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Opa wohnt jetzt woanders_Hörbuch_Kinderbuch_über den Tod und die Trauer_Hallo liebe Wolke_Susanne Bohne

Opa wohnt jetzt woanders. Eine Geschichte für Kinder über den Tod und die Trauer. (free Hörbuch)

Manche Themen, meine liebe Wolke, die vermeidet man ja doch ganz gern, schiebt sie vor sich her und spricht eher selten darüber. Der Tod, das Sterben und die Trauer sind einige davon. Dabei gehört der Tod genauso zum Leben dazu wie alles andere: Alles hat einen Anfang und auch ein Ende. Je älter man wird, desto bewusster wird einem, dass die Zeit auf dieser Erde begrenzt ist. Und, ehrlich, man sollte wirklich das Beste aus seiner Zeit machen. Finde ich. Und deswegen, auch wenn es vielleicht im ersten Moment schwer fallen sollte, ist auch der Tod ein Thema, das man seinen Kindern auf liebevolle und verständliche Art erklären sollte.

Kindern den Tod erklären

Ich habe mir lange Gedanken darüber gemacht, wie ich mein kleines Leben an dieses Thema – das ja immer noch zu den Tabuthemen unserer Gesellschaft gehört – heranführe. Und eines Nachts ist mir schließlich die Geschichte von Emil, einem kleinen Mäusejungen, in den Traum geflattert.

Ich möchte sie dir heute erzählen – und ja, wirklich erzählen – denn heute gibt es ein kostenloses Hörbuch zu meiner Geschichte „Opa wohnt jetzt woanders“, an dem ich lange herumgetüftelt habe. 

Opa wohnt jetzt woanders – darum geht’s:

Der kleine Mäusejunge Emil trauert um seinen Opa, der – wie Mama Maus sagt – jetzt woanders wohnt. Aber wo? Und wie kann Opa in den Himmel fliegen? Ist er jetzt etwa eine Fledermaus geworden? Oder braucht man dazu vielleicht ganz spezielle Flügel?

Opa wohnt jetzt woanders_eine Geschichte für Kinder über den Tod und die Trauer von Hallo liebe Wolke_Susanne Bohne

Copyright: Susanne Bohne

Emil findet es heraus und weiß am Ende, dass sein Opa immer bei ihm sein wird: in Emils kleinem Mäuseherz.

Eine Geschichte für Kinder über den Umgang mit dem Tod und der Trauer – weil es wichtig ist, Kindern den Tod einfühlend zu erklären und sie in ihren Emotionen, wie Traurigkeit, Wut und Angst, hoffnungsvoll zu begleiten und zu trösten.

 

Hörbuch

(Intro/Outro: GEMAfreie Musik von audeeyah.de)

Printausgabe (*Werbung*)

Opa wohnt jetzt woanders_Eine Geschichte für Kinder über den Tod_Susanne Bohne_Hallo liebe Wolke

(c) Susanne Bohne

Wem das kostenlose Hörbuch gefallen hat: Die Geschichte ist auch als gedrucktes Büchlein mit farbigen Illustrationen im (Online-)Buchhandel erhältlich.

„Opa wohnt jetzt woanders: Eine Geschichte für Kinder über den Tod und die Trauer.“ Für Kinder ab 4 Jahren.

6,99 Euro
24 Seiten, ISBN-13: 9783752886887
Verlag: Books on Demand

Leseprobe

Eine kostenlose Leseprobe gibt es hier zum Download.
(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch.)

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Viele liebe, wolkige, Grüße

Eure Susanne


 

Als Mama ein Date hatte

Als Mama ein Date hatte.

Hallo liebe Wolke,
weißt du, was ein Wiederholungstäter ist?
Ich bin ja unverbesserlich. In vielen Dingen. An meine Neujahrsvorsätze halte ich mich grundsätzlich nicht (zumindest nicht, dass ich mich dran erinnern könnte). Ich nehme mir immer mal wieder vor, mich bei unserem Nachbarn zu beschweren, der, wenn er gerade mal keinen lustigen Tag hat, gerne um 6 Uhr morgens AC/DC auflegt und mich mit „Highway to Hell“ sanft aus meinen Träumen weckt. Und dann ziehe ich mir doch lieber wieder die Decke über den Kopf. Das kann ich übrigens sehr gut: Decke über den Kopf ziehen und abwarten.
Das geht auch bei Liebesdingen richtig gut. Nicht. Habe ich festgestellt.
Und deswegen hatte Mama neulich ein Date, weil das mit der Decke auf dem Kopf auf Dauer ziemlich bescheuert aussieht.
Ich bin unverbesserlich.

Eishörnchen.

Und dann stöpseln sie da alle an einem vorbei, die sich liebenden Paare, lassen sich gegenseitig an ihren Eishörnchen lecken und küssen sich anschließend die Schokostreusel aus den Mundwinkeln. Oder sie streiten sich im Supermarkt oder auf dem Spielplatz über die Kindererziehung. Oder diskutieren, wer mal wieder mit dem Flurputz dran ist. Oder ob ein zweites Kind nicht doch schön wäre. Oder zumindest ein Hund. Oder, oder.

Ich vermisse das. Sowohl das Eishörnchenspiel als auch das Ding mit dem Streiten und sich darüber aufregen, dass der andere vergessen hat, die Klorolle zu wechseln.

Wecker.

Manchmal denke ich mir aber auch: Ach, ist schon schön, wenn dir keiner auf den Wecker geht, wenn du nur auf dein kleines Leben Rücksicht nehmen musst und nicht auch noch auf jemand anderes!
Aber dann meldet sich der andere Wecker in mir, der läutet und mir sagt: „Also wenn du jetzt keinen mehr abbekommst, dann kannst du dich demnächst mit jemandem begnügen, der doppelt so alt ist wie du, und der dir mit dem Rollator auf den Spielplatz folgt.
Ich will ja nicht sagen, dass da so etwas wie Torschlusspanik in mir aufkeimt, aber es ist eine Gemengelage aus Vermissen und Jetzt aber! und einem leisen Sehnsuchtsseufzer, die da ab und an durch meinen Kopf weht.

Dingdong

Die Partnerbörse meines Vertrauens suggerierte mir: Hey! Du bist nicht allein! Es gibt ungefähr eine Milliarde Singles in Deutschland! Da wirst auch du bald fündig! High Five!

Und dann dingdongte es in meinem dortigen Herzchenpostfach und ich erhielt eine nette Nachricht. Ja, wirklich, sie war sehr nett. Und weil ich ja sonst nichts zu tun habe, außer zu beten, dass mein Nachbar mich am nächsten Morgen mit „Highway to Hell“ in Ruhe lässt, dingdongte ich zurück. Täglich. Zwei Monate lang. Jeden Tag mehrfaches Dingdong.

Pingpong

Das Dingdong zeichnete mir das Bild eines Mannes, den ich attraktiv und interessant fand – nach meinen Erlebnissen aus 2016/2017 (du erinnerst dich, liebe Wolke?), hob sich in mir aber gleichzeitig drohend der große Zeigefinger, mich da ja nicht zu sehr reinzusteigern. Weil: Nicht gut. Also freute ich mich nur so ein kleines Bisschen über diesen Dingdong-Pingpong. Bisschen. Ich bin ja, wie gesagt, unverbesserlich.

Und weil weder Dingdong noch Pingpong auf Dauer befriedigend sind, stand plötzlich ein Date in meinem Kalender. Ich und ein Date!
Ich musste mir unbedingt eine gute Nachtcreme (Anti-aging) kaufen und zum Frisör und überhaupt mindestens 12 Stunden am Tag schlafen (hahaha) und schaute mir Videos mit Make-up Tipps an. Ey, immer dasselbe. Da kann man alt werden, wie man will. Von meinen Vorsätzen will ich gar nicht erst anfangen.

98° Grad

Der heißeste Tag des Jahres ist nicht unbedingt der beste Tag für ein Date. Übrigens. Vielleicht lag es an der flirrenden Hitze und ich stand einer Fata Morgana gegenüber – ich ahnte nach ca. 15 Sekunden: Das wird nichts.
Der Mann, der da extra wegen mir (wegen mir!) ein paar hundert Kilometer durch die sengende Sommerglut gefahren war, schien einen Abgesandten seines kleinen Königreichs geschickt zu haben. Er war es jedenfalls nicht. Kam mir so vor.

Und als er dann auch noch ein kuscheliges Plätzchen auf einer Terrasse für uns wählte, auf der kein Lüftchen ging und mir bei 98° Celsius das neue Make-up vom Gesicht in den Ausschnitt rutschte, ich mich nur noch über die Hitze beklagen konnte, ich das Mittagessen bezahlte (weil: er war ja EXTRA wegen mir angereist!) und ich kein kleines Danke hörte, war für mich die Sache klar: Tja. Da werde ich wohl demnächst mit dem schnittigen Rollator auf den Spielplatz begleitet.

Date der anderen Art

Ich weiß gar nicht, liebe Wolke, ob ich enttäuscht war (bin) oder nicht. Vielleicht ist das mit dem Daten einfach nicht mein Ding. Vielleicht sollte ich dabei bleiben, dass ich mich um 22 Uhr auf meinen Balkon setze und die Fledermaus grüße, die im Sommer an mir vorbeiflattert. Eigentlich ist mein Leben nämlich ganz ok so. Bis auf AC/DC und meine kleinen Vermissungsanfälle.

Ich date mich selbst meistens ganz gern, ist mir so aufgefallen. Da weiß ich nämlich mittlerweile, mit wem ich es zu tun habe. Und wenn mir ab und zu alles zu viel wird, habe ich ja immer noch meine Decke, die ich mir über den Kopf ziehen kann. So bescheuert wird’s schon nicht aussehen. Und dass ich unverbesserlich bin, das ist nicht schlimm. Irgendein Laster muss man ja haben.

Alles Liebe, meine Wolke!


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Wilma Wochenwurm zu gewinnen Verlosung

„Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ zu gewinnen! (Gewinnspiel, Werbung)

Ihr Lieben,
ich kann es wirklich nicht glauben, wie toll mein Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ bei euch ankommt. Damit hätte ich niemals gerechnet und deswegen – nicht nur weil viele von euch der Wolke schon so lange treu geblieben sind – möchte ich euch heute ein Exemplar des Buchs schenken. Natürlich mit persönlicher Widmung. (Oh Mann, hört sich das wichtig an…hihihi!)

Also: Hüpft in den Lostopf und gewinnt Wilma Wochenwurm!

Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je eine Wilma.

Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.
Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet, damit Wilma noch ein bisschen bekannter wird. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon. 

Das Gewinnspiel beginnt heute am 10. August 2018 und endet am 16. August 18 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per E-Mail bzw. auf Facebook benachrichtigt.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

(Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars bzw. mit der Versendung einer E-Mail erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ihr mir im Fall eines Gewinns eure Adresse mitteilt. Eure Adresse wird nur zum Versand des Buchs „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr (rechtliche) Infos zum Gewinnspiel.)

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm_Vorschule Hallo liebe Wolke

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm – startklar für die Vorschule! (Freebie)

Morgen ist es soweit, dann wird mein kleines Leben ein großes Vorschulkind sein. Ich kann nicht glauben, wohin die Zeit galoppiert ist…
Und weil wir uns nun für die Vorschule fit machen, kommt hier ein neues Mitglied in der Wurmfamilie: Sina Schwungwurm! Viel Spaß damit.

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm

(c) Hallo liebe Wolke

Der kleine Wurm, der da gerade auf einer Wolke sitzt, heißt Sina.
Was macht denn ein Wurm auf einer Wolke?, fragst du dich bestimmt.
Nun ja, Sina ist ein ziemlich außergewöhnlicher Wurm. Sie setzt sich nicht nur manchmal gern auf eine Wolke, und bestaunt die Welt von Oben, sie ist außerdem ein Schwungwurm. Und Schwungwürmer, das verrate ich dir, können dir etwas richtig Tolles beibringen!

Gehst du mit Sina auf Entdeckungsreise?
Ja? Dann los!

Sina zeigt dir ihre Schwungwurmwelt.

Sina ist fünf Jahre alt und kommt nächstes Jahr in die Wurmschule. Darauf freut sich Sina sehr, denn sie will ein großer und schlauer Wurm werden.
Von ihrer Freundin Wilma hat sie gehört, dass man in der Wurmschule eine Menge lernt. Und Sina möchte auch gern schreiben und lesen – so wie ihre großen Geschwister, die das schon super können. Deswegen hat sich Sina vorgenommen, auch schon ein bisschen zu üben. Sie malt große Wellen und allerlei Krickelkrakel auf ein Blatt Papier.

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm Vorschule Hallo liebe Wolke

(c) Hallo liebe Wolke

Dann hat Sina Hunger. Am liebsten mag sie zum Frühstück grüne, saftige Blätter und trinkt dazu einen Wurm-Kakao.
Was isst du am Morgen? Zeichne doch mal ein Bild von deinem Frühstück!

Nun geht Sina auf die große Wiese vor ihrem Wurmhaus. Hier trifft sie immer ihre Freunde und spielt mit ihnen. Heute aber hat Sinas Papa ihr einen Papierflieger gebastelt. Papierflieger mag Sina sehr. Die sausen immer durch die Luft und fliegen waghalsige Kurven. Sina versucht, dass ihr Flieger schöne Schwünge nimmt.

Schwungübungen mit Sina Schwungwurm_Papierflieger

(c) Hallo liebe Wolke

Ach, in Sinas Schwungwurmwelt gibt es so viel zu entdecken! Am Nachmittag besucht sie ihre Freundin Sonja Spinne, die ein wunderschönes Netz webt. Sina hilft ihr dabei, dass sich die Spinnfäden nicht verheddern. Und dann macht Sina noch eine kleine Fahrt im Fesselballon, der ein wunderschönes Muster hat. Das muss Sina dir beim nächsten Mal unbedingt zeigen!

Am Abend, liegt Sina ganz glücklich in ihrem Wurmbett und schaut sich die Sterne und den Mond an – und sie weiß: Bald ist sie ein richtig großer Schulwurm.

Mit einem Lächeln schläft Sina ein und träumt von vielen Schwüngen und Bögen und Krickelkrakel und sogar von ein paar Buchstaben. Mit ein bisschen Übung wirst auch du ganz schnell so ein großer Schwungkünstler wie Sina werden. Versprochen!

 

Download Geschichte inkl. Übungsblätter

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)

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Die Frau unter dem Sonnenschirm. Wespe vertrocknet

Die Frau unter dem Sonnenschirm.

Hallo liebe Wolke,
siehst du die Frau da unter dem Sonnenschirm, die ihre Tochter beim Schwimmkurs beobachtet und die, außer, dass sie mit echtem Mutterstolz dasitzt, sich nichts lieber wünscht, als in ihrer kühlen Wohnung auf dem Sofa zu liegen und die Hitze zu verschlafen?
Alle um sie herum planschen und freuen sich des Sommerlebens im Freibad, nur die Frau unterm Sonnenschirm, die findet grad alles doof. Bis auf ihren mütterlichen Stolz natürlich.
Wer das ist, diese misslaunige Person?
Ich.

Winterpuschen. Ein Traum.

Achtzigjährige liegen auf ihren Strandlaken, mitten in der Sonne, und es macht ihnen augenscheinlich nichts aus. Überhaupt nichts.
Ich hingegen öffne um 10 Uhr morgens die Balkontür und laufe gegen eine Wand, taumle zurück, und wünsche mir meine Winterpuschen und die Strickjacke zurück, die ich gern trage. Wenn das Thermometer unter 18°C fällt.
Mein kleines Leben muss ja irgendwann schwimmen lernen, warum also nicht bei 35 Grad im Freibad? Bombenidee meinerseits. Meine Tochter hat Spaß; das ist es ja, worauf es ankommt, da latsche ich gern durch die Bruthitze. Mein Kreislauf eher nicht so gern. Aber das zählt nicht.

Trillionen Dinge

Das Dumme ist ja: Bist du allein, bist du allein. Da kann dir die Sonne das eh schon spärlich angelegte Hirn wegbrutzeln – du kannst niemanden fragen, ob er das für dich mal erledigt.
Du fängst die Mücken nachts, du bittest deinen Schlaf, das Beste rauszuholen, aus den fünf Stunden, die dir zu Verfügung stehen, weil dein kleines Leben eben eine Nachteule ist. Da kann man nichts machen, sagt auch der Kinderarzt.
Du erledigst die Bügelwäsche vor Sonnenaufgang, du setzt dich mit einem Kaffee auf den Balkon, atmest den letzten kühlen Windhauch des Tages ein und fragst dich gelegentlich, wann du mal wieder an der Reihe sein darfst – mit dem Ausruhen und dem Kopfsortieren. Und im selben Augenblick fallen dir nur Trillionen Dinge ein, um die du dich noch noch zu kümmern hast.

Die Frau unter dem Sonnenschirm.

Der Frau unter dem Sonnenschirm hüpft das Herz, dass ihre Tochter so ein tolles Mädchen ist. Das ist sie ganz von allein, da habe ich gar nicht viel dazugegeben, hab einfach bloß meine Liebe in den großen Topf geworfen, stehe jeden Morgen auf, im Sommer, im Winter, mit 40 Fieber, mit guter oder schlechter Laune. Und ich tue es nicht nur, weil ich es muss, ich tue es gern.
Der Frau unter dem Sonnenschirm sind die Augenlider schwer, die denkt daran, dass sie es sich nicht leisten kann, dass der Kreislauf schlapp macht, also hält sie durch. Seit fünf Jahren.

Die Irrsinnshitze liegt nicht nur im Sommer über einer Mutter – und wenn sie allein ist, steigt die Temperatur noch um zwei Grad an.

Persönliche Freiheit

Mein kleines Leben schläft seit Wochen nicht vor 23 Uhr ein; ein Grund, warum ich fast nicht mehr zum Schreiben komme. Und es fehlt mir sehr. Das Schreiben ist ein Stück meiner persönlichen Freiheit aus einer vergangenen Zeit, eine Zeit, in der auch ich mal an der Reihe war und ich mich nicht nachts selbst in den Arm nehmen musste, um mich fünf Minuten beschützt zu fühlen.
Eine Zeit, in der ich nicht auf den guten Willen anderer angewiesen war, um mal eine Stunde die Füße hochlegen zu dürfen und an nichts zu denken.
Eine Zeit, in der mein Rücken noch gerade war statt ein bisschen gebeugt, weil so viel auf ihm lastet.

Poolnudel

Die Frau, die sich mit schweren Augenlidern und einem überfüllten Kopf vor der sengenden Sommerglut versteckt, statt selbst eine Bahn zu ziehen während ihre Tochter auf der Poolnudel durchs Becken hüpft, bin ich.
Ich unterhalte mich mit einer anderen Mutter, die sich neben mich setzt und die bei den Temperaturen auch keinen freudigen Sprung vom Ein-Meter-Brett macht. Und schon geht es mir ein bisschen besser, weil ich mich nicht mehr wie ein Alien fühle, das nur aus Versehen auf dem heißen Planeten Erde gelandet ist.

Marathon

Allein zu sein, meine liebe Wolke, ist vor allem eins: anstrengend. Es ist so anstrengend, als würdest du an diesen schlechten Tagen, die es manchmal gibt, einen Marathon laufen, bei dem dir niemand Wasser reicht. Trotzdem ist das Alleinsein nicht blöd, ich bin mir nämlich sicher, dass, wenn ich eines Tages durchs Ziel laufen werde, ich ziemlich glücklich auf die Strecke zurückschauen kann, um festzustellen, dass ich eine Menge geschafft habe.
Manchmal verliert man das nämlich ein bisschen aus dem Auge, insbesondere, wenn man gerade die misslaunige Frau unter dem Sonnenschirm ist, die vom Winter träumt.

Hab einen kühlen Flug, meine Wolke, und vielleicht schiebst du dich ja kurz vor die Sonne und sagst den Regenwolken Bescheid, sie sollen bitte mal vorbeikommen!

 


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Mama ist unsicher

„Gestatten? Frau Susanne Unsicher-Bohne.“ (Warum Mama andauernd zweifelt.)

Hallo liebe Wolke,
bist du dir immer sicher?
Ich: Nein.
Ich lache heute noch über den Brustton der Überzeugung, mit dem ich einst die Weltgeschichte beschallt habe, wie ich das mit der Kindererziehung – und überhaupt mit meinem zukünftigen Leben – machen werde. Konnte nicht sooo schwierig werden, schließlich hatte ich mal einen Hund. Ist ja sowas ähnliches wie ein Kind.
Aber heute, heute darf man mich gern, ab und zu, Frau Susanne Unsicher nennen. Ich bin geläutert, was meinen Brustton angeht.

Jacky, Scotty, Rocky

Einige meiner kinderlosen Bekannten, die schwören, dass es mit Jacky oder Scotty oder Rocky genauso ist wie mit einem Kind. Also genauso anstrengend, kompliziert, zeitaufwendig, kosten- und spielintensiv etc. Und vor allem dass, weil sie ja einen Hund haben, sie eigentlich die Erziehungsexperten schlechthin sind.
Ja, ich weiß, dass einem ein Hund sehr ans Herz wachsen kann, dass man sich um ihn sorgt und dass er ein Teil der Familie werden kann. Als eine Art treuer Freund und Begleiter.
Been there, done it.

Hunde vs. Kinder

Aber, ganz ehrlich, ein Hund fragt einen nicht tausendmal am Tag „Warum, Mama?“, er bekommt bestenfalls keine Trotzanfälle – und hat man in der Hundeerziehung versagt, beheimatet man vielleicht einen Dauerkläffer, der eventuell auch mal dem Postboten am Hosenbein hängt, aber man muss sich nicht fragen, ob und wie er, der Hund, es zukünftig allein in der großen weiten Welt schaffen soll, auf eigenen Beinen zu (be-)stehen. Ob er ein guter Hund werden wird, der Liebe geben und annehmen kann, der selbstbewusst die Bühne des Lebens betritt und am besten keinen bleibenden Schaden von Mamas oder Papas Ansichten davongetragen hat. Oder wie man ihm beibringen soll, sich die Socken alleine anzuziehen. Von höherer Algebra mal ganz zu schweigen. Mit Leckerchen wird man da wahrscheinlich nicht weit kommen. Wahrscheinlich.
Und er wird voraussichtlich auch nicht mit 16 durch die Clubs ziehen wollen – und man selbst wird dann wieder nicht schlafen können, wie schon die ganzen 15 Jahre zuvor nicht.
Will meinen: Nein, so gern ich Hunde im Allgemeinen habe, aber vergleichbar ist es nicht; das Hundehalten und das Kinderhaben.

Mütze: unsicher?

Es fängt doch schon damit an, dass man mit dieser Mützenfrage total überfordert ist, zumindest ich war es. Muss das Baby/Kleinkind jetzt eine Mütze tragen oder ist es dafür viel zu warm – oder doch nicht?
Muss ich stillen oder darf ich auch mit der Flasche füttern oder ist das beides Mist und wir gehen direkt zum Schnitzel über – oder vielleicht doch besser vegan?
Welches Spielzeug kann ich kaufen, ohne die Wohnung mit Weichmachern zu verseuchen, die ich nur noch mit Atemgerät und Strahlenschutzanzug betreten darf?
Stoffwindeln vs. Wegwerfwindeln?
Kita vs. Tagesmutter vs. MamarundumdieUhrBetreuung?
Erziehungsstil vs. Erziehungsstil.
Versus. Versus.
Wann muss mein Kind was können, damit es noch als „normal“ gilt und keine Entwicklungsverzögerung, -störung, -abnormalität, -was auch immer, im heiligen U-Heft eingetragen wird und Weihnachten garantiert ausfällt, sobald nicht alle Stempelchen an der richtigen Stelle platziert sind?

Ich sage dir was, liebe Wolke, das alles macht einen verdammt unsicher.

Das Kind im Fokus

Es kann einen unsicher machen, wenn man nicht irgendwann aufhört, sich an diesen Grundsatzdiskussionen zu beteiligen. Ich habe mir vieles angehört, ich habe mir auch zu Vielem Meinungen aufzwängen lassen, die mir im Grunde meines kleinen Herzens gar nicht so gut gefallen haben. So ist das aber immer, wenn man keine Ahnung und keine Erfahrung hat – und unter dem riesigen Druck (und unter der gesellschaftlichen Beobachtung) steht, bloß keinen, nicht den allergeringsten, Fehler machen zu dürfen.
Wie ich seinerzeit. Da bin ich auch beim kleinsten Pups, dem meiner Tochter quer im Bäuchlein steckte, in die kinderärztliche Notfallambulanz gefahren, weil ich dachte, jetzt ist alles zu spät.
Independence Day. Wir werden alle sterben. Ich auch.
Weil man sein Kind liebt. Mehr als sich selbst.

Unglaublich große Liebe

Und genau diese unglaublich große Liebe, die ich für die allergrößte und schönste und mächtigste halte, macht es, dass man über die wichtigen Fragen (die, die nicht die Worte „Mütze“ oder „Stoffwindeln“ enthalten) lieber zwei- bis fünfundzwanzigmal nachdenkt, ob es richtig oder falsch ist, was man für sein Kind entscheidet. Das hat auch etwas mit Selbstreflektion zu tun. Und mit Weitsicht.
Man darf allerdings den Namenszusatz „Unsicher“ gern streichen, wenn man irgendwann in seinem Mamasein angekommen ist. Wenn man fühlt, was richtig ist. Und was eben auch nicht. Dafür muss man manchmal den Allerwertesten ein bisschen zusammenkneifen und die anderen, die, die sowieso immer alles am besten wissen (ja, auch manche der kinderlosen Hundebesitzer, die in Kindererziehung den Master gemacht haben), einfach reden lassen. Das entspannt ungemein. Habe ich festgestellt.

Und sonst so?

Unsicher bin ich allerdings trotzdem, ob es gut war, die charmante Abendesseneinladung (aka „Date“) neulich auszuschlagen. Irgendwann, liebe Wolke, hat man ein Alter erreicht, in dem sich Enttäuschungen so richtig eingebrannt haben und man nicht noch mal in ein großes Matschloch fallen möchte. Schon gar nicht mit meinem kleinen Leben Madita an der Hand.
(Aber diese Art der Unsicherheit hat ja nur am Rande mit meinem Mama-Dasein zu tun.) Was das angeht, werde ich wahrscheinlich dauerhaft „Susanne Unsicher-Bohne“ heißen. Ich leb damit, ist schon okay. 😉

Hab einen sicheren Flug, meine Wolke!


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Warum Bienen so wichtig für uns sind. Lerngeschichte zu Natur und Umwelt für Kinder. Von Hallo liebe Wolke.

Warum Bienen wichtig sind? Prinzessin Blaublüte erklärt’s! (Lerngeschichte für Kinder)

Warum sind Bienen wichtig?
Prinzessin Blaublüte findet es heraus!

Die kleine Prinzessin Blaublüte spaziert an einem heißen Julitag über die große Wiese hinter ihrem kleinen Schloss am Ende der Straße. Seit Tagen hat es nicht mehr geregnet und einige Blumen lassen traurig ihre Köpfchen hängen. Sie bräuchten dringend einen ordentlichen Regenguss, um zu trinken. Sogar einen kleinen Baum, der seine braunen Blätter wie im Herbst abwirft und mächtig durstig ist, hat die Prinzessin entdeckt.

Und dann ist Prinzessin Blaublüte auf ihren Spaziergängen noch etwas anderes aufgefallen: Es gibt immer weniger Blumen in den Gärten in ihrer Straße und auch die Bienen und Hummeln und Schmetterlinge kommen viel seltener her. Weil sie nichts zu essen finden. Denn Bienen lieben gut duftende Blumen, um Blütenpollen zu sammeln und den süßen Nektar aus ihren Kelchen zu schlürfen.

Als Prinzessin Blaublüte ganz fest darüber nachdenkt, wie sie den Blumen helfen kann – denn sie ist ja nur eine klitzekleine Prinzessin und das Wasser in ihrer Gießkanne würde noch nicht mal für ein kleines Gänseblümchen reichen – hört sie jemanden brummeln. Und es ist ein sehr trauriges Brummeln.

Hummeln füttern. Warum Bienen wichtig sind. Lerngeschichte von Hallo liebe Wolke

(c) Susanne Bohne / Hallo liebe Wolke

Prinzessin Blaublüte erkennt sofort, wer da so traurig brummelt: Es ist Hilde Hummel! Die ist doch sonst so fröhlich und immer gut gelaunt! Was ist denn nur passiert?

Hilde sitzt ganz schwach im Schatten auf der Wiese und kann sich kaum noch rühren. „Ach, Blaublüte!“, brummelt Hilde leise, „wie gut, dass du vorbeikommst! Kannst du mir bitte helfen?“

„Ja, aber natürlich, Hilde!“, antwortet Blaublüte und streichelt über den weichen Hummelpelz. „Was soll ich tun?“

„Ich brauche etwas zu essen! Ich habe keine Blumen gefunden. Bitte mach schnell.“, seufzt Hilde schwach.

„Ja, natürlich!“, ruft die kleine Prinzessin. „Ich bin gleich wieder da. Halte durch, Hilde!“

Und dann läuft Blaublüte zurück in ihr Schloß, so schnell sie kann. Sie weiß genau, was zu tun ist, denn Hilde hat ihr das schon mal erklärt, wie man helfen kann, wenn Hummeln oder Bienen ganz schwach sind, weil sie nichts zu essen finden:

Hummeln richtig füttern

Blaublüte löst einen halben Teelöffel Zucker in etwas lauwarmen Wasser auf. Sie rührt so lange bis der Zucker nicht mehr zu sehen ist und sich vollständig mit dem Wasser vermischt hat.

Mit dem Zuckerwasser rennt sie zurück zu Hilde, die ihr ein schwaches Lächeln schenkt. Von einem Löffel kann Hilde nun trinken, und die kleine Prinzessin hält dabei eine von Hildes sechs Beinchen und streichelt es sanft. So sitzen beide da im Schatten auf der großen Wiese und warten, dass es Hilde wieder besser geht.

Nach ein paar Minuten brummelt Hilde schon viel lauter und viel fröhlicher. Und bald ist sie wieder die friedliche und gut gelaunte Hummel, die ihre Flügel erstmal kräftig ausschüttelt. Das brummt sehr laut. Fast wie ein kleiner Hubschrauber.

Prinzessin Blaublüte ist sehr beruhigt.
„Danke sehr!“, sagt Hilde und umarmt Blaublüte. „Weißt du, seit die Menschen so viel Gift gegen Unkraut und Schädlinge versprühen und keine Blumen mehr pflanzen, die uns Hummeln und Bienen schmecken, ist es sehr schwierig für uns, noch Nahrung zu finden. Außerdem ist dieser Sommer wirklich sehr heiß und trocken.“

„Ja, das stimmt.“, antwortet die Prinzessin, „Das mit den Blumen ist mir auch schon aufgefallen!“
„Dabei sind wir doch so wichtig!“, seufzt Hilde. „Wir bestäuben nämlich die Pflanzen. An uns bleibt der Blütenstaub kleben, wenn wir Nektar und Pollen in den Blumen suchen, und den Blütenstaub nehmen wir so mit und bestäuben andere Blüten, auf denen wir danach landen. Nur so können zum Beispiel Äpfel aus Apfelblüten werden. Oder Himbeeren aus Himbeerblüten. Und denk nur mal, wie lecker der Bienenhonig schmeckt! Wenn es keine Bienen und Hummeln und Schmetterlinge gäbe, dann würde es auch keine Früchte geben, die ihr so gerne esst und zum Leben braucht. Hier in der Gegend habe ich leider keine Blumen gefunden, die uns gut schmecken. Das ist schade, denn ich komme doch gern zu dir zu Besuch, Blaublütchen!“

Hilde will eigentlich los fliegen, um Pollen und Nektar zu suchen, aber Prinzessin Blaublüte hat eine Idee: „Komm mit, Hilde, ich zeige dir eine tolle Wiese, die ich neulich gesehen habe. Da ist bestimmt etwas für dich dabei!“

Und so fliegt Hilde laut und fröhlich brummelnd hinter Prinzessin Blaublüte her und ist schon sehr gespannt, was sie wohl wieder entdeckt hat. Denn die Prinzessin entdeckt viele spannende Sachen. Das weiß sogar Hilde.

Warum Bienen wichtig sind. Hummeln richtig füttern. Lavendel. Lerngeschichte von Hallo liebe Wolke

(c) Susanne Bohne/Hallo liebe Wolke

Und plötzlich stehen sie auf einer riesig großen Wiese, die ganz lila leuchtet: Hier wächst Lavendel, der wunderbar duftet – und der viel, viel guten Nektar und Pollen für die Insekten bereit hält. Hilde ist begeistert. Sie trifft sogar Bella Biene, die schon zum Essen an einem großen Lavendel Platz genommen hat.

„Oh, Blaublütchen!“, freut sich Hilde sehr, „du bist wirklich eine ganz besondere Hummelretterin! Hier bleibe ich ein Weilchen. Und bald komme ich dich wieder besuchen. Versprochen!“

Damit brummelt Hilde zu Bella Biene und winkt Prinzessin Blaublüte zum Abschied glücklich zu.
„Ja,“ denkt die Prinzessin „Bienen und Hummeln sind wirklich wichtig. Nicht nur für uns, weil wir so gern Honig essen, sondern für die ganze Natur. Wir sollten ein bisschen auf sie aufpassen!“

Und dann spaziert Prinzessin Blaublüte mit Lavendelduft in der Nase zurück in ihr kleines Schloss und ist ein bisschen stolz darauf, eine Hummelretterin zu sein.


 

Download Geschichte inkl. aller Illustrationen und Ausmalbild „Biene“
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Das Haus der Gefühle von der Geschichte das Lernen zu lieben. Von Hallo liebe Wolke

Von der Geschichte, das Lernen lieben zu lernen. (Oder: Das Haus der Gefühle.)

Hallo liebe Wolke,
wusstest du, dass das Gefühl, stolz zu sein, angeboren ist?
Das muss man gar nicht erst lernen, und anerziehen kann man es auch nicht.
Freude und Wut, Furcht, und eben auch Stolz, liegen damit ganz schön dicht beisammen, in einem drin – da nämlich, wo die Emotionen wohnen.
Jeder hat für sich sein ganz eigenes, persönliches Emotionshäuschen mit mehreren Etagen.
Manchmal bekommt Familie Freude Zuwachs, die in einer schicken Etagenwohnung mit Meerblick und bunten Wänden lebt. Ab und zu vergrößert sich die Sippe der Angst, die durch dick verglaste Bullaugen aus ihrem beengten Unterschlupf nach draußen linst und die Wut-Mischpoke haust in einem verlotterten Anbau mit zerbrochenen Fenstern und allerlei Chaos. Der Clan des Stolzes, im Übrigen, der findet sich meist mit hoch erhobenem Kopf auf der großen Dachterrasse ein, um miteinander anzustoßen.

Und dann, ja dann gibt es noch die Angehörigen der Liebe, die gar nicht auf der rosa Wolke umhertänzeln, sie bewohnen das große, sonnendurchflutete Loft im obersten Stockwerk. Wenn man ganz viel Glück hat, dann ist die Liebe so etwas wie der Hausmeister, der auf den Rest der Bagage ein wenig aufpasst, mal hier die Wut besänftigt, mal dort die Angst nimmt, und er ist außerdem eng mit der Freude und mit dem Stolz befreundet.

Muss man lernen.

Die Liebe muss man nicht lernen.
Stolz zu sein auch nicht. Das hat man einfach so drin. In seinem Haus.
Jeder, der ein Kleinkind in der Trotzphase kennenlernen durfte, weiß, dass Wut in dieser Form nicht anerzogen ist.
Man bekommt ein ganz schön großes Häuschen voller Empfindungen in die Wiege gelegt, direkt neben das Lieblingskuscheltier, ohne das man für die nächsten Jahre nicht einschlafen werden kann. Aber: Einzig und allein mit seinen Gefühlen kommt man leider nicht sehr weit im Leben, Brötchen lassen sich damit nicht unmittelbar verdienen und schlauer wird man auch nicht unbedingt.

In meinem Fall werde ich aus der Liebe (und Mathematik, Physik, Barrenturnen) wahrscheinlich nie schlau werden, was vielleicht auch gar nicht notwendig ist, aber das Lernen, das gehört zum (schlauen) Leben dazu. Und das ist gut so.
Weniger gut ist allerdings, dass das Lernen, so wie ich es aus meiner Schulzeit kenne, häufig nicht im sonnendurchfluteten Loft oder auf der Dachterrasse eingeladen ist, sondern manchmal sogar um das Wutchaos schleicht oder sich gleich hinter das Bullauge der Angst verkrümelt.

Müssen, müssen, müssen.

„Ich muss noch für Mathe lernen!“
Ich weiß nicht, wie oft ich diesen Satz in meinem Leben gesagt habe – und immer, wenn ich ihn bloß dachte, nahm direkt dieses merkwürdige Gefühl in meinem Bauch Platz, das ich nicht leiden konnte. Warum sollte ich denn Mathe lernen müssen, wenn ich nicht wusste, was mir dieser ganze Quatsch bringt?
Ich verstand das nicht, meine Freude verstand das nicht.
Da postierte sich mehrmals die Woche ein Lehrer in unser Klassenzimmer, der mich immer ein bisschen an Nosferatu erinnerte, und der mit quietschender Kreide lustlos Zahlen und Symbole in die Tafel ritzte, die für mich einfach keinen Sinn ergaben. Böhmische Dörfer, die ich für den Rest meines Lebens nie wieder besuchen wollte. Nahm ich mir vor.
Vermutlich liebte auch Herr Nosferatu nicht sonderlich das, was er da tat. Allerdings bereitete es ihm anscheinend Freude, die Unwissenden (vorzugsweise mich) an die Tafel zu diktieren, die mit hochgezogenen Schultern genauso gut ein Strichmännchen neben das Gleichheitszeichen hätten malen können – statt die falsche Antwort. Herr Nosferatu quittierte meine Unfähigkeit jedes Mal mit diesem grunzenden Blick, der sagte: „War ja klar. Nichts anderes hatte ich erwartet. Ich attestiere dir Schwachsinnigkeit.“
Setzen, 6.

Was passiert?

Meine eh schon geringe Leidenschaft für Mathematik verkümmerte damals wie eine hässliche Zimmerpflanze auf der Fensterbank der Wut. Oder der Angst. Je nach Tagesform. Heute leuchtet mir ein: Was passiert, wenn man nicht weiß, warum man etwas lernen muss?
Wenn es niemanden gibt, der einem erklärt, warum es doch ganz cool sein könnte, Dinge wie lineare Algebra zu beherrschen? Wenn niemand einen Raum schafft, in dem sich Freude, Liebe und Stolz zumindest ein bisschen umsehen könnten – und man dann einen Grund und einen Antrieb hätte, sich hinzusetzen, den Fleiß einzuladen, um auch das lernen zu wollen, was seinen Talenten nicht unbedingt entspricht?

Was passiert dann wohl?
Der Stolz legt sich in die Sonne und hält ein Nickerchen, die Lust geht besser mit der Liebe ein Eis essen, die Freude freut sich ohne einen, und das Selbstvertrauen nimmt den Fahrstuhl und drückt auf den Knopf fürs Kellergeschoss.

Der Unterschied.

Das Wundervolle an kleinen Kindern ist, dass sie Freude und Liebe, Wut und Angst – und Stolz – so pur empfinden und ausdrücken, dass es mir ganz warm in meinem eigenen Emotionshaus wird.
(Gut, vielleicht lasse ich den Trotz dabei mal Außen vor.)

Kleine Kinder wollen lernen.
Und sie lieben es, etwas gelernt zu haben, sie sind stolz wie Oskar, sie freuen sich wie ein Schneekönig, wenn sie etwas Neues wissen und können.

Der Unterschied ist: Wohl niemand stellt sich wie Herr Nosferatu vor das eigene Vorschulkind, hebt den Zeigefinger und verlangt, dass die Fünfjährige auf Anhieb eine Schleife binden muss. Oder die Uhr lesen muss. Oder die Farblehre beherrschen können muss. Wir grunzen auch nicht oder rollen mit den Augen.
Wir schaffen stattdessen liebevoll eine angstfreie Lernatmosphäre, einfach so, auch ohne Pädagogik studiert zu haben. Weil wir ja fühlen und aus (eigener) Erfahrung wissen, dass ein Kind (im Vorschulalter) mit Druck weder lernen kann, noch lernen will. Wir machen das spielerisch, mit Liedern oder mit Geschichten – mit Dingen, von denen wir wissen, dass unsere Kinder Freude dabei empfinden werden. Und wir letztlich auch, weil das mit der Freude ja eine gegenseitige Angelegenheit ist. Oder sein sollte.

„Also lautet der Beschluss, dass der Mensch was lernen muss.“ (W. Busch)

Klar ist, dass irgendwann der viel zitierte „Ernst des Lebens“ beginnt und dass Teenager es wohl ziemlich affig finden würden, mit infantilen Singspielen oder Ausmalbildern die Sache mit der Mitose zu lernen oder zu kapieren, wie das mit der Weimarer Republik war.

Ich bin keine Pädagogin, ich bin bloß eine Mama, aber mein Gefühl sagt mir, es steht und fällt viel damit, ob man (seine) Kinder versteht und sich auf ihre Augenhöhe begibt. Weil man sie sonst nicht genau dort abholen könnte, wo sie gerade stehen, und an ihnen vorbei und über sie hinweg sehen würde.

Vielleicht ist es die größte Aufgabe als Eltern und auch die all derjenigen, die unseren Kindern mit einem Bildungsauftrag begegnen, dass man ihnen etwas mitgeben kann. Dass man Dinge in die Rucksäcke unserer Kinder legt, die sie gern auf ihre Reise mitnehmen, die nützlich sind, die sie gebrauchen und gern verwenden werden, weil sie irgendwann ihren Weg allein bewältigen müssen.

Es wird daher vermutlich nicht schlecht sein, ihnen davon zu erzählen, wie man das Lernen in das Haus ihrer Gefühle einladen kann.

Los geht’s!

Mein kleines Leben wird nächstes Jahr eingeschult. Vielleicht haben sich die Zeiten etwas geändert und die Nosferatus der Lehrerschaft dieses Landes haben für diejenigen Platz gemacht, die unseren Kindern das beibringen möchten, was sie selbst lieben, was ihnen Freude bereitet und worauf sie stolz sind. Vielleicht, hoffentlich.

Und dann gibt es da noch mein Haus meiner Emotionen – und ich habe viel Zeit auf allen möglichen Stockwerken verbracht. Weil man sich Gedanken macht als Mutter (Vater/Eltern). Auch über das Lernen. Nicht, weil ich möchte, dass meine Tochter ein Einsteinkind wird, aber als ich mein kleines Leben betrachtete und all die Neugier gesehen habe, all den Wissensdurst, da dachte ich, dass die guten Gefühle unendlich mehr Platz für das Lernen, auch für (Selbst-)Disziplin und Fleiß, lassen, als es die anderen je könnten.

Geburt auf der Zwischenetage

Wilma Wochenwurm_Hallo liebe Wolke

Copyright: Hallo liebe Wolke/Susanne Bohne

Irgendwann wurde so der Wochenwurm Wilma geboren, zwischen dem Loft und der Wohnung mit den bunten Wänden.
Dort nämlich, wo das in mir wohnt, was ich liebe, was mir Freude macht, was mich Stolz fühlen lässt, wenn ich draufschaue.
Ein ziemlich magischer Ort ist das, das kann ich dir sagen, liebe Wolke.
Ich bin gern dort, um Geschichten für mein kleines Leben zu finden, die ihr vielleicht zeigen können, dass man das Lernen lieben lernen kann und mit Positivem verknüpft – statt mit Herrn Nosferatu.

Und wer weiß, vielleicht nimmt sie das Lerngeschichtenbuch ja in ein paar Jahren aus dem Regal und erinnert sich, dass Wilma Wochenwurm es war, die ihr vermittelt hat, wie das mit den Wochentagen funktioniert. Nicht nur, aber auch, weil Wilma auf der Zwischenetage meines Emotionshäuschens, zwischen Liebe und Freude und Stolz, entstanden ist.

Happy End?

Ja, ich glaube, es ist ein guter Weg, Kinder auch schon vor dem Schulalter wissen zu lassen, dass das Lernen ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens ist, für den man sich ein bisschen wappnen muss und der sich, im besten Fall, ein sehr schönes Stockwerk im Haus seiner eigenen Gefühle aussucht, wenn man die richtigen Grundsteine legt.

Gut ist, dass man Stolz und Liebe und Freude nicht erst lernen muss, meine Wolke.
Denn auch wenn es immer so aussieht, als würden Lernen und gute Noten das sein, was ausschließlich zählt, und auch wenn das Lernen wichtig und richtig und notwendig ist, wenn es Spaß machen kann, manchmal auch nicht, wenn es oft anstrengend und mit einem langen Weg verbunden ist: Es gibt schließlich noch das Haus seiner Gefühle. Und mit dem kann man noch so viel mehr anfangen als lineare Algebra. 

Einen lehrreichen Flug für dich, meine Wolke!


(Unbezahlte Werbung durch Namensnennung)

Mit meinem Text „Von der Geschichte, das Lernen lieben zu lernen. (Oder: Das Haus der Gefühle.)“ bewerbe ich mich für den scoyo ELTERN! Blog Award 2018

#scoyoelternblogaward // #scoyolernhelden2018


 

 

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Aufklärung für Kinder wie How to

Mama? Was ist eine Vagina? (Aufklärung the simple way)

Hallo liebe Wolke,
ist es nicht manchmal zum Piepen?
Neulich standen mein kleines Leben und ich an der Fleischtheke im Supermarkt an, das ist immer ein bisschen langweilig, für uns beide, und so schoben wir uns in der langen Schlange im Schneckentempo an Mortadella, Salami und Sülze vorbei, zählten die Plastiktrauben zwischen dem Aufschnitt – irgendwas muss man ja machen, um die Wartezeit zu überbrücken.
„Mama? Bekomme ich gleich ein Stück Fleischwurst? Ich liebe Fleischwurst nämlich.“, sagte meine Tochter und die ältere Dame vor uns drehte sich lächelnd zu uns um.
„Ja, ganz bestimmt.“, antwortete ich.
„Gut!“, grinste mich mein kleines Leben an, „Und… Mama? Was ist eine Vagina?“
Die ältere Dame vor uns machte eine halbe Pirouette und ihre Ohren färbten sich an den Spitzen rot, das sah eigentlich ganz hübsch zu der grauen Dauerwelle aus.
Aufklärung an der Wursttheke.

Pflaume, Pipimann und Co

Es gibt wohl für nichts so sagenhaft viele Bezeichnungen wie für die menschlichen Geschlechtsorgane, von niedlich über anatomisch bis vulgär – da ist für jeden was dabei, komisch eigentlich, denn eine Nase nennt man ja auch nicht einmal Schnüffelchen und ein anderes Mal Rotze. Oder so.
Ich war noch nie ein Freund von diesen Verhohnepipelungssachen, obwohl ich zugeben muss, dass es sich irgendwie netter anhört, mit einem Kleinkind unter zwei über die „Pflaume“ zu sprechen statt das Wort „Scheide“ zu benutzen. Das Wort Scheide klingt in meinen Ohren blöd, immer schon, vielleicht weil eine Scheide ja auch ein Behälter ist, der einzig dafür vorgesehen ist, ein Schwert (oder einen anderen scharfen Gegenstand) hineinzustecken – was ja im Ansatz nun auch nicht ganz verkehrt ist. Für die Zukunft gesehen.
In meiner kindlichen Aufklärungsarbeit fand der Begriff trotzdem seinen Platz, und deswegen war an der Wursttheke schnell erklärt, was eine Vagina ist; die Mini-Cabanossi würden aussehen wie der Penis von Kindergartenfreund Karl, meinte mein kleines Leben noch, als sie die Fleischwurst überreicht bekam und die ältere Dame war wahrscheinlich heilfroh, dass sie schon längst ihre 100 Gramm Putenbrust an der Kasse bezahlt hatte.

Natürlich, natürlich!

Kann man sich das als Erwachsener noch vorstellen, dass man ganz naiv und unbedarft mit seinem Körper umgeht, dass das alles völlig natürlich und selbstverständlich ist?
Kann man nicht. Jedenfalls nicht so wie ein Kind das macht, mit all dem Entdeckerdrang und der Neugier und den vielen Fragen, die im Laufe der Zeit so aufkommen.

In unserem Wohnzimmer hängt eine Fotocollage an der Wand, ein Sammelsurium der letzten Jahre: Mama schwanger, das kleine Leben klitzeklein, beide am Strand, mit Opa, angemalt, herausgeputzt – ein Querschnitt unseres bisherigen, gemeinsamen Lebens. Am Abend, als wir mit Mortadellabrötchen am Esstisch saßen, fiel der Blick meiner Tochter auf eben jenes Wandbilderbuch und dann sagte sie:
„Der liebe Gott hat mich gemacht!“
Öhm.

Der liebe Gott

Man kann das Leben ja von mehreren Seiten betrachten. Die einen haben es mit Religion, die anderen nicht so, ich eher nicht, weil man weiß ja, was Religion so anrichten kann – ich finde (und das ist nur meine bescheidene Meinung), Religion gehört abgeschafft, die heimst auf dieser Welt nur Ärger ein. Das bedeutet nicht, dass ich nicht an die guten Werte glaube, die alle Religionen dieser Welt in ihrem Kern vermitteln wollen – vielleicht wurden sie ja auch deswegen erfunden – das heißt weiter nicht, dass ich nicht auch an etwas glauben möchte, das mit Engeln und Liebe und Trost spenden und Hoffnung zu tun hat. Jeder hat ja seine eigene Art des Glaubens.
Vielleicht hat eine höhere Macht die Fleischwurst und die Erde erschaffen – und den Himmel und die Milchstraße und das Universum, wobei Stephen Hawking dazu wahrscheinlich eine andere Meinung hatte.

Klar ist auch: Wir leben in einem Land mit christlichen Werten und Geschichten, mit denen unsere Kinder aufwachsen. Sie sind Teil unserer Kultur und deswegen auch ein Stück unserer Allgemeinbildung. Ob sie am Ende, für einen persönlich, „nur“ Geschichten bleiben oder ob man etwas anderes draus macht, das bleibt jedem selbst überlassen. Bloß: Bei der biologischen Aufklärungsarbeit hat der liebe Gott kurz Pause. Auch weil es für unsere Kinder so sagenhaft wichtig ist, einen selbstbestimmten Umgang mit ihrem Körper zu lernen.

Metaebene

Mein kleines Leben hat, so rein technisch gesehen, garantiert nicht der liebe Gott gemacht, das wäre mir aufgefallen.
Metaebenen sind für (Klein-)kinder nur sehr schwer bis gar nicht zu begreifen – das mit der höheren Macht ist noch etwas zu hoch, außer es geht um beispielsweise Weihnachten, da halte ich mich im Moment lieber dann doch an die (biologischen) Fakten. Schließlich geht es um Aufklärung und nicht um den Auszug aus Ägypten.

„Papa hat das gesagt!“, mampfte meine Tochter abends mit Mortadella im Mund.
Aha.
„Du bist in meinem Bauch gewachsen, das weißt du doch, oder? Wir haben schon ganz viele Fotos angeschaut, wie mein Bauch immer größer geworden ist.“
„Ja, wie ein Luftballon! Und ich hatte immer Schluckauf und dann ist dein Bauch gehüpft.“
„Genau.“
Wir müssen beide lachen, kurze Stille, ich ahne, was nun kommt:
„Und wer hat mich dann gemacht, Mama?“

Ich bitte um Aufklärung…

Es sind diese Fragen, vor denen man immer ein bisschen Angst hat, dass man sie auch zufriedenstellend beantwortet, ohne sein kleines Mädchen irgendwie zu überfordern. Aber trotzdem: Die Sache mit dem Storch und den Bienen ist genauso unbefriedigend wie die mit dem Lehmklumpen und dem lieben Gott.

„Papa und ich haben dich gemacht. Damit ein Kind im Bauch wachsen kann, müssen die Mutter und der Vater, beide, einen Teil dazu geben. Deine Ohren sehen zum Beispiel so wie Papas Ohren aus und Deine Augen so wie meine. Daran kann man das merken.“

Ich wartete auf die Nachfrage, wie das genau funktioniert, es folgte aber nur ein Nicken, das mir zeigte, sie hatte es verstanden, mehr wollte sie im Moment gar nicht wissen, und das Mortadellabrötchen war wieder interessanter. Nahrungsaufnahme und Sexualität; die Grundbedürfnisse eines Menschen. Ehrlich gesagt, war mir das an diesem Abend ganz recht, denn so richtig vorbereitet, war ich nicht. Shame on me.

Ich kaufte am nächsten Tag ein Buch, in dem das mit dem konkreten Zeugungsakt sehr kindgerecht erklärt wurde – und ließ es ein bisschen zufällig auf dem Sofa liegen. Mein kleines Leben blätterte sehr interessiert von der einen Seite zur anderen und es fiel nicht nur mir, sondern insbesondere ihr, leichter, zu verstehen, wer sie denn nun WIE gemacht hatte.

Grundsteine

Ja, liebe Wolke, ich finde, es muss einem im Leben gar nicht so viel peinlich sein. Kinder geben den Takt schon vor, die wissen noch wie es geht; das mit dem Tempo – auch bei der Aufklärung. Wichtig ist dabei wohl nur die Ehrlichkeit und dass man verantwortungsvoll drüber spricht, damit das große Ganze mit Selbstverständlichkeit behaftet ist statt mit Scham – und dass man einen Grundstein der Prävention legt.

Weil es nun mal leider einige Menschen gibt, die der liebe Gott wohl irgendwie übersehen hat, und auch gerade wegen dieser Menschen, die meinem kleinen Leben hoffentlich, hoffentlich, hoffentlich niemals begegnen werden, ist es dringend nötig, dass meine Tochter weiß, was eine Vagina ist, wie wertvoll ihr Körper und auch ihr NEIN sind.

Bis bald, meine Wolke!


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Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Buch Hallo liebe Wolke_Buch

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm – Das Buch jetzt im Handel erhältlich! (Werbung)

Liebe alle!
(WERBUNG für mein Buch)
Hier ist es also endlich, das Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm“ für Kinder in Kita, Kindergarten und Vorschule. Juhu!
Ich bin ganz beseelt und glücklich und so, so dankbar für eure Unterstützung – ohne euch hätte ich mich niemals für dieses Projekt aufraffen können. Umso schöner ist es, nun ein gedrucktes Buch, mit all den Lerngeschichten der Wurmfamilie in den Händen zu halten. So richtig mit ISBN und allem Zipp und Zapp.

Was ist drin?

Ich glaube, mittlerweile könnte ich schon fast Band 2 veröffentlichen, denn das Anfertigen der vielen neuen Illustrationen hat ein kleines Bisschen gedauert.

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Hallo liebe Wolke Susanne Bohne

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm von Hallo liebe Wolke

Ihr findet folgende Geschichten im Buch:

  • Wochentage lernen mit Wilma Wochenwurm
  • Monate lernen mit Mona Monatswurm
  • Zahlen lernen mit Zora Zahlenwurm
  • Farben lernen mit Carla Chamäleon
  • Farben mischen mit Mats Malwurm
  • Buchstaben lernen mit Pinguin Paul
  • Formen lernen mit Schlange Schorsch
  • Feldfrüchte entdecken mit Flora Feldwurm
  • Reimwörter lernen mit Rudi Reimgeist

 

  • Traumreise mit der Wolke
  • Die Wolke, die Angst vor dem Einschlafen hatte
  • Wo schläft Frau Sonne?
  • König Sahnehäubchen isst kein Gemüse
  • Der kleine Stern, der vom Himmel fiel
  • Frida ist wütend
  • Linda hat Angst im Dunkeln

Neben den Geschichten gibt’s noch Ausmal- und Rätselbilder zu jeder Lerngeschichte.

Wo gibt’s das?

Ihr könnt das Buch in allen gängigen Online-Buchshops, und auch in der Buchhandlung bestellen.

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Hallo liebe Wolke Susanne Bohne Kita Kindergarten Vorschule Kinder Kinderbuch

Titel: Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm

Paperback, 64 Seiten

ISBN-13: 9783752806458
Verlag: Books on Demand

Preis: 9,99 €

Im BoD-Buchshop könnt ihr es z.B. portofrei bestellen und es ist auch sofort lieferbar.
Genauso wie z.B. bei bücher.de.
Beim Großanbieter Amaz**n gibt es das Buch natürlich auch zu bestellen, dahin verlinke ich aber aus Datenschutzgründen besser nicht….

Ich hoffe so sehr, dass es euch gefällt, es steckt viel Herzblut, durchzeichnete Nächte und überhaupt sehr viel Wolkenliebe darin.

Habt lieben Dank und ich würde mich riesig über die ein oder andere nette Rezension freuen!
Unten gibt’s noch eine Leseprobe für euch, die ihr kostenlos herunterladen könnt.

Eure Susanne

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