Neueste Artikel

Glühwürmchen Bert und die Laterne_Warum wir St. Martin feiern_Eine Lerngeschichte für Kinder in Kita Krippe Kindergarten und Vorschule

Glühwürmchen Bert und die Laterne – Warum feiern wir St. Martin? Eine Lerngeschichte für Kinder.

Was ist St. Martin? – Eine Lerngeschichte für Kinder.

Glühwürmchen Bert saß in einer lauen Sommernacht auf seinem Lieblingsplatz und leuchtete in den Abendhimmel. Es war Sommer und die Nacht war warm, Berts Freunde, die Grillen, zirpten noch ganz leise. Alles war wie immer, wenn Bert leuchtete. Und er war ziemlich stolz darauf, ein Glühwürmchen zu sein.

Aber heute hatte ihm Wilma Wochenwurm von einem ganz besonderen Abend erzählt, der nur einmal im Jahr im Herbst stattfindet, und an dem man mit bunten, leuchtenden Laternen durch die Dunkelheit läuft und lustige Lieder singt. Der Tag, von dem Wilma sprach, heißt: Martinstag. Und an diesem Tag im November, wenn es draußen schon richtig kalt und fast Winter ist, feiert man Sankt Martin.

Da wurde Bert ein bisschen traurig, denn er leuchtete schließlich nur im Sommer. So wie alle Glühwürmchen. Im Winter aber, da war es ihm zu kalt. Und wenn Sankt Martin erst im späten Herbst stattfand, dann würde Bert leider nicht mit einer Laterne durch die Nacht laufen können, weil er zu sehr frieren müsste. Aber er wollte doch so, so gern am Sankt Martinstag dabei sein. Also weinte er ein paar bittere Glühwürmchentränen und schniefte auf einem kleinen Blatt vor sich hin. Das hörte Wilma, die noch nicht ganz eingeschlafen war. Sofort wurmte sie zu Bert auf den kleinen Ast unter den Lampions.

„Bert, was ist denn los?“, fragte Wilma.
Und Bert erzählte, warum er so traurig war. Das verstand Wilma gut, denn sie freute sich jedes Jahr immer sehr auf das Laternenfest. Sie nahm Bert in den Arm und versuchte, ihn ein bisschen abzulenken, indem sie ihm erzählte, warum man Sankt Martin feiert.

„Vor vielen, vielen hundert Jahren lebte ein römischer Soldat, der Martin hieß. Der ritt durch eine bitterkalte Winternacht, mit Eis und Schnee, und traf einen armen, frierenden Bettler. Da Martin ein gutes Herz hatte, nahm er sein Schwert und zerteilte damit seinen roten, warmen Mantel. Die eine Hälfte gab Martin dem Bettler, damit er nicht erfrieren musste. Und weil das eine wirklich tolle und gute Tat war, wurde Martin heilig gesprochen: Er war nun der heilige („sankt“) Martin. Als Sankt Martin starb, begleiteten ihn viele Menschen mit Lichtern und Laternen zu seinem Grab. Deswegen zündet man am 11. November Laternen an, um an den Heiligen Martin und an seine guten Taten zu denken.“, erzählte Wilma.

Bert gefiel die Geschichte sehr und Wilma hatte plötzlich einen Einfall.

Sie verabschiedete sich von Bert, der nun nicht mehr so traurig war, und Wilma wurmte zu ihren Freundinnen Prinzessin Blaublüte und Prinzessin Honigsüß. Die würden ihr bestimmt helfen!

Glühwürmchen Bert und die Laterne_Warum wir St. Martin_Sankt Martin_ feiern_Eine Lerngeschichte für Kinder in Kita Krippe Kindergarten und Vorschule

(c) Susanne Bohne

Und soll ich dir verraten, was sich Wilma ausgedacht hatte?
Die Geschichte vom heiligen Martin hatte sie auf eine Idee gebracht: Wenn es Bert am Martinstag zu kalt war, würden sie ihm einfach einen roten Mantel machen, damit er nicht frieren müsste. So saßen die drei Freundinnen den ganzen Herbst zusammen und strickten Bert einen warmen Mantel. Am Martinstag gingen sie zu ihm und Bert war so überrascht und freute sich so sehr, dass er so hell leuchtete wie noch nie zuvor in seinem Glühwürmchenleben. Dann machten sie sich gemeinsam auf den Weg und ihre Laternen erhellten die Nacht. Ja, sie waren wirklich sehr besondere Freunde!

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia

 


 

Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm_Ein Kritzelmalbuch für Kinder ab 2 Jahren_Hallo liebe Wolke

Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm. Ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren. (Werbung)

In meinem Kleiderschrank steht eine große, geblümte Kiste. Ich musste ein wenig umräumen, damit sie noch hineinpasste, und bald brauche ich wohl eine neue – denn in der geblümten Kiste liegt ein kleiner Schatz verborgen:
Ganz viele Zeichnungen meines kleinen Lebens sind darin gestapelt.

Da gibt es viele Blätter mit buntem Krickelkrakel, die entstanden sind, als meine Tochter noch ganz klein war und die Stifte in einer fest zusammengeballten Faust gehalten hat. Ehrlich: Ich konnte nicht immer erkennen, was das Gekritzel darstellen sollte und meine Tochter wurde dann meist ein bisschen ungehalten, bis ich sagte: „Ach ja! Natürlich! Eine Prinzessin!“, auch wenn es eher aussah wie eine Portion pinkfarbener Spaghetti.

Heute, ein paar Jahre später, heften viele Kunstwerke, auf denen man genau erkennen kann, was da aus der Phantasie meines kleinen Lebens aufs Papier gehüpft ist, am Kühlschrank und an der Wand. Aber wenn ich die Kritzeleien von damals anschaue, dann wird es mir ganz warm um ein etwas wehmütiges Mamaherz, das ziemlich genau ahnt, wie schnell die Zeit vergeht.  

Ich erinnere mich so gut an die ersten Malversuche meiner Tochter, dass ich mir etwas für die ganz Kleinen ausgedacht habe:

Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm_ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren_Malbuch für Kinder_Hallo liebe Wolke

(c) Susanne Bohne

“Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm. Ein Kritzelmalbuch ab 2 Jahren.“

(ISBN-13: 9783748128137)

Meine Tochter ist meine größte Kritikerin und deswegen hat sie alle Motive, die es in dem neuen Buch gibt, auf Herz und Nieren getestet. Und? Auch einer Fünfjährigen macht das Kritzeln noch Spaß. Hihi.

In „Kritzeln und malen mit Wilma Wochenwurm“ gibt es auf 36 Seiten lustige und altersgerechte Motive zum Aus- und Fertigmalen für kleine Kritzelkünstler ab 2 Jahren.
Zum Beispiel:
Oma braucht eine neue Frisur, die Krake zaubert eine blaue Tintenwolke, der Pudel bekommt ein lustiges Löckchenfell, die Wolken bringen Regen – und vieles mehr.

Das Buch ist in jeder Buchhandlung bestellbar und im Internet z.B. bei Amazon, Thalia (etc.) und im BoD-Shop erhältlich.

Hier die künstlerische Interpretation meiner Tocher:

Und für euch, liebe Wolke-Leser, gibt es hier zwei Seiten aus dem Buch zum kostenlosen Download zum Kritzeln und Spaß haben.

Download Leseprobe

Ich hoffe, es gefällt euch!
Alles Liebe von

Eurer Susanne


 

Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage


 

Mama sein Wind Meer Kompass

Mama. Sein.

Hallo liebe Wolke,
kennst du diese Momente?
Diese Momente, wenn dir der Wind um die Nase weht, der viele verschiedene Düfte mit sich trägt, von denen du viele kennst, andere nicht? Diese Momente, wenn du dich fragst, wo, an diesem weiten, weiten Horizont die Antworten treiben mögen, von denen du manchmal denkst, dass es sie gar nicht gibt? Weil du sie nicht sehen kannst?

Kompass

Wenn man Mutter (Vater, Eltern) geworden ist, dann gibt es unzählige dieser Momente, wenn man nicht weiß, wohin es geht, weil man keinen Kompass hat. Denkt man. Dann weißt du zwar, dass da etwas großes, sehr großes, unglaublich Schönes, manchmal auch etwas unglaublich Schwieriges, vor dir liegt – aber wie man das alles sicher ansteuert, wo Süden oder Norden liegt, das weißt du oft nicht. Mir geht es zumindest so.

Mir weht oft der Wind um die Nase, der so viel zu erzählen hat, und von dem ich nicht weiß, was er bringt. Ich glaube, erst seitdem mein kleines Leben auf der Welt ist, habe ich gelernt, dem Wind zuzuhören. Manchmal kann er ganz schön laut sein. Und ab und zu ist er zu leise, dabei würde ich doch gerne hören wollen, was er mir zu sagen hat. Und ich würde dann gern einfach den Finger in den Wind halten und wissen, aus welcher Himmelsrichtung er kommt.

Ja, ein Kompass für das Mamasein, der wäre gut.

Wie man sich fühlt?

Ich sehe so viel in den ozeanblauen Augen meiner Tochter, an das ich mich erinnern kann. Und ich kann mich erst, seitdem es sie gibt, wieder daran erinnern, wie es ist, ein Kind zu sein. Dann muss ich mich ein bisschen wachrütteln, denn ich bin schließlich die Mama, ich muss diejenige sein, die tapfer und stark ist, die den Weg zeigt, die die Steine aus dem Weg räumt – die, die Sorge trägt, und Verantwortung und Schutz. Weil es meine Aufgabe ist, die ich mir ausgesucht habe, die ich bewusst und gern trage. Manchmal aber, und vielleicht ist es bloß die Sehnsucht nach dem Kompass, den man nicht zu haben scheint, erscheint mir die Suche nach der richtigen Himmelsrichtung eine ziemlich schwierige Suche zu sein.

Es gibt Tage, da gehe ich mit tausend Gedanken in mein Bett, wickle mich darin ein und hoffe, sie haben sich bis zum nächsten Morgen aufgelöst. An manchen Tagen bin ich froh, wenn mein kleines Leben schläft, weil sie schlecht gelaunt war. Oder ich. An anderen Tagen suche ich meine Geduld und weiß genau, ich hatte sie irgendwo hingelegt, aber dann weiß ich nicht mehr wo – und vertraue drauf, dass ich sie schon wiederfinden werde. So wie immer.

Mama.

Und dann gibt es diese Tage, die voll sind mit so viel Liebe und dem Gefühl, stark und tapfer zu sein, es richtig zu machen, so wie ich es eben richtig machen kann, mit meiner Tochter, dass diese Tage vor mir liegen wie unzählige Muscheln am Sandstrand. Dann drehe ich mich in den Wind und lasse ihn erzählen und flüstern, lasse ihn laut pfeifen und meine Haare tanzen ein bisschen dazu.
So wie mein Herz. Das die Richtung anzeigt. Besser als jeder Kompass es je könnte.

Mama zu sein ist kein unendlicher Spaziergang am Strand, wenn die Sonne rotglitzernd untergeht. Oder auf. Mama sein besteht nicht nur daraus, die Sandkörner der Liebe aus den Schuhen zu schütteln und beseelt die Brandung die Füße kitzeln zu lassen. Mama zu sein ist nicht immer die romantische Vorstellung von einem hellblauen Horizont, an dem man sich nicht satt sehen kann.

Sein.

Mama zu sein bedeutet auch, mit den Gummistiefeln im Watt stecken zu bleiben. Es bedeutet, dass die Augen tränen, wenn der Wind auffrischt. Es bedeutet, hohe Wellen zu umschiffen, um nicht unterzugehen.

Aber Mama sein bedeutet auch, einen Kompass zu haben. Immer. Nicht nur in den Momenten, wenn einem der Wind um die Nase weht, den man noch nicht kennt.

Vielleicht kennst du diese Momente, liebe Wolke, und wenn man weiß, dass man seinen Kompass immer bei sich trägt, dann ist es gar nicht so schwierig, die Richtung zu erkennen.

Hab einen guten Flug, meine Wolke!

 

Lilli und die Halloween Geister_Geschichte für Kinder_Kindergarten Kita Idee Herbst Kürbis Gespenst Tradition Brauch Brauchtum

Lilli und die Halloween Geister. Eine Geschichte für Kinder.

Lilli und die Halloween Geister – Warum feiern wir Halloween?

Alle im Kindergarten freuen sich sehr auf Halloween. Nur Lilli nicht. Lilli fürchtet sich nämlich vor Geistern und Gespenstern – und vor Hexen auch. Manchmal hat Lilli nachts einen Albtraum und der handelt immer von Geistern, die ihr einen riesigen Schrecken einjagen. Nein, deswegen möchte Lilli nicht mit den anderen Halloween feiern, weil sie das viel zu gruselig findet.

„Lilli!“, sagt Lillis Erzieherin Andrea mitfühlend, „Du wirst sehen, das macht großen Spaß! Ein bisschen gruselig ist Halloween natürlich schon, das stimmt. Aber das soll auch so sein!“
„Warum soll das denn so sein?“, fragt Lilli und weiß nicht, wovon Andrea spricht. Man kann es doch nicht schön finden, wenn etwas so gruselig ist wie Geister und Gespenster und Hexen und Monster! Und Erzieherin Andrea erklärt ihr gern, warum man Halloween feiert, sie setzt sich mit Lilli in die Kuschelecke und fängt an zu erzählen. Lilli hört sehr gespannt zu.

Am 1. November ist ein Feiertag, der heißt „Allerheiligen“. Auf Englisch heißt das „All Hallows“ und den Abend vor Allerheiligen, der 31. Oktober, den nennt man „All Hallows Eve“, besser bekannt als „Halloween“. Das ist eine Abkürzung für „All Hallows Eve“.
Ganz früher haben die Menschen den Ende des Sommers und den Anfang des Winters gefeiert. Die Menschen glaubten damals, dass an diesem Abend, wenn die dunkle Jahreszeit, also der Winter, beginnt, die Seelen der Verstorbenen zurück auf die Erde kommen, um uns zu besuchen. Damals machten die Menschen große Lagerfeuer, damit die Geister der Verstorbenen den Weg wieder zurück finden. Und sie stellten ausgehöhlte Kürbisse vor die Tür, um die Geister abzuschrecken. Dass die Menschen daran glaubten, ist schon lange, lange her. Aber, dass man sich auch heute noch gruselig verkleidet und in Kürbisse lustige Gesichter schnitzt, geht auf diese Geschichte zurück. Und an die Seelen der Verstorbenen zu denken, ist doch eigentlich etwas ziemlich Gutes. Überleg‘s dir doch noch mal, Lilli, ob du nicht doch mit uns feiern möchtest.“

Lilli überlegt. Sie findet Halloween immer noch gruselig, aber die Geschichte von den Menschen, die früher an Geister und Gespenster geglaubt hatten, die gefällt ihr trotzdem. Dabei sagen Mama und Papa doch immer, dass es keine Gespenster gibt. Und eigentlich stimmt doch immer alles, was ihre Eltern ihr sagen, denkt Lilli.

Am Abend fragt Lilli ihren Papa, ob es auch wirklich, wirklich, wirklich keine Geister geben würde. Und sie berichtet ihm auch von der spannenden Geschichte über den „All Hallows Eve“, die Andrea ihr erzählt hatte.
„Weißt du was, Lilli!“, sagt ihr Papa, „Ich habe eine Idee. Magst du mit mir spazieren gehen?“
Jetzt noch spazieren gehen?
Es ist doch schon dunkel draußen und da fürchtet sich Lilli auch immer ein bisschen. Ihr Papa sieht, dass es Lilli etwas mulmig zumute ist. Aber er sagt: „Komm, Lilli, das wird spannend! Und ich passe immer auf dich auf. Dir kann gar nichts passieren. Versprochen!“
„Na gut.“, sagt Lilli, zieht sich ihre Schuhe, die Jacke und eine Mütze an und Papa nimmt sie fest an die Hand.
„Ich lasse dich nicht los.“, sagt Papa und gibt ihr einen Kuss auf die Stirn. „Du bist sehr mutig. Und jetzt marschieren wir mal los!“

Lilli und ihr Papa gehen die Straße entlang und biegen dann in ein kleines Waldstück ein. Hier gibt es keine Straßenlaternen und es ist stockdunkel.
Ihr Papa hat eine große Taschenlampe dabei, mit der er in den Wald leuchtet. Das beruhigt Lilli etwas, aber dann hört sie ein merkwürdiges Geräusch. Papa sagt, das sei der Wind, der durch die Tannen rauscht. Lilli gefällt das Rauschen ein bisschen, aber es sieht im Wald alles ganz anders aus als am Tag.
Und dann fliegt plötzlich ein großer weißer Schatten durch den Wald. Lilli erschreckt sich sehr, und sie ruft mit klopfendem Herz: „Ein Gespenst! Da ist ein Gespenst vorbeigeflogen! Hilfe! Papa!

Papa drückt Lilli fest an sich und tröstet sie: „Nein, Lilli. Das war kein Gespenst. Alles ist gut. Es gibt keine Gespenster. Keine Geister. Und auch keine Hexen oder Monster. Ich zeige dir, was das gewesen ist!“

Dann hebt Papa Lilli auf seine Schultern und hält ihre Beine gut mit seinen Händen fest. Er leuchtet mit der Taschenlampe in die Baumwipfel.
„Wir werden gleich sehen, was da vorbeigeflogen ist! Pass auf!“, sagt Papa.

Plötzlich leuchten im Baum direkt gegenüber von Lilli zwei große Augen im Taschenlampenlicht auf. Lilli hält den Atem an. So große, leuchtende Augen hat sie noch nie gesehen. Das müssen Geisteraugen sein. Ganz bestimmt. Aber dann erkennt sie Federn. Haben Gespenster etwa Federn? Und einen Schnabel?

Nein! Da sitzt eine Eule im Baum. Und sie sieht wirklich wunderschön aus. Lillis Papa erklärt, dass es eine Schleiereule mit weißem Gefieder ist, die nachts ganz leise durch den Wald fliegt und tolle Augen hat. Lilli muss sehr lachen: „Es gibt ja wirklich keine Geister! Du hattest recht, Papa! Das war nur eine Eule!“

Auf dem Nachhauseweg denkt Lilli noch einmal über Halloween nach. Und dann sagt sie, als Papa und sie fast Zuhause angekommen sind: „Weißt du, als was ich mich an Halloween im Kindergarten verkleide? Als Geistereule!

Seitdem hat Lilli keine Angst mehr vor Halloween und träumt schöne Träume ohne Geister oder Gespenster.

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia

 


 

Was mein Kind wirklich von mir braucht

Dinge, die mein Kind wirklich von mir braucht – und die man nicht kaufen kann.

Hallo liebe Wolke,
kaufst du dir gern was?
Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt:
Geld regiert die Welt.
Man tendiert dazu, vieles in Geld, im materiellen Wert, aufzuwiegen. Ob man glücklich ist, macht man häufig davon abhängig, was und wie viel man sich mit und von seinem Geld leisten kann. Aber es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Und genau diese Dinge sind es, die mein Kind wirklich von mir braucht.

Karate im Schlaf

Es ist nicht immer einfach, Eltern (Mama, Papa) zu sein.
Im Moment möchte mein kleines Leben täglich in meinem Bett übernachten – und übt im Traum Karate, so dass ich mit gezielten Tritten in die Ecke gedrängt und am äußersten Bettkantenrand schlafen „darf“. Macht man ja alles gern, auch wenn mir meine Me-Time vor dem Schlafengehen ein bisschen fehlt. Ehrlich gesagt.
Klar ist aber, egal wie anstrengend einige Zeiten auch sein mögen, dass man immer das Beste für sein Kind möchte. Und das Beste heißt für manche Menschen häufig, seinem Kind noch mehr Spielzeug zu kaufen, noch schönere Klamotten anzuschaffen, eine noch bessere Kinderzimmereinrichtung zu gestalten. Sieht man ja ganz gern mal beispielsweise auf Instagram, und ich werde manchmal ein bisschen neidisch, weil ich mir diese tollen Einrichtungen im skandinavischen Stil und einen Garten mit Abenteuerspielplatz nicht leisten kann.
Auch ich beschenke mein kleines Leben gern, ich freue mich riesig, wenn ich die großen Kulleraugen sehe, die wegen einer kleinen Aufmerksamkeit glitzern. Es gibt aber Dinge, die mein Kind viel mehr von mir braucht als neue Schuhe, das angesagteste Spielzeug, Reisen in die Karibik oder Geld im Allgemeinen, um zu einem selbstbewussten Menschen heranzuwachsen, der nicht nur vor sich selbst, sondern auch vor anderen Achtung hat.

Was zu diesen Dingen gehört, die mein Kind wirklich von mir braucht?

1. Meine Zeit
Hört sich das nicht selbstverständlich an?
Ja, anhören schon.
Im Alltag Zeit zu finden, ist eine gar keine so leichte Angelegenheit. Und mit „Zeit“ meine ich: Alles ausschalten, alle Dinge zur Seite legen, die einen ablenken, alles ausblenden, den Wäscheberg liegen zu lassen und meine Zeit meinem Kind zu schenken – zu spielen, zu lachen und zu genießen.
Ist es nicht großes Glück, Zeit zu haben?

2. Mein Vertrauen
Wie oft sehe ich Menschen, die ständig hinter ihren Kindern herrufen und Sätze mit „Nein, tu dies nicht, tu das nicht, komm da runter, du schaffst das nicht!“ formulieren. Ich lasse mein kleines Leben nun auch nicht mit dem großen Brotmesser experimentieren oder die Funktion einer Steckdose testen. Klar nicht. Aber es gibt ungefähr fünftausend andere Dinge, die man einem kleinen Kind zutrauen darf. Darf! Und wenn es nicht funktioniert, noch nicht, dann wird es beim nächsten Mal klappen. Oder beim übernächsten. Wenn ich meinem kleinen Leben etwas zutraue, wenn ich ihr vertraue, dann kommt das nämlich zurück. Vertrauen ist ein bisschen so etwas wie ein Bumerang.

3. Meine & deine Liebe
Ist es nicht total klar, dass man sein Kind liebt?
Ja, das sollte klar wie Kloßbrühe sein.
Menschen brauchen jemanden, den sie lieben. Weil Liebe dem Ganzen, das man so Leben nennt, einen Sinn gibt. Und Hoffnung. Und Optimismus. Das hört sich jetzt vielleicht nach Sonntagspredigt an, aber wenn nicht nur ich mein kleines Leben liebe, sondern sie mich genau so zurück lieben darf, weil eine Mutter (Vater, Oma, Opa, etc.) ein ziemlich großartiges „Liebesobjekt“ ist, dann tut das nicht nur beiden gut, sondern: Das ist wohl das größte Geschenk, das man sich gegenseitig machen kann. Ganz kostenlos.

Blubb, blubb

Vielleicht also hört sich das alles selbstverständlich an; aber das ist es nicht. Weil man die essentiellen Dinge manchmal nicht vergisst, sie können im Alltag zwischen Einkauf, Erziehung und emotionalen Erschöpfungszuständen aber gern mal untergehen. Blubb, blubb.
Wichtig ist wahrscheinlich nur, dass man sie wieder herausfischt aus dem ganzen „Jubel, Trubel, Heiterkeit“ und sie sicher dahin zurück befördert, wo sie hingehören.
Es gibt Dinge, die kann man nicht kaufen. Gelegentlich sollte man sich auf diese Dinge besinnen und ein bisschen innehalten.

Money makes the world go round, sang irgendwann mal Liza Minelli, und ja das stimmt: Geld regiert die Welt, liebe Wolke. Es macht das Dasein komfortabler, das stimmt. Aber es regiert nicht meine Liebe, nicht die meines Kindes – und schon gar nicht meine Zeit.
Was für ein großes Glück das doch eigentlich ist, oder?

Auf ein glückliches Wiedersehen, meine Wolke!


Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage


 

Selbstbewusstsein Der Drache mit dem Drachen_Herbst_Kinder_Kindergarten_Kita_Kinderbuch_Selbstvertrauen_stärken

Der Drache mit dem Drachen. Eine Geschichte für Kinder zur Stärkung des Selbstvertrauens.

Der Drache mit dem Drachen – eine Geschichte für Kinder.

An einem Herbsttag ging ein kleiner, gelber Drache mit lilafarbenen Flügeln und grünem Bauch spazieren und machte ein trauriges Gesicht. Der Drache hieß Paul. Eigentlich ging Paul gern in den Drachenkindergarten. Seit einiger Zeit aber, flogen seine Freunde im Drachenkindergarten alle schon. Nur Paul nicht. Paul bekam es einfach nicht hin, wie das mit dem Fliegen und dem Flügelschlagen und dem Durch-die-Luft-Sausen gehen sollte. Er würde das Fliegen wahrscheinlich nie lernen, dachte er. Und das machte ihn sehr traurig, denn ein Drache muss fliegen können, um ein richtiger Drache zu sein. Paul dachte: „Ich bin wohl kein richtiger Drache.“, und dann wurde er noch trauriger.

Der Drache mit dem Drachen_Kinderbuch_Selbstvertrauen_Selbstglaube_Selbstbewusstsein_Fliegen_Herbst_Kita_Kindergarten_Projekt_Idee_Märchen_vorlesenMissmutig kickte er die Steine auf der Wiese in die Luft.

„Selbst die Steine können fliegen.“, sagte Paul zu sich selbst. Sein Herz wurde schwer und er hatte keine Lust mehr, das Fliegen zu üben. Dabei hatte Mama Drache ihm gesagt, dass man es nur immer wieder probieren müsse. Dann würde es eines Tages von ganz alleine gehen. Und Paul hatte es wirklich probiert. Aber sobald er nur ein kleines Stückchen vom Boden abhob, wurde ihm schwindelig und er bekam ein bisschen Angst.

Das sagte er aber niemandem, denn er schämte sich ein wenig dafür, weil Drachen doch immer mutig und stark sein müssen. So hatte es Paul jedenfalls gehört, tausend Geschichten handelten von Drachen – und die hatten alle keine Angst. Und alle konnten fliegen.

Nur der kleine Drache Paul eben nicht.

Paul schlurfte über die Wiese und fragte sich, was er denn sonst sein könnte, wenn er schon kein richtiger Drache wäre. Vielleicht eine Eidechse? Oder eine Schildkröte? Aber Paul wollte so gern ein richtiger Drache sein, dass ihm nichts gefiel, was er sich überlegte.

Plötzlich flog etwas am Himmel entlang, das ganz bunt war und einen langen Schwanz mit Schleifen hatte. Paul staunte nicht schlecht, wie gut dieses Ding im Herbstwind fliegen konnte! Es drehte sogar Loopings, sauste wild hin und her und blieb dann eine Weile flatternd am Himmel stehen, bevor es wieder ein waghalsiges Manöver flog. Das musste ein sehr außergewöhnlicher Drache sein, dachte Paul, und er war so fasziniert von dem Ding, das da am Himmel herumsauste, dass er seine Traurigkeit ganz vergaß.

„Hallo!“, rief Paul in den Himmel, und hoffte, dass das Ding ihn auch hörte.
Sofort kam das Ding in Windeseile zu Paul gesegelt, setzte sich vor ihn auf die Wiese und lächelte: „Hallo! Ich bin der Drachen Jonah. Und wer bist du?“
„Ohhh“, sagte Paul „das habe ich mir schon gedacht, dass du ein toller Drache sein musst! Du kannst so, so spitzenmäßig fliegen! Ich bin übrigens Paul… und ich bin kein richtiger Drache.“

Der Drachen Jonah lachte.

„Nein? Du bist kein richtiger Drache? Was bist du denn sonst?“, fragte Jonah.
„Das weiß ich auch nicht.“, antwortete Paul. „Fliegen kann ich jedenfalls nicht, weil ich nämlich Angst davor habe, und deswegen kann ich gar kein richtiger Drache sein!“

Paul schlug sich die Hand vor seinen Drachenmund, denn jetzt hatte er ja aus Versehen verraten, dass er Angst vor dem Fliegen hatte.
Aber Jonah sagte nur: „Also für mich siehst du wie ein richtiger, echter Drache aus. Du hast spitze Drachenzähne, Stacheln auf dem Rücken, einen Schwanz – und Flügel hast du auch. Und soll ich dir etwas verraten? Ich hatte früher auch Angst vor dem Fliegen!“
Paul konnte es nicht glauben und er machte große Drachenaugen: „Was? Du hattest Angst? Das glaube ich nicht!“
„Aber ja!“, antwortete Jonah. „Das ist gar nicht so ungewöhnlich. Denn man kann ja fast gar nicht glauben, dass einen die Luft und der Wind tragen können. Weil man sie nicht sehen kann.“

„Ja, genau!“, sagte Paul und war so froh, dass Jonah ihn und seine Angst verstehen konnte.
„Ich verrate dir das allergrößte Drachengeheimnis, lieber Paul“, sagte Jonah lächelnd. „Du musst nur daran glauben, dass dich deine Flügel sicher durch den Himmel tragen. Schließlich sind sie festgewachsen und deine sind toll lila. Außerdem sind sie viel stärker als du vielleicht denkst. Schlag doch mal ganz kräftig mit deinen Flügeln!“

Und Paul schlug kräftig mit den Flügeln und machte so einen Wind dabei, dass Jonah fast fortgeweht worden wäre.
Jonah lachte und sagte: „Siehst du!“

Paul fühlte, wie stark seine Flügel waren. Und ein bisschen fühlte er auch, dass sein Herz mutiger wurde.

„Sollen wir ein kleines Stück zusammen fliegen?“, fragte Jonah. „Du darfst dich auch an meinem Schwanz festhalten, wenn du möchtest. Ich glaube, dass deine Flügel stark genug fürs Fliegen sind! Und wenn du auch daran glaubst, kann nichts mehr schief gehen!“ 

Paul traute sich und glaubte daran, dass ihn seine Flügel in den Himmel tragen würden. Schließlich waren sie sehr stark. Paul und Jonah hoben ab. Der kleine Drache Paul hielt sich gut an seinem Drachen Jonah fest und er schlug kräftig mit den Flügeln. Plötzlich wurde es ihm gar nicht mehr schwindelig, er spürte den Wind, der ihn an der Nasenspitze kitzelte. Und es war ein tolles Gefühl, daran zu glauben, dass seine Flügel ihn trugen. Wohin auch immer er wollte.

Dann ließ Paul Jonah los und er flog ganz allein einen großen Bogen über den Himmel.

Ja, Paul war ein richtig echter Drache. Und nichts anderes!

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia

 


Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage


 

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm_Teil 2_Herbst_Weihnachten_Lerngeschichten_Gutenachtgeschichte_Ausmalbild_Kita_Kindergarten_Vorschule

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 2. Herbst- und Weihnachtsgeschichten für Kinder. (Werbung)

Mit Wilma Wochenwurm durch die Herbst- und Weihnachtszeit!

Ach, was mag ich den kleinen, schlauen Wurm Wilma!
Und weil ich ganz wurmifiziert bin, habe ich für euch an ganz vielen, neuen Lerngeschichten gearbeitet, gezeichnet und geschrieben. Ich hoffe, sie gefallen euch – denn hier kommt:

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm, Teil 2

 

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2_Herbst_Weihnachten_Kinder_Geschichten_Arbeitsblätter_Kita_Cover

(c) Susanne Bohne

Einige von Wilmas Freunden kennt ihr bereits; z.B. Isi Igel oder Schneckelinchen, die einen großen Auftritt mit neuen Illustrationen im Buch haben.

Zu allen Geschichten gibt es Ausmal- und Rätselbilder (wie schon in Wilma Teil 1), und zusätzlich Bastel- und DIY-Tipps für die Herbst- und Weihnachtszeit.
Und weil viele von euch gefragt haben: Alle Ausmalbilder, Rätsel und Basteltipps gibt es separat zum Download und zum Ausdrucken. Den Link findet ihr im Buch.

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm_Teil 2_Eicheln_rechnen lernen

(c) Susanne Bohne

Diese Geschichten gibt’s in „Wilma Teil 2“:

  • Waldemar im Wattenmeer — mit einer Übung zu den Jahreszeiten
  • Darum werden die Blätter im Herbst bunt — mit einem Ausmalbild „Blätter“
  • Igel Isi und der Winterschlaf — mit einem Rätsel „Was fressen Igel?“ + einem Arbeitsblatt
  • Rechnen lernen mit Elli Eichhörnchen — mit zwei Arbeitsblättern „Addition“
  • Lilli und die Halloweengeister — Was ist Halloween? Mit einem Ausmalbild „Gespenster“ und einem Arbeitsblatt Kürbisgesichter
  • Glühwürmchen Bert  — Warum feiern wir Sankt Martin?
  • Basteln mit Pia Pilzwurm — Rezept für selbstgemachtes Vogelfutter + Anleitung zum Basteln eines Traumfängers + Ausmalbild Pilze + Arbeitsblatt
  • Anton Apfelwurm verrät wie Äpfel wachsen — mit Arbeitsblatt
  • Der Drache mit dem Drachen — eine Geschichte zur Stärkung des Selbstvertrauens
  • Lina und der Wackelstern — eine Weihnachtsgeschichte
  • Maja ist aufgeregt — Wir warten aufs Christkind + Ausmalbild + Weihnachtsliedwortsuchspiel + Postkarten basteln + Kartoffeldruck „Rotkäppchen“ + Schneemann mit Fingerfarbe

11 Geschichten für Kinder ab 4 Jahren hat Wilma Wochenwurm für euch zusammengetragen und würde sich wahnsinnig freuen, bei euch einziehen zu dürfen.

PIA PILZWURM (c) Susanne Bohne

Das Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 2“ gibt es ab sofort im (Online-)Buchhandel. Juhu!

Hier sind die Infos:

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm: Teil 2
von Susanne Bohne
Paperback
60 Seiten
9,99 Euro
ISBN-13: 9783752896909

Eine kostenlose Leseprobe gibt es hier.

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop

 

Und eines möchte ich noch sagen: Danke, Danke, Danke für eure grandiose Unterstützung, die alles übertrifft, was ich mir je hätte vorstellen können. Ihr seid großartig! 

Eure Susanne


(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop


 

Kindergarten Kita Projekt Apfel Äpfel Geschichte vorlesen Herbst Arbeitsblatt Freebie Vorlage Idee

Anton Apfelwurm erklärt: So wachsen Äpfel. (Lerngeschichte & Freebie)

Guten Tag, ich bin Anton.
Ich wohne in einem Apfel, in einem richtig leckeren und süßen Apfel. Und deswegen nennt man mich Anton Apfelwurm. Ich finde das ein bisschen lustig, denn es ist doch sonnenklar: Ein Wurm, der in einem Apfel wohnt, muss ein Apfelwurm sein!
Wäre mein Haus eine Gurke, wäre ich wohl ein Gurkenwurm. Aber von einem Gurkenwurm habe ich wirklich noch nie gehört. Du etwa?

Mein Apfelhaus, in dem ich wohne, das war nicht immer so groß und rot und saftig lecker. Ich musste ganz schön lange warten, bis mein Apfel gewachsen war. Aber Apfelwürmer sind sehr geduldig – und es ist eine wirklich spannende Geschichte, wie ein Apfel wächst. Soll ich sie dir erzählen? Ja? Dann hör gut zu!

So wachsen Äpfel

In der Mitte eines Apfels sind kleine, schwarze Kerne. Die hast du bestimmt schon einmal gesehen, oder?

Wenn man diese Kerne in die Erde pflanzt, wenn sie genug Wasser und Sonnenlicht bekommen, dann passiert ein bisschen Zauberei. Aus dem kleinen, schwarzen Apfelkern wächst einfach so, an der oberen Spitze, ein klitzekleiner, grüner Spross. Ich kann dir sagen, als ich das zum ersten Mal gesehen habe, war ich sehr überrascht, dass das funktioniert! Aber es funktioniert einfach so und ich finde das ein bisschen magisch.

Der Spross wächst zu einem kleinen, zarten Pflänzchen heran. Und nun rate doch mal, was das für ein Pflänzchen ist?! Genau! Es ist ein Mini-Apfelbäumchen. Ja, es ist am Anfang wirklich sehr klein und man muss ziemlich lange warten, bis das Pflänzchen ein großer, starker Apfelbaum geworden ist. Aber es lohnt sich, das kann ich dir versprechen.

Irgendwann, wenn der Apfelbaum groß genug ist, wachsen an ihm weiße, wunderschöne Blüten. Die Apfelblüten duften herrlich und ihr guter Duft lockt Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an. Sie schlürfen den leckeren Nektar – und sie machen noch etwas ganz besonderes: Sie bestäuben die Blüten, indem sie den Pollen von Blüte zu Blüte tragen. Und nur wenn die Blüten von den Bienen bestäubt worden sind, dann passiert wieder etwas fast Unglaubliches! Aus den Blüten wachsen kleine Äpfel. Ist das nicht unglaublich? Aber es wirklich so!

Im Herbst sind die Äpfel dann groß und rot und dick geworden, da freue ich mich sehr, denn ich bin schließlich ein Apfelwurm. Und wenn du das nächste Mal einen Apfel isst, denk doch mal an mich und wie aus einem kleinen Kern ein riesiger Apfelbaum werden konnte! 🙂

Dein Anton Apfelwurm


Download Ausmalbild: Wie Äpfel wachsen

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)
Download Druckvorlage

 

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia

 

 


Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage


 

Scoyo Elternblogaward Finalistin

Eine Finalistin und ein Zweifel.

Hallo liebe Wolke,
weißt du, was ein gutes Gefühl ist?
Wenn man morgens eine halbe Stunde länger schlafen darf. Oder wenn man endlich den Boden der Wäschetonne sieht, weil man, was ja quasi wie Weihnachten und Ostern gleichzeitig ist, es wirklich geschafft hat, alles wegzuwaschen und zu trocknen und zu falten und wieder in den Schrank einzusortieren. Ein gutes Gefühl ist außerdem, wenn man im Finale steht. Zum Beispiel. Und das tue ich. Mit 13 wunderbaren anderen Bloggerinnen hat mein Text „Von der Geschichte, das Lernen lieben zu lernen“ die Endrunde erreicht. Und das ist wirklich ein richtig gutes Gefühl.

Ab. Stimmen.

Wer mag, der kann für meinen Text abstimmen. (Das könnte man hier tun, wenn man möchte.) Aber auch, wenn ich weiß, dass ein paar Leute dich, liebe Wolke, und mich lesen, so glaube ich, dass ich dennoch keine große Chance auf einen Platz auf dem Siegertreppchen haben werde.

Und warum nicht?, fragst du dich – und ich mag es nicht, wenn du mich so anschaust, liebe Wolke, weil ich doch immer an mich glauben soll und es hin und wieder einfach nicht so schaffe, wie ich es gern wollte. Dabei glaube ich daran, ganz gut schreiben zu können – wenn mir schon nicht das Talent in die Wiege gelegt worden ist, zufriedenstellend einen Marmorkuchen backen zu können. Aber das Netzwerken, die Social Medias zu befriedigen, eine Instagram-Story zusammenzuschustern, mich auf Facebook in Gruppen zu engagieren und den ganzen Tag online zu sein, das schaffe ich nicht. Das bekomme ich einfach nicht hin und deswegen bin ich vermutlich nicht unbedingt dafür prädestiniert, das werte Publikum zum Abstimmen zu bewegen.

Frage?

Manchmal frage ich mich, ob ich der Zeit einfach ein bisschen hinterherhinke. Oder ob ich, wie ich ja schon öfter in meinem Leben feststellen musste, ein bisschen anders bin – was ich jetzt nicht positiv meine. Nicht immer mitspielen zu können, weil da irgendwie etwas in mir drin anders gepolt ist, das ist nämlich ab und zu ganz schön doof. Aber auch das war schon immer so. Ich persönlich habe das für mich akzeptiert, ich weiß mittlerweile wer ich bin und ich habe keine Lust mehr, mich zu verbiegen. Weil ich dann nicht mehr ich sein würde.

Also lasse ich das mit dem großen Tamtam um mich und um die Abstimmung und um das social Netzwerken. Nicht, weil ich ein eigenbrötlerischer Einsiedlerkrebs bin. Und auch nicht, weil ich mich für was Besseres halte. Ich habe immer den Drang, was zu geben. Und sehr, sehr, sehr selten, was zu nehmen. Ich schenke lieber, als dass ich um was bitte. Vielleicht auch nicht die beste Eigenschaft, die man im Jahr 2018 haben sollte.

Weit. Kommen.

Ich denke, dass ich auch deswegen nicht so weit gekommen bin. Im Leben. So im Allgemeinen. Könnte daran liegen. Jeder hat ja seine eigenen Dinge, die einem ein gutes Gefühl machen. Und für mich ist es ein gutes Gefühl in dieser Liste mit den 13 Finalisten zu stehen. Klar: Es wäre auch ein gutes Gefühl, einen kleinen Preis zu gewinnen. Aber um das Gewinnen geht es nicht immer im Leben. Zumindest nicht in meinem.

Es ist wunderschön, Nachrichten zu bekommen, die mir sagen, dass ich ein paar Menschen mit meinen Gedanken erreichen kann. Es ist wunderschön, wenn ein paar Menschen, mein Wilma-Buch kaufen. Weil es ein Lob ist. Und das nehme ich sehr gern an, das schmeichelt mir und meiner kleinen Seele und lässt mein Herz hüpfen. Ganz hoch.

Wundertoll.

Also, liebe Wolke, jetzt schau mich nicht mehr so an, denn ich habe doch ein gutes Gefühl. Und das trage ich bei mir und wärmt mich, wenn ich wieder ein paar kleine Zweifel habe.

Und, ja, ist ja schon gut, ich sage es ja noch mal: Für meinen Text kann man hier abstimmen. 

Aber mehr noch zählt für mich: Danke, dass ihr da seid, ihr Leser da draußen! Ihr gebt mir das Gefühl, nicht allein zu sein. Und wisst ihr was? Das Gefühl ist nicht nur gut, sondern wundertoll. 

Bis ganz bald, meine liebe Wolke!


Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage


 

Igel Isi und der Winterschlaf_Lerngeschichte_Kindergarten_Kita_Idee_Herbst_Projekt

Igel Isi und der Winterschlaf (Lerngeschichte & Printable)

„Uuaaach, was bin ich müde!“, gähnt Isi Igel.
Immer, wenn im Herbst die Blätter bunt werden und von den Bäumen fallen, wird Isi erst ganz hungrig und dann ganz schläfrig.
Prinzessin Honigsüß wundert sich schon ein bisschen, dass Isi so viel futtert. Viel mehr als sonst. Isi ist kugelrund geworden und sucht immer noch nach Würmern und Schnecken.

„Sag mal, Isi?“, fragt Prinzessin Honigsüß, „Bekommst du gar kein Bauchweh, wenn du so viel futterst?“
„Nein, nein.“, antwortet Isi gelassen. „Ich muss so viel fressen, damit ich eine dicke Speckschicht habe. Hier. Siehst du?“, Isi Igel zeigt auf ihren Bauch. „Den Speck, den brauche ich nämlich dringend!“, erklärt Isi und muss schon wieder gähnen.

„Ja? Wofür denn?“, fragt Prinzessin Honigsüß und muss ein bisschen schmunzeln.
„Na, für meinen Winterschlaf natürlich!“, antwortet Isi.
„Das ist nämlich so: Wenn es im Winter kalt ist, dann finde ich nichts mehr zu essen. Keine Würmer, keine Schnecken, kein gar nichts. Und deswegen schlafe ich lieber. Am liebsten in einem großen Blätterhaufen, wo es schön warm ist. Aber weil ich viele Wochen, bis zum Frühling, schlafe, muss ich vorher ganz viel fressen. Und außerdem hält ein bisschen Speck ja auch schön warm. Hihi.“, sagt Isi.
„Ach, Isi“, meint Prinzessin Honigsüß, „das hört sich wirklich ziemlich gemütlich an. Aber für mich wäre das nichts, mit dem Winterschlaf. Dafür baue ich viel zu gerne einen Schneemann und fahre viel zu gern Schlitten. Aber dir wünsche ich einen guten Winterschlaf, liebe Isi!“
„Danke!“, antwortet Isi Igel und kann ihre kleinen Äuglein kaum mehr aufhalten. „Ich krabble mal schnell in mein Blätterzelt und träume vom nächsten Frühling, wenn die Sonne wieder warm auf meine Stacheln scheint.
Mach’s gut, liebe Honigsüß!“

Darum machen Igel also einen Winterschlaf!


Download Geschichte

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)
Download Druckvorlage

 

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia


Hallo liebe Wolke Facebook Fanpage