und meine wahren Träume.

Jammern?

Jetzt ist Weihnachten, ist das Fest der Liebe. Und auch, wenn ich manchmal ein wenig wehmütig, sentimental und melancholisch werde, weil ich mit meiner Tochter allein bin, so weiß ich heute, wer ich bin. Und ich weiß, dass das Jammern nicht viel hilft.Im Gegenteil.
Begegne ich heute Menschen, die scheinbar nicht viel anderes können, als zu jammern, dann wird es mir ganz flau. Sie halten mir einen Spiegel vor mein altes Ich. Und was ich da sehe, sieht nicht so schön aus. Deswegen: Jeder hat mal Anlass zu jammern, jedem geht mal das Licht am Horizont aus. Jedem. Doch bevor man in Selbstmitleid versinkt, sollte man sich seine Träume, seine wahren, echten, richtigen, Träume, vorstellen – und sich vorstellen, wie man selbst beim Jammern aussieht. Innerlich wie äußerlich. Ob einem das wirklich gefällt?

Traum und Träumchen, Herz und Herzchen.

Das Leben ist manchmal beschwerlich, man muss ab und zu mit Sachen zurechtkommen, mit denen man nicht zurechtkommen müssen will. Es gibt eben nicht nur immer Traum und Herz. Aber da sind schließlich auch noch die Träumchen. Und die Herzchen. Da sind so viele Zwischentöne, die viel mehr Weiß als Schwarz sind.

Und jetzt ist Weihnachten. Ein Tag, vor dem ich mich ein bisschen gefürchtet habe.
Dieses Jahr begehe ich es ohne falsche Träume, sondern mit meinen eigenen. Mit den echten. Und mit den Träumen meines kleinen Lebens.In jeder unserer Christbaumkugeln werden sich am Abend unsere Träume und unsere Liebe spiegeln.
Weil ich heute weiß, was Träume bedeuten. Meine Tochter hat mir gezeigt wie das geht.

Darum stimmt der Kalenderspruch „Don‘t dream it, be it“ nicht so ganz. Zumindest für mich nicht.

Träume, meine liebe Wolke, träum dein ganzes Leben lang!
Hab einen echten, deinen eigenen Traum!
Und sei es nur ein Träumchen.
Wenn du das hast, dann weißt du, was du dir selbst bedeutest.
Und dann kannst du an dich glauben.

Frohe Weihnachten, meine Wolke, von Herzen. Nicht nur von Herzchen!

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Verlosung Buch Das kleine Buch für eine Mama Auszeit Susanne Bohne Hallo liebe Wolke

Ich schenke dir eine kleine Auszeit! (Verlosung, Werbung)

Ihr Lieben,

Die Weihnachtszeit kann hin und wieder schon mal ein bisschen in Stress ausarten… Zumindest habe ich so den Eindruck, wenn ich einen Blick in die Geschäfte werfe und sehe, wie die Menschen die doch eigentlich so stille und besinnliche Adventszeit mit Hetzen und Wetzen und Stressen verbringen. 

Ich bin sehr für ein bisschen mehr Sternenstaub – und das nicht nur für unsere Kinder, sondern auch für uns Mamas. Und deswegen:

Hüpf in den Lostopf und ich schenke dir eine kleine Auszeit.

Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je eins meiner Bücher „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit„.

Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.
Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon. 

Das Gewinnspiel beginnt heute am 17. Dezember 2018 und endet am 19. Dezember 2018 um 23.59 Uhr, damit euch das Buch noch vor Weihnachten erreicht. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per E-Mail bzw. auf Facebook benachrichtigt.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

(Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars bzw. mit der Versendung einer E-Mail erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ihr mir im Fall eines Gewinns eure Adresse mitteilt. Eure Adresse wird nur zum Versand des Buchs „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr (rechtliche) Infos zum Gewinnspiel.)

(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 erhältlich.

Link zum BoD-Shop Link zu Thalia Link zu Amazon
Wilma Wochenwurm zu gewinnen Verlosung

„Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ zu gewinnen! (Gewinnspiel, Werbung)

Ihr Lieben,
bald ist Weihnachten und deswegen möchte ich eine Wilma an euch schicken! Ich kann es wirklich nicht glauben, wie toll mein Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ bei euch bisher angekommen ist. Damit hätte ich nie, nie, nie und niemals gerechnet.

Also: Hüpft in den Lostopf und gewinnt Wilma Wochenwurm!

Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je eine Wilma.

Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.
Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet, damit Wilma noch ein bisschen bekannter wird. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon. 

Das Gewinnspiel beginnt heute am 12. Dezember 2018 und endet am 17. Dezember 2018 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per E-Mail bzw. auf Facebook benachrichtigt.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

(Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars bzw. mit der Versendung einer E-Mail erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ihr mir im Fall eines Gewinns eure Adresse mitteilt. Eure Adresse wird nur zum Versand des Buchs „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr (rechtliche) Infos zum Gewinnspiel.)

Formen lernen mit Schlange Schorsch eine Lerngeschichte für Kinder in Kita und Kindergarten

Formen lernen mit Schlange Schorsch (Lerngeschichte & Printable)

Formen lernen für Kinder in Kita und Vorschule

Titel Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 1 für Kinder ab 4 Jahren Geschichten zum Vorlesen Lernen und Träumen

Das ist Schorsch, die nette Schlange,
und der Schorsch ist gar nicht bange,
Formen kennt er schon sehr viele,
und noch andre schöne Spiele.

In den Sand malt Schorsch ’nen Kreis,
und der hat, wie jeder weiß,
keine Ecken und ist ganz rund.
Schorsch denkt sich: Ja, na und?

Schorsch, der mag es auch mal eckig,
sein Körper ist elastisch und mal fleckig,
drum zeigt er dir ein Dreieck hier,
drei Ecken hat es und nicht vier.

Ein Quadrat hat gleiche Seiten,
da müssen sie sich gar nicht streiten.
Vier Stück sind es an der Zahl,
Schorsch zeigt dir das hier mal.

Dann malt Schorsch ein rundes Ding,
schau doch mal genauer hin!
Fast wie ein Kreis ist diese Form.
Wie ein Ei ist das Oval, ganz enorm!

Ein Rechteck, das ist eckig wieder,
Schorsch malt es hier hin und nieder.
Es sieht aus ja wie ein Ziegelstein,
Schorsch, der findet das sehr fein!

Was malt Schorsch da für ’ne Sache?
Gar nicht so leicht? Dass ich nicht lache!
Eine Raute, wie ein Diamant, ein feiner,
der ist mal größer und mal kleiner.

Und zu guter Letzt kommt dann,
noch Schorschs allerliebstes dran.
Ein Herz ist es, das ist so schön,
und der Schorsch, der muss nun gehn.

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm für Kinder in Kita Kindergarten und Grundschule mit Rätselbildern und Ausmalbildern Lehrmaterial Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

(Werbung) „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ von Susanne Bohne.
ISBN: 9783752806458, 64 Seiten, farbig illustriert. Für Kinder ab 4 Jahren mit 16 Lern- und Vorlesegeschichten, Rätsel- und Ausmalbildern.

Das Buch ist im (Online-)Buchhandel erhältlich.

Link zu AmazonLink zu ThaliaLink zu BoD

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Wohlfühlgedanken von Susanne Bohne und Hallo liebe Wolke

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit. (Werbung)

(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit Entspannung für Mama_Von Susanne Bohne

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 ab 30. November erhältlich bzw. vorbestellbar.

Link zum BoD-Buchshop (mit Leseprobe)    Link zu Thalia    Link zu Amazon

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit Entspannung für Mama_Von Susanne Bohne

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Warum es manchmal so hart ist Mama zu sein Fünf du schaffst das Gedanken

Warum es manchmal so hart ist, Mama zu sein. (5 „Du schaffst das“-Gedanken)

Hallo liebe Wolke,
kennst du etwas, das wirklich richtig anstrengend ist?
Gestern war große Kinderanmalaktion im Kindergarten. Meine Tochter liebt es, sich von oben bis unten anzupinseln – und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Neulich war der blaue Filzstift an der Reihe und ich kann dir sagen, das war nur so semilustig. Für mich.
Gestern habe ich noch eine halbe Stunde in der Kita gewartet bis mein kleines Leben endlich fertig war, mit ihrem Gesichtskunstwerk, das sich irgendwo zwischen Papagei und Unfallopfer bewegte. Den ganzen Kladderadatsch wieder abzuwaschen, am Abend, ist – zumindest bei uns – eine Aufgabe, die gern in einem antichristlichen Anfall endet.
Manchmal ist es schon ziemlich hart, eine Mama zu sein.

Mama ist papierdünn

Ich liebe meine Tochter, wirklich wahr, ich liebe sie wie sonst nichts auf dieser Welt. Aber nach fünf Jahren versuche ich immer noch mein Gleichgewicht und (m)einen Weg zu finden, für mein kleines Leben da zu sein – aber auch für MICH. Das ist nicht immer so einfach, manchmal fühle ich mich papierdünn, wenn ich nicht geschlafen habe, wenn ich das Chaos sehe und mich ab und zu nur noch aufs Mamasein reduziert fühle. Ich frage mich, wie andere Mütter das alles schaffen – und ich habe nur ein Kind und darüber hinaus keinen Mann, um den ich mich auch noch kümmern müsste. Manchmal also fühle ich mich papierdünn. Das kann passieren. Und das hat nichts mit meinem Kind zu tun, nicht, dass du mich falsch verstehst, liebe Wolke!

Me-Time

Nur hin und wieder denke ich mir, ich habe so viele Ideen und vielleicht sogar Träume, wie soll ich sie verwirklichen, wenn ich mich morgens um 10 manchmal schon wieder so müde fühle und die ganze Arbeit sehe, in Gedanken all die Dinge sortiere, die jetzt, morgen und in den nächsten Jahren anstehen, dass ich es mir am liebsten nur auf meinem Sofa gemütlich machen möchte.
Wenn ich mein kleines Leben im Kindergarten verabschiedet habe und nach Hause zurück komme, in eine Stille, die so unglaublich wohltuend ist und meine Tochter trotzdem nach zehn Minuten vermisse, schaue ich auf die Uhr und rechne mir aus, wie viele Stunden mir für mich bleiben. Nur für mich ganz allein. Ich komme mir dabei manchmal echt schäbig vor, denn das klingt so nach Egoismus, aber ich weiß auch, dass an manchen Tagen die Zeit nicht ausreicht, um mich mit Energie wieder aufzuladen, die ich für den Rest des Tages dringend benötige.

Kraft der Gedanken

Aber dann wiederum, wenn ich mir mein Sofa für zehn Minuten gönne und alles liegen lasse, aufschiebe und auf ein anderes Mal vertage, dann denke ich an die Dinge, die ich mir oft sage. Weil es nicht nur hart und anstrengend ist, Mama zu sein. Sondern oft so wunderschön, dass ich meine Erschöpfung vergesse. Kraft der Gedanken, sagt man ja so.

Meine „Du schaffst das!“-Gedanken

1.Bleib geduldig!
Meine Geduld kennt ihre Grenzen. Aber mit seinem Kind, und auch mit sich selbst, geduldig zu bleiben, denn alle Dinge brauchen ihre Zeit, Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo (und auch Mamas tun das!), das ist für mich ziemlich wichtig. Weil Ungeduld nur zu Frust führt. Habe ich festgestellt.

2. Bleib im Hier und Jetzt!
Momente, und seien sie auch noch so klitzeklein, können magisch sein. Ein Blick meiner Tochter, der mein Herz schmelzen lässt. Oder wenn wir beide herrlich albern über irgendeinen Quatsch lachen. Diese Momente sind das, was das Mamaherz groß macht. Und auflädt.

3. Bleib ein Kind!
Wenn man sein eigenes inneres Kind noch spüren kann, dann bedeutet das eins: Großes Verständnis für all die verrückten Sachen, die ein Kind anstellen kann. Für all das, was es ausprobieren möchte – auch dann, wenn es einem die erwachsenen Nackenhaare aufstellt.

4. Bleib unperfekt!
Niemand kann alles richtig machen. Als Mutter würde man es gern sein: perfekt. Immer perfekt erziehen, immer perfekt reagieren, immer und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das gelingt nicht, das kann nicht gelingen, das geht nach hinten los. Es gibt Dinge, die kann man richtig gut. Und es gibt Dinge, die kann man eben nicht so richtig gut. Und das ist völlig ok. Solange das Herz spricht, kann man sich sicher sein, dass sein Kind und auch man selbst glücklich ist.

5. Bleib du selbst!
Ich gestehe mir meine Erschöpfung ein. Ich gönne mir meine Auszeiten und zwar ohne schlechtes Gewissen – und ich darf das Mamasein auch mal richtig blöd und anstrengend finden. Vor allem aber bin ich auch noch ich. Obwohl, oder gerade weil, ich Mama bin. Vielleicht lernt man sich selbst, seine Fehler und seine großen Stärken dann erst wirklich kennen, aber im Grunde seines Herzens bleibt man auch dann noch diejenige, die man eben ist.

Großartig, toll und wunderbar

Gestern war große Kinderanmalaktion im Kindergarten. Meine Tochter liebt es, ich nicht so. Manchmal fühle ich mich papierdünn, schläfrig und erschöpft. Aber öfter als dieses „Manchmal“ liege ich abends im Bett und denke mir, wie großartig dieses Geschenk ist, das da in seinem Kinderzimmer friedlich schläft, wie toll die Zeit für mich ist, in der ich mich nur ganz allein spüren kann, und wie viele sagenhaft wunderbare Dinge ich über mich und die Welt gelernt habe, seitdem ich Mama bin.

Alles Liebe, meine Wolke!


(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 ab 30. November erhältlich bzw. vorbestellbar.

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Angst vor Weihnachten - wie es ist an Weihnachten allein zu sein. Alleinerziehend und Single

Warum ich Angst vor Weihnachten habe.

Hallo liebe Wolke,
hast du manchmal ein mulmiges Gefühl im Bauch?
Die Tage sind verdammt kurz geworden und die Welt hat es immer eiliger. Vielleicht liegt es an meinem fortschreitenden Alter oder die Erde dreht sich in letzter Zeit einfach ein bisschen schneller, aber die Tage rasen so dahin. Und ich komme nicht mit. Weihnachten klopft seit Wochen sehr laut an die Tür – und ehrlich gesagt finde ich es großen Mist, schon im August Spekulatius kaufen zu können. Wenn man wollte. Eigentlich müsste man die Stollen und Adventskalender gar nicht mehr aus den Regalen räumen, lohnt doch eh nicht.
Und je dunkler und kälter es draußen wird, desto mehr formiert sich da dieses Gefühl in meinem Bauch, das ich nicht so gern habe.

Weihnachtszauber

Wie auch immer mein persönliches, kleines Herz tief im Inneren aussehen mag; für mein kleines Leben mache ich es wie jedes Jahr: Ich möchte ihr den Zauber dieser Zeit bewahren.

Eine Zeit, die eigentlich stiller werden sollte statt lauter.
Langsamer statt immer schneller.
Und funkelnder statt blinkend bunter.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, liebe Wolke, aber der Weihnachtszauber ist einfach nicht mehr das, was er mal war. Habe ich so im Gefühl. Und wenn man ein Kind hat, dann sucht man den Zauber wieder, holt ihn vom Dachboden wie die Kiste mit dem Baumschmuck, die die letzten Monate ein bisschen staubig geworden ist.
Allerdings ist das mit dem Weihnachtszauber 2018 so wie mit den Lebkuchen im Regal: Wir alle machen viel zu viel. Viel zu viel von aller Dekoration, von allen Vorbereitungen, von allen Geschenken; jeden kleinsten Winkel könnte man mit künstlichemWeihnachtszauber bestreuen. Wenn man wollte.
Will ich aber nicht, denn er ist nicht echt.

Höhle aus Liebe und Geborgenheit

Wenn ich mich an früher erinnere, dann war mein Zuhause genau eins: Mein Zuhause. Mein Schutz und meine Höhle aus Liebe und Geborgenheit. Ich schrieb mit meiner Mutter einen Wunschzettel und legte ihn auf den Balkon. Am nächsten Morgen war er fort und dort, wo er gelegen hatte, hatte das Christkind ein bisschen Sternenstaub da gelassen. Das Gefühl in meinem Bauch, das kann ich heute noch sehr deutlich spüren. Und es war ein wahnsinnig schönes Gefühl. Das, genau das, möchte ich meinem kleinen Leben schenken.Und das kann ich mit keinem überteuerten Spielzeug dieser Welt erreichen, mit keinen DIY-Bastel-Marathons, die mir (noch mehr) graue Haare wachsen lassen.

Ich möchte, dass meine Tochter für immer das Gefühl von Zuhause und ein bisschen Sternenstaub in sich tragen darf. Denn, wenn man sich daran erinnern kann, auch 30 Jahre später noch, dann ist das mulmige Bauchgrummeln, das ich dieses Jahr habe, gar nicht so schlimm.

Punsch und Quatsch

In diesem Jahr werden wir, meine Madita und ich, allein unter dem Baum sitzen. Wir haben keine große Familie, die sich in den Armen liegen könnte und Weihnachtslieder singen und einer macht Punsch und ein anderer serviert die Kekse und ein paar Kinder machen Quatsch mit der Weihnachtsbeleuchtung. Nein, wir beide werden allein sein. Ein bisschen steigen mir bei der Vorstellung die Tränen in die Augenwinkel. Nur ein bisschen, denn ich werde es uns schön machen. Ganz schön sogar.
Nur mein persönliches, kleines Herz, das hätte sich gewünscht, dass es anders wäre. Dass da jemand wäre, der das Stille und das Langsame und das Funkelnde mit uns geteilt hätte.

Lieblingsspielzeug

Und fast hätte es vielleicht sogar jemanden gegeben, aber mein Herz, das ist, was das angeht, nicht repariert. Mein Vertrauen auch nicht. Ich kann jemand Neues nicht vertrauen, weil mir jemand Altes die Fähigkeit weggenommen hat, als wäre es mein Lieblingsspielzeug gewesen. Obwohl ich doch nur ganz allein dafür verantwortlich war und bin, darauf aufzupassen. Aber diese Großbaustelle in meinem persönlichen, kleinen Herzen, die fühlt sich blöd an und verursacht dieses noch blödere Bauchgrummeln.
Also entscheide ich mich abermals in meinem Leben fürs Alleinsein, das mir ein bisschen Angst vor Weihnachten macht. Und doch bin ich es ja nicht – allein.

Sternenstaub

Denn ich habe das größte Geschenk an meiner Seite und da wische ich alles beiseite, was keinen Platz im Weihnachtszauber haben darf. Ich werde die Welt, die es in letzter Zeit so verdammt eilig hat, ein wenig bremsen. Mit dem Fuß. Wie beim Schlittenfahren. Und dann wird der Sternenstaub aufwirbeln und das, was dunkel ist, wieder hell machen. Weil es das ist, was der Sternenstaub am besten kann.

Angst vor Weihnachten

Mag sein, liebe Wolke, dass ich in dieser Weihnachtsnacht ein bisschen weinen werde, wenn mein kleines Leben im Bett sein wird und schläft und vom Christkind träumt und eingehüllt ist, in dem Gefühl von Zuhausesein und Geborgenheit. Aber dann, dann werde ich an die denken, die dieses Weihnachtsfest wirklich allein sein werden. Mutterseelenallein.
Und dann werde ich wissen, dass ich es verdammt gut habe, dass meine Angst großer Quatsch war – und dass sich die Welt gern ohne mich beeilen darf.

Alles Liebe, meine Wolke!


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