Neueste Artikel

Formen lernen mit Schlange Schorsch eine Lerngeschichte für Kinder in Kita und Kindergarten

Formen lernen mit Schlange Schorsch (Lerngeschichte & Printable)

Das ist Schorsch, die nette Schlange,
und der Schorsch ist gar nicht bange,
Formen kennt er schon sehr viele,
und noch andre schöne Spiele.

In den Sand malt Schorsch ’nen Kreis,
und der hat, wie jeder weiß,
keine Ecken und ist ganz rund.
Schorsch denkt sich: Ja, na und?

Schorsch, der mag es auch mal eckig,
sein Körper ist elastisch und mal fleckig,
drum zeigt er dir ein Dreieck hier,
drei Ecken hat es und nicht vier.

Ein Quadrat hat gleiche Seiten,
da müssen sie sich gar nicht streiten.
Vier Stück sind es an der Zahl,
Schorsch zeigt dir das hier mal.

Dann malt Schorsch ein rundes Ding,
schau doch mal genauer hin!
Fast wie ein Kreis ist diese Form.
Wie ein Ei ist das Oval, ganz enorm!

Ein Rechteck, das ist eckig wieder,
Schorsch malt es hier hin und nieder.
Es sieht aus ja wie ein Ziegelstein,
Schorsch, der findet das sehr fein!

Was malt Schorsch da für ’ne Sache?
Gar nicht so leicht? Dass ich nicht lache!
Eine Raute, wie ein Diamant, ein feiner,
der ist mal größer und mal kleiner.

Und zu guter Letzt kommt dann,
noch Schorschs allerliebstes dran.
Ein Herz ist es, das ist so schön,
und der Schorsch, der muss nun gehn.

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)
(Werbung) Diese Geschichte findest du auch in meinem Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm., für Kinder ab 4 Jahren, mit Ausmal- und Rätselbildern und insgesamt 16 Lerngeschichten.

Hallo liebe Wolke_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 1_Beispielfoto
(Beispielfoto. Kann abweichen)

ISBN: 9783752806458, 64 Seiten, farbig illustriert

Flora Feldwurm_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm
Link zu Amazon Link zu Thalia
Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Wohlfühlgedanken von Susanne Bohne und Hallo liebe Wolke

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit. (Werbung)

(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit Entspannung für Mama_Von Susanne Bohne

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 ab 30. November erhältlich bzw. vorbestellbar.

Link zum BoD-Buchshop (mit Leseprobe)    Link zu Thalia    Link zu Amazon

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit Entspannung für Mama_Von Susanne Bohne

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit. Wohlfühlgedanken Geschenkbuch Buch Mutter Muttertag Weihnachten Auszeit Me-Time Achtsamkeit Entspannung entspannen Liebe liebevoll Burn-out Selbstfürsorge Rezept

Warum es manchmal so hart ist Mama zu sein Fünf du schaffst das Gedanken

Warum es manchmal so hart ist, Mama zu sein. (5 „Du schaffst das“-Gedanken)

Hallo liebe Wolke,
kennst du etwas, das wirklich richtig anstrengend ist?
Gestern war große Kinderanmalaktion im Kindergarten. Meine Tochter liebt es, sich von oben bis unten anzupinseln – und zwar mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Neulich war der blaue Filzstift an der Reihe und ich kann dir sagen, das war nur so semilustig. Für mich.
Gestern habe ich noch eine halbe Stunde in der Kita gewartet bis mein kleines Leben endlich fertig war, mit ihrem Gesichtskunstwerk, das sich irgendwo zwischen Papagei und Unfallopfer bewegte. Den ganzen Kladderadatsch wieder abzuwaschen, am Abend, ist – zumindest bei uns – eine Aufgabe, die gern in einem antichristlichen Anfall endet.
Manchmal ist es schon ziemlich hart, eine Mama zu sein.

Mama ist papierdünn

Ich liebe meine Tochter, wirklich wahr, ich liebe sie wie sonst nichts auf dieser Welt. Aber nach fünf Jahren versuche ich immer noch mein Gleichgewicht und (m)einen Weg zu finden, für mein kleines Leben da zu sein – aber auch für MICH. Das ist nicht immer so einfach, manchmal fühle ich mich papierdünn, wenn ich nicht geschlafen habe, wenn ich das Chaos sehe und mich ab und zu nur noch aufs Mamasein reduziert fühle. Ich frage mich, wie andere Mütter das alles schaffen – und ich habe nur ein Kind und darüber hinaus keinen Mann, um den ich mich auch noch kümmern müsste. Manchmal also fühle ich mich papierdünn. Das kann passieren. Und das hat nichts mit meinem Kind zu tun, nicht, dass du mich falsch verstehst, liebe Wolke!

Me-Time

Nur hin und wieder denke ich mir, ich habe so viele Ideen und vielleicht sogar Träume, wie soll ich sie verwirklichen, wenn ich mich morgens um 10 manchmal schon wieder so müde fühle und die ganze Arbeit sehe, in Gedanken all die Dinge sortiere, die jetzt, morgen und in den nächsten Jahren anstehen, dass ich es mir am liebsten nur auf meinem Sofa gemütlich machen möchte.
Wenn ich mein kleines Leben im Kindergarten verabschiedet habe und nach Hause zurück komme, in eine Stille, die so unglaublich wohltuend ist und meine Tochter trotzdem nach zehn Minuten vermisse, schaue ich auf die Uhr und rechne mir aus, wie viele Stunden mir für mich bleiben. Nur für mich ganz allein. Ich komme mir dabei manchmal echt schäbig vor, denn das klingt so nach Egoismus, aber ich weiß auch, dass an manchen Tagen die Zeit nicht ausreicht, um mich mit Energie wieder aufzuladen, die ich für den Rest des Tages dringend benötige.

Kraft der Gedanken

Aber dann wiederum, wenn ich mir mein Sofa für zehn Minuten gönne und alles liegen lasse, aufschiebe und auf ein anderes Mal vertage, dann denke ich an die Dinge, die ich mir oft sage. Weil es nicht nur hart und anstrengend ist, Mama zu sein. Sondern oft so wunderschön, dass ich meine Erschöpfung vergesse. Kraft der Gedanken, sagt man ja so.

Meine „Du schaffst das!“-Gedanken

1.Bleib geduldig!
Meine Geduld kennt ihre Grenzen. Aber mit seinem Kind, und auch mit sich selbst, geduldig zu bleiben, denn alle Dinge brauchen ihre Zeit, Kinder lernen in ihrem eigenen Tempo (und auch Mamas tun das!), das ist für mich ziemlich wichtig. Weil Ungeduld nur zu Frust führt. Habe ich festgestellt.

2. Bleib im Hier und Jetzt!
Momente, und seien sie auch noch so klitzeklein, können magisch sein. Ein Blick meiner Tochter, der mein Herz schmelzen lässt. Oder wenn wir beide herrlich albern über irgendeinen Quatsch lachen. Diese Momente sind das, was das Mamaherz groß macht. Und auflädt.

3. Bleib ein Kind!
Wenn man sein eigenes inneres Kind noch spüren kann, dann bedeutet das eins: Großes Verständnis für all die verrückten Sachen, die ein Kind anstellen kann. Für all das, was es ausprobieren möchte – auch dann, wenn es einem die erwachsenen Nackenhaare aufstellt.

4. Bleib unperfekt!
Niemand kann alles richtig machen. Als Mutter würde man es gern sein: perfekt. Immer perfekt erziehen, immer perfekt reagieren, immer und zu jeder Tages- und Nachtzeit. Das gelingt nicht, das kann nicht gelingen, das geht nach hinten los. Es gibt Dinge, die kann man richtig gut. Und es gibt Dinge, die kann man eben nicht so richtig gut. Und das ist völlig ok. Solange das Herz spricht, kann man sich sicher sein, dass sein Kind und auch man selbst glücklich ist.

5. Bleib du selbst!
Ich gestehe mir meine Erschöpfung ein. Ich gönne mir meine Auszeiten und zwar ohne schlechtes Gewissen – und ich darf das Mamasein auch mal richtig blöd und anstrengend finden. Vor allem aber bin ich auch noch ich. Obwohl, oder gerade weil, ich Mama bin. Vielleicht lernt man sich selbst, seine Fehler und seine großen Stärken dann erst wirklich kennen, aber im Grunde seines Herzens bleibt man auch dann noch diejenige, die man eben ist.

Großartig, toll und wunderbar

Gestern war große Kinderanmalaktion im Kindergarten. Meine Tochter liebt es, ich nicht so. Manchmal fühle ich mich papierdünn, schläfrig und erschöpft. Aber öfter als dieses „Manchmal“ liege ich abends im Bett und denke mir, wie großartig dieses Geschenk ist, das da in seinem Kinderzimmer friedlich schläft, wie toll die Zeit für mich ist, in der ich mich nur ganz allein spüren kann, und wie viele sagenhaft wunderbare Dinge ich über mich und die Welt gelernt habe, seitdem ich Mama bin.

Alles Liebe, meine Wolke!


(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 ab 30. November erhältlich bzw. vorbestellbar.

Link zum BoD-Buchshop (mit Leseprobe)    Link zu Thalia    Link zu Amazon

Angst vor Weihnachten - wie es ist an Weihnachten allein zu sein. Alleinerziehend und Single

Warum ich Angst vor Weihnachten habe.

Hallo liebe Wolke,
hast du manchmal ein mulmiges Gefühl im Bauch?
Die Tage sind verdammt kurz geworden und die Welt hat es immer eiliger. Vielleicht liegt es an meinem fortschreitenden Alter oder die Erde dreht sich in letzter Zeit einfach ein bisschen schneller, aber die Tage rasen so dahin. Und ich komme nicht mit. Weihnachten klopft seit Wochen sehr laut an die Tür – und ehrlich gesagt finde ich es großen Mist, schon im August Spekulatius kaufen zu können. Wenn man wollte. Eigentlich müsste man die Stollen und Adventskalender gar nicht mehr aus den Regalen räumen, lohnt doch eh nicht.
Und je dunkler und kälter es draußen wird, desto mehr formiert sich da dieses Gefühl in meinem Bauch, das ich nicht so gern habe.

Weihnachtszauber

Wie auch immer mein persönliches, kleines Herz tief im Inneren aussehen mag; für mein kleines Leben mache ich es wie jedes Jahr: Ich möchte ihr den Zauber dieser Zeit bewahren.

Eine Zeit, die eigentlich stiller werden sollte statt lauter.
Langsamer statt immer schneller.
Und funkelnder statt blinkend bunter.

Ich weiß nicht, wie es dir geht, liebe Wolke, aber der Weihnachtszauber ist einfach nicht mehr das, was er mal war. Habe ich so im Gefühl. Und wenn man ein Kind hat, dann sucht man den Zauber wieder, holt ihn vom Dachboden wie die Kiste mit dem Baumschmuck, die die letzten Monate ein bisschen staubig geworden ist.
Allerdings ist das mit dem Weihnachtszauber 2018 so wie mit den Lebkuchen im Regal: Wir alle machen viel zu viel. Viel zu viel von aller Dekoration, von allen Vorbereitungen, von allen Geschenken; jeden kleinsten Winkel könnte man mit künstlichemWeihnachtszauber bestreuen. Wenn man wollte.
Will ich aber nicht, denn er ist nicht echt.

Höhle aus Liebe und Geborgenheit

Wenn ich mich an früher erinnere, dann war mein Zuhause genau eins: Mein Zuhause. Mein Schutz und meine Höhle aus Liebe und Geborgenheit. Ich schrieb mit meiner Mutter einen Wunschzettel und legte ihn auf den Balkon. Am nächsten Morgen war er fort und dort, wo er gelegen hatte, hatte das Christkind ein bisschen Sternenstaub da gelassen. Das Gefühl in meinem Bauch, das kann ich heute noch sehr deutlich spüren. Und es war ein wahnsinnig schönes Gefühl. Das, genau das, möchte ich meinem kleinen Leben schenken.Und das kann ich mit keinem überteuerten Spielzeug dieser Welt erreichen, mit keinen DIY-Bastel-Marathons, die mir (noch mehr) graue Haare wachsen lassen.

Ich möchte, dass meine Tochter für immer das Gefühl von Zuhause und ein bisschen Sternenstaub in sich tragen darf. Denn, wenn man sich daran erinnern kann, auch 30 Jahre später noch, dann ist das mulmige Bauchgrummeln, das ich dieses Jahr habe, gar nicht so schlimm.

Punsch und Quatsch

In diesem Jahr werden wir, meine Madita und ich, allein unter dem Baum sitzen. Wir haben keine große Familie, die sich in den Armen liegen könnte und Weihnachtslieder singen und einer macht Punsch und ein anderer serviert die Kekse und ein paar Kinder machen Quatsch mit der Weihnachtsbeleuchtung. Nein, wir beide werden allein sein. Ein bisschen steigen mir bei der Vorstellung die Tränen in die Augenwinkel. Nur ein bisschen, denn ich werde es uns schön machen. Ganz schön sogar.
Nur mein persönliches, kleines Herz, das hätte sich gewünscht, dass es anders wäre. Dass da jemand wäre, der das Stille und das Langsame und das Funkelnde mit uns geteilt hätte.

Lieblingsspielzeug

Und fast hätte es vielleicht sogar jemanden gegeben, aber mein Herz, das ist, was das angeht, nicht repariert. Mein Vertrauen auch nicht. Ich kann jemand Neues nicht vertrauen, weil mir jemand Altes die Fähigkeit weggenommen hat, als wäre es mein Lieblingsspielzeug gewesen. Obwohl ich doch nur ganz allein dafür verantwortlich war und bin, darauf aufzupassen. Aber diese Großbaustelle in meinem persönlichen, kleinen Herzen, die fühlt sich blöd an und verursacht dieses noch blödere Bauchgrummeln.
Also entscheide ich mich abermals in meinem Leben fürs Alleinsein, das mir ein bisschen Angst vor Weihnachten macht. Und doch bin ich es ja nicht – allein.

Sternenstaub

Denn ich habe das größte Geschenk an meiner Seite und da wische ich alles beiseite, was keinen Platz im Weihnachtszauber haben darf. Ich werde die Welt, die es in letzter Zeit so verdammt eilig hat, ein wenig bremsen. Mit dem Fuß. Wie beim Schlittenfahren. Und dann wird der Sternenstaub aufwirbeln und das, was dunkel ist, wieder hell machen. Weil es das ist, was der Sternenstaub am besten kann.

Angst vor Weihnachten

Mag sein, liebe Wolke, dass ich in dieser Weihnachtsnacht ein bisschen weinen werde, wenn mein kleines Leben im Bett sein wird und schläft und vom Christkind träumt und eingehüllt ist, in dem Gefühl von Zuhausesein und Geborgenheit. Aber dann, dann werde ich an die denken, die dieses Weihnachtsfest wirklich allein sein werden. Mutterseelenallein.
Und dann werde ich wissen, dass ich es verdammt gut habe, dass meine Angst großer Quatsch war – und dass sich die Welt gern ohne mich beeilen darf.

Alles Liebe, meine Wolke!


(Werbung) „Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit“ habe ich für euch zusammengebastelt und illustriert, schöne Fotos ausgesucht, und mit Wohlfühlgedanken versehen. Es ist für alle Mamas, die eine kleine Pause brauchen. Auf 32 Seiten findet ihr was fürs Herz – und sogar einen Platz für euer eigenes Lieblingsrezept.

Das kleine Buch für eine Mama-Auszeit_Hallo liebe Wolke_Geschenkbuch

(c) Susanne Bohne

Das kleine Büchlein ist im Buchhandel mit der ISBN-Nr. 9783748199700 erhältlich.

Amazon BoD-Shop

Flora Feldwurm_Wo wachsen Kartoffeln_Lerngeschichte Kinder Kita Kindergarten Vorschule

Feldfrüchte entdecken mit Flora Feldwurm – Wo wachsen Kartoffeln? – Lerngeschichte für Kinder

Feldfrüchte entdecken mit Flora Feldwurm

Hallihallo! Ich heiße Flora und ich bin ein Feldwurm. Bei uns Zuhause gibt es total oft Kartoffeln zum Mittagessen. Und Kartoffeln, die liebe ich! Hast du auch ein Lieblingsessen?

Eines Tages wollte ich losziehen und mir anschauen, auf welchen Bäumen Kartoffeln wohl wachsen. Denn, wenn es Apfelbäume gibt, muss es doch auch Kartoffelbäume geben. Oder?Überall bin ich herumgewurmt und habe Ausschau gehalten, aber ich habe nirgendwo einen Kartoffelbaum gefunden. Da war ich ganz schön traurig, denn ich wollte doch unbedingt wissen, woher die Kartoffeln kommen.

Flora Feldwurm Feldfrüchte Kartoffeln Lerngeschichte Kinder Hallo liebe Wolke

(c) Hallo liebe Wolke

Am Abend habe ich meinen Papa gefragt, denn der muss es schließlich wissen, weil er ein ziemlich schlauer und großer Feldwurm ist.  Erst hat mein Papa ein bisschen gelacht. Und dann hat er gesagt, dass er mir am nächsten Tag zeigen würde, wo die Kartoffeln wachsen und dass ich ganz schön überrascht sein würde. Und das war ich auch.

Am nächsten Morgen, ganz früh, sind mein Papa Feldwurm und ich losgewurmt und sind aufs Nachbarfeld gekrochen, das direkt vor unserem Zuhause liegt.

„Da sind wir auch schon!“, sagte Papa. „Siehst du?“

Ich sah gar nichts, bis auf ein paar grüne Blätter und Gestrüpp, das aus der Erde wuchs.

„Hier wachsen die Kartoffeln. Und nicht nur die!“, sagte Papa Feldwurm und ich verstand gar nichts mehr. Schließlich gab es auf dem Feld keine Bäume. Schon gar keine Kartoffelbäume.

Aber dann holte mein Papa eine Schaufel und fing ein bisschen an zu graben. Und dann sagte er, ich soll mal in den Gang krabbeln, den er freigeschaufelt hatte. Und weil ich Flora Feldwurm bin, kann ich sehr gut durch die Erde kriechen. Wie ein Maulwurf. Nur noch besser. Papa und ich gruben uns durch die Erde, vorbei an dem grünen Gestrüpp, und dann sah ich plötzlich, was Papa meinte! Unter der Erde wuchsen die Kartoffeln. Unter der Erde! Kann man sich das vorstellen?

Ich fand außerdem noch Karotten und Zwiebeln und Radieschen. So viele leckere Sachen, die unter der Erde wachsen. Mitten auf dem Feld.

Ich war ziemlich erstaunt, das kann ich dir sagen!
Jetzt weiß ich also, dass es keine Kartoffelbäume gibt. Und dass ganz viel leckeres Gemüse unter der Erde wächst, auch wenn man sich das fast nicht vorstellen kann. Und wenn du nur immer mit offenen Augen durch die Welt gehst, kann man unendlich viele Dinge entdecken. Selbst dann, wenn manche im Verborgenen wachsen. Wie die Kartoffeln.

Deine Flora Feldwurm

(Werbung) Diese Geschichte findest du auch in meinem Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm., für Kinder ab 4 Jahren, mit Ausmal- und Rätselbildern und insgesamt 16 Lerngeschichten.

Hallo liebe Wolke_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 1_Beispielfoto

(Beispielfoto. Kann abweichen)

ISBN: 9783752806458, 64 Seiten, farbig illustriert

Flora Feldwurm_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm

Link zu Amazon Link zu Thalia

Madita und der Regenbogen

Madita und der Regenbogen.

Hallo liebe Wolke,
was begeistert dich so richtig?
Obwohl ich den Herbst eigentlich mag, weil ich im Grunde meines Herzens eine Sofakartoffel bin, die bei dem stürmischen Regenwetter zumindest ein bisschen mit ihrer Couch schmusen darf und die somit nicht dem Druck des schönen Sonnenscheins erlegen ist, sich Outdooraktivitäten ausdenken zu müssen (aka „fünf Stunden auf dem Spielplatz rumhopsen“), so kann ich mich trotzdem nicht richtig für diese Jahreszeit begeistern. Eben wegen des stürmischen Regenwetters. Ach, ich weiß manchmal auch nicht, was ich will.

Regenbogen

Vorgestern hat meine Tochter zum ersten Mal in ihrem Leben einen Regenbogen gesehen. Einen echten. Am Himmel. Und es war wirklich ein toller Regenbogen. Er war sogar so toll, dass der Regenbogen seit zwei Tagen Gesprächsthema No 1 ist. Sowohl Zuhause, als auch im Kindergarten, beim Bäcker, an der Wursttheke – und Opa musste sowieso sofort telefonisch und mit leuchtenden Augen darüber informiert werden:
„Ich habe einen Regenbogen gesehen! Und er war so wundertoll! Oben rot und unten lila! Und alle Farben, die es gibt! Das ist der schönste Tag in meinem Leben!“

Abgestumpft

Nachmittags sprach mich die Erzieherin an, dass mein kleines Leben den ganzen Tag von fast nichts anderem gesprochen hatte, als von ihrem Regenbogen. Manche Kinder wären noch begeisterungsfähig, sagte sie, und dass das gut sei, einige wären in dem Alter ja schon so abgestumpft.
Abgestumpft? Mit fünf?
Mich machte das nachdenklich.

Wenn man nicht mit fünf Jahren noch die unglaublich große Begeisterung im Bauch spüren kann, wenn man etwas sieht, wenn man etwas macht, wenn man etwas fühlt oder riecht, das einem so wahnsinnig schön vorkommt, dass man ganz aufgeregt wird und es anfängt, überall zu kribbeln – wann denn dann?
Genau dafür ist die Kindheit doch da. Dafür ist sie erfunden worden.

Kurze Kindheit

Die Kindheit aber, die ist genauso schnell vorbei wie der Regenbogen, der langsam am Himmel verblasst. Irgendwann wacht man auf und hat die Fähigkeit verloren, den ganzen Tag unbeschwert durch die Gegend zu stromern und noch in der kleinsten Kleinigkeit etwas Wundertolles zu sehen.
Denn genau das kann man, wenn man ein Kind ist:
Man sieht das Schöne. Immer und zu jeder Zeit.
Man sieht nicht das blöde Herbstwetter, sondern wie die Blätter einem um die Ohren sausen und der Wind die Haut kitzelt, welches Geräusch der Regen auf der Kapuze macht. Man schaut sich jede Kastanie an und bemerkt, dass alle unterschiedlich aussehen – und dass trotzdem jede einzelne wunderschön ist. Genau so wie sie ist.

Und man ist eins: begeistert.

Förderwahn

Vielleicht macht es der allgegenwärtige Förderwahn, dass die enthusiastische Leidenschaftlichkeit irgendwo zwischen dem „OH! Mein Kind ist ein Genie!“ und/oder „OH JE! Mein Kind kann mit fünf noch nicht Zeitungslesen!“verkümmert und auf der Strecke bleibt. Oder es sind die Medien. Die Zeit. Die Gesellschaft. Oder was auch immer. Kinder dürfen manchmal keine Kinder mehr sein, weil es zu viel von dem Zuvielgibt. Und da gehen Regenbögen ab und zu unter.

Was aber stimmt, ist: Jedes Kind ist ein Einzelstück, ein Unikat, etwas Einzigartiges. Das ist das Geschenk, das man mit seinem Kind erhält. Man kann Kinder nicht verändern oder kopieren, wie schlimm wäre das?, sie sind so, wie sie sind. Wie die Kastanien, die alle anders und jede für sich wunderschön sind. Und das ist verdammt gut so. Der eine, so wie mein kleines Leben, kann sich tagelang an einem Regenbogen erfreuen. Der andere begeistert sich für etwas anderes. Hoffentlich zumindest. Denn die Freude, die direkt aus dem Herzen kommt, die so pur ist, dass man sie fast anfassen kann; genau diese Freude, die macht das Kindsein und die Kindheit aus. Zumindest in meiner Vorstellung. Und manchmal kann ich mich noch an sie erinnern: an die kindlichen Begeisterungsstürme, die einen dorthin bringen, wo man für den Rest seines Lebens bleiben möchte.

Kinder machen das gut!

Meine Tochter bewundere ich für ihre Begeisterungsfähigkeit, für ihre Gabe, die leider nicht das ganze Leben bei ihr bleiben wird:
Ich bewundere sie für ihre Gabe, ein Kind zu sein. Und es sein zu dürfen.
Manchmal, liebe Wolke, ist man einfach mit zu viel Übereifer unterwegs im Leben, dabei hilft es doch, sich mal ein bisschen zu bremsen. Wenn ich mir meine Madita so anschaue, dann denke ich mir oft, sie bringt doch alles mit, so viel Eigenes, sollte ich wirklich ständig so viel mehr tun als sie nur zu begleiten, nur ein bisschen die Weichen zu stellen und sie nur mit Liebe stark zu machen?

Manchmal begeistert selbst mich noch ein Regenbogen, den mir mein kleines Leben auf ihre Weise gezeigt hat. So nämlich, dass ich ihn mit den Augen eines Kindes betrachten durfte. Und dann weiß ich plötzlich wieder, was ich will. Selbst bei stürmischem Regenwetter.

Alles Liebe, meine Wolke!


 

Adventskalender-DIY-Basteln-Kinder-Engel-HalloliebeWolke-Freebie-easy-einfach-schnell-Pappbecher-Engelchen

Wann ist Weihnachten? { Adventskalender für Kinder: DIY & Freebie }

Hallo liebe Wolke,
hast du auch einen Adventskalender?
„Mama, wann ist endlich Weihnachten?“
Bis zum 24.12. werde ich diese Frage von meinem kleinen Leben noch ungefähr 6.298 Mal hören. Da bereits seit Ende August sämtliche Supermarktregale der Nation mit Lebkuchen, Spekulatius und Adventskalendern bis zum Bersten gefüllt sind, ist die ständige Fragerei ja auch irgendwie berechtigt. Und ich gebe es zu: Als ich klein und Kind war, konnte ich es auch nicht abwarten, endlich endlich endlich einen strahlenden Weihnachtbaum im Wohnzimmer meiner Eltern zu bestaunen – und dann erst die Sache mit dem Christkind… hach ja. Schön war das.

Warten auf den Adventskalender

Und schön ist das auch heute noch. Auch wenn mich die Wiederholung der Wiederholung der immer gleichen Frage ab und zu in Versuchung geraten lässt, mir Ohrstöpsel zuzulegen, denn wir schreiben ja erst den 04. November. Trotzdem kann ich mich wieder daran erinnern, wie aufgeregt ich dem Heiligen Abend entgegen gefiebert habe. Meine kleine Tochter, sie lässt mich daran erinnern, wenn sie wie ein kleiner Engel vor mir steht (auch wenn sie hin und wieder ein kleines Teufelchen sein kann), wenn ihre Augen leuchten und ich die unglaubliche Freude auf dieses ganz besondere Fest in ihnen sehen kann.

Himmlisch bunte Engel

Deswegen, und weil mein Herz ganz voll von meiner Tochter ist, habe ich mir überlegt, dieses Jahr eine himmlische Schar bunter Engel zum Leben zu erwecken und meiner Tochter, zumindest im Advent, die Wartezeit zu verkürzen. Irgendwo hatte ich einen Adventskalender gesehen, der ganz easy peasy zu basteln ist. Und das war das Richtige für mich, denn ich bin im Basteln eine Niete. Ehrlich gesagt. (Darf man als Mutter ja nicht so laut sagen…)

Der „Hallo liebe Wolke“-Adventskalender

Adventskalender-DIY-Basteln-Kinder-Engel-HalloliebeWolke-Pappbecher-Freebie-Printable-Anleitung-Himmlisch-Einfach-schnell-225x300

(c) Susanne Bohne/Hallo liebe Wolke

Alles, was man dafür braucht, sind:

  • 24 Pappbecher
  • Schere, Klebe
  • Die 24 Engel Vorlagen (siehe unten)
    Einfach auf etwas dickerem Papier ausdrucken, ausschneiden, an der Rückseite zusammenkleben, Flügel drauf, auf die Pappbecher stecken, kleines Adventskalendergoodie drunter legen. Fertig. Einfach, oder?
    (Bitte beim Druck nicht skalieren, sonst passen die Engel nicht mehr auf einen handelsüblichen Pappbecher!)

Also, ich finde: JA!

Freude, Freude.

Adventskalender-DIY-Basteln-Kinder-Engel-HalloliebeWolke-Pappbecher-Freebie-Printable-Anleitung-Himmlisch-Einfach-schnell-225x300

(c) Susanne Bohne/Hallo liebe Wolke

Und weil ich mir damit eeeeecht viel Mühe gegeben habe, UND weil ich diese Printables kostenlos zur Verfügung stelle, würde ich mich tierisch freuen, wenn du, liebe Wolke, weitererzählen würdest, was es hier heute im Angebot gibt.
Na, dann kann die Wartezeit ja am 1. Dezember so richtig starten. Und bis dahin werde ich die Frage: „Mama, wann ist endlich Weihnachten?“ geduldig ertragen. (Übrigens ebenso wie „Last Christmas“ und „In der Weihnachtsbäckerei“.)

Eine schöne Wartezeit, meine Wolke!

Download Adventskalender

(Downloads erfolgen auf eigene Gefahr und berechtigen nur zum ausschließlichen privaten Gebrauch. Es ist zudem nur gestattet, Kopien und Ausdrucke zum ausschließlich privaten Gebrauch herzustellen. Eine darüber hinausgehende Nutzung und Herstellung ist nur nach vorheriger schriftlicher Genehmigung möglich.)

Download Druckvorlage

(Werbung) Kennst du schon meine Kinderbücher? 

Kinderbuch__Kita_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2_Herbst und Weihnachtsgeschichten

(Beispielfoto „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2.“)

Hier findest du eine Übersicht aller Bücher mit Lerngeschichten und Ausmalbildern für Kinder ab 2 bzw. 4 Jahren.

Addieren lernen mit Elli Eichhörnchen. Eine Lerngeschichte für Kinder in Vor- und Grundschule.

Hey!

Ich bin Elli Eichhörnchen. Ich LIEBE Zahlen und zählen, das kann ich schon richtig gut. Neulich hat mir meine Mama gezeigt, dass man Zahlen sogar zusammenrechnen kann und das fand ich sehr spannend! Aber so richtig verstanden, wie das funktioniert, das hatte ich nicht.

Und dann wurde ich erst ein bisschen traurig, dann ein bisschen wütend und dann bin ich auf einen kleinen Spaziergang in der Sonne losgezogen, um nachzudenken und um herauszufinden, wie das mit dem Rechnen gehen könnte.
Nach einer Weile kam ich an den großen Eichenbaum. Der steht direkt hinter dem Rosenbusch und auf dem Baum traf ich Wilma, mit der ich oft spiele.

Ich liebe nicht nur Zahlen, sondern auch Eicheln, die auf dem Eichenbaum wachsen. Die schmecken mir sehr gut! Wilma mochte keine Eicheln, aber das ist ja klar, denn Würmer essen weder Eicheln noch Kastanien oder Tannenzapfen. So wie wir Eichhörnchen. Aber Wilma half mir, die Eicheln zu sammeln. Sie setzte sich auf meinen puscheligen Schwanz und wir sprangen zusammen von Ast zu Ast und legten alle Eicheln an einen geheimen Platz, den nur Eichhörnchen und Wochenwürmer finden. Hihi.

So kamen eine Menge Eicheln zusammen und plötzlich hatte Wilma eine gute Idee.

Eicheln Addieren Addition lernen Grundschule Vorschule Elli Eichhörnchen Herbst Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2

(c) Hallo liebe Wolke/Susanne Bohne

Wilma sagte: „Schau mal, Elli! Leg doch mal rechts eine Eichel und links auch eine Eichel in das Moos. Und nun zähl mal!“
„1…2!“, sagte ich.
„Genau! 1 Eichel und 1 Eichel sind zusammen 2 Eicheln!“, lachte Wilma.

Dann legte Wilma links noch eine Eichel in das Moos.

„Jetzt gleich noch mal!“, sagte Wilma.
Ich zählte: „1…2…3“
„Richtig!“, schmunzelte Wilma. „2 Eicheln und 1 Eichel machen zusammen 3 Eicheln.“

Je mehr Eicheln Wilma auf die zwei Seiten ins Moos legte, desto mehr verstand ich, wie dieses Addieren, also das Zusammenrechnen ging. Das war ja gar nicht so schwierig! Ich freute mich so sehr und rechnete immer weiter bis zuletzt 5 Eicheln auf der einen Seite – und 5 auf der anderen Seite lagen. 10 Eicheln! Ich bekam großen Hunger und war ziemlich stolz, dass ich plötzlich rechnen konnte.

Und seitdem ich mit Wilma bei dem Eichenbaum war, hab ich verstanden, wie das Rechnen funktioniert. Das ist ein großes Glück, denn jetzt kann ich ganz schnell alle Haselnüsse zusammenrechnen, die Mama und Papa manchmal mitbringen. Weil Haselnüsse nämlich mein Lieblingsessen sind, und da muss ich doch wissen, wie viele da sind.

Probier doch auch mal aus, ein bisschen zu rechnen. Du wirst sehen, das macht wirklich Spaß!
Bis bald sagt Deine Elli Eichhörnchen

TIPP: Im Herbst kann man – wie Elli Eichhörnchen – prima mit Eicheln das Addieren üben!

(Werbung) Diese Geschichte findest du zusammen mit einem Arbeitsblatt auch in meinem Buch „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2.“, für Kinder ab 4 Jahren, mit Ausmal- und Rätselbildern und insgesamt 11 Herbst- und Weihnachtsgeschichten.

KInderbuch_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2_Herbst und Weihnachtsgeschichten

(c) Susanne Bohne (Beispielfoto)

ISBN: 9783752896909, 60 Seiten, farbig illustriert

Kinderbuch__Kita_Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2_Herbst und Weihnachtsgeschichten

Link zu Amazon Link zum BoD-Buchshop Link zu Thalia

Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm Teil 2 Herbst Weihnachten Gewinnspiel Werbung

„Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2“ zu gewinnen. (Gewinnspiel, Werbung)

Ihr Lieben,
ist denn schon wieder November? Auch, wenn es quasi nur noch zweimal schlafen ist, bis Weihnachten vor der Tür steht, so möchte ich euch heute schon ein Geschenk machen. Weil ich doch immer so ungeduldig bin und nicht mehr bis Weihnachten warten möchte. Und außerdem finde ich, dass man sich den dunkel-nass-kalt-usseligen November doch ruhig etwas verschönern sollte.
Und vielleicht kann ich das ja mit meinem kleinen Büchlein „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2“ – mit einem dampfenden Tee auf dem Sofa sitzen, Malstifte parat, und mit einem kleinen Leben neben sich, ist der Herbst eigentlich ganz schön gemütlich.

Also: Hüpft in den Lostopf und gewinnt Wilma Wochenwurm Teil 2 – Herbst- und Weihnachtsgeschichten!

Ich verlose an euch einmal hier auf dem Wolke-Blog und einmal auf Facebook je eine Wilma.

Wenn ihr mir unter dem entsprechenden Facebookpost einen Kommentar hinterlasst bzw. mir eine E-Mail schickt, dass ihr teilnehmen möchtet, hüpft ihr automatisch in den Lostopf.
Und es wäre ganz, ganz toll, wenn ihr das Gewinnspiel auf Facebook teilen würdet, damit Wilma noch ein bisschen bekannter wird. Aber das ist selbstverständlich kein Muss. Freuen würde ich mich allerdings schon. 

Das Gewinnspiel beginnt heute am 01. November 2018 und endet am 06. November 18 um 23.59 Uhr. Die Gewinner werden danach per Los ermittelt und von mir per E-Mail bzw. auf Facebook benachrichtigt.

Ich wünsche euch ganz viel Glück!

(Am Gewinnspiel teilnehmen darf, wer über 18 Jahre alt ist und in Deutschland wohnt. Mit der Abgabe eines Kommentars bzw. mit der Versendung einer E-Mail erklärt ihr euch damit einverstanden, dass ihr mir im Fall eines Gewinns eure Adresse mitteilt. Eure Adresse wird nur zum Versand des Buchs „Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm. Teil 2“ genutzt und anschließend gelöscht. Eine Auszahlung sowie der Tausch des Gewinns ist nicht möglich. Der Erwerb von Produkten und Dienstleistungen beeinträchtigen den Ausgang des Gewinnspiels nicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mehr (rechtliche) Infos zum Gewinnspiel.)

(Werbung)

(Werbung)

Link zu Amazon
Link zum BoD-Shop
Link zu Thalia

 


 

Baumschmuck Weihnachten Skandinavisch Liebe Salzteig Papier DIY kostenlos Advent Kinder basteln Kindergarten Kita Krippe

Mein größter Fan (Oder: Baumschmuck, der begeistert)

Hallo liebe Wolke,
darf man dir alles sagen?
„Mama, dein Bauch ist genauso weich wie mein Spielschleim. Das ist ja so schön!“
Hach ja. Da weiß ich manchmal nicht so genau, ob ich in diesen Momenten innerlich nicht doch ein bisschen weinen soll, aber eigentlich sind diese, nennen wir sie, „Beobachtungen“ meines kleinen Lebens so zuckerwundersüß, dass ich sie fast als Kompliment auffasse.

Jekyll und Hyde

Es heißt nicht umsonst „fucking fours“, denn ein kleines, wunderhübsches, Mädchen mit vier Jahren, kann sich hin und wieder in Sekundenbruchteilen verwandeln. Und dabei geht es nicht unbedingt um die Frage ob von Elfe zu Prinzessin oder doch lieber direkt Elsa. Ich spreche da eher von Jekyll zu Hyde. Wir kennen ja alle die Trotzanfälle, die Zweijährige haben können. Die, die sich für Mama so anfühlen, als würde jemand direkt neben ihrem Trommelfell mit Kreide über eine Tafel kratzen. (Und ich befürchte, sie fühlen sich für die besagten Zweijährigen ähnlich an.)
Bei Vierjährigen gesellt sich zur Tafelkreide allerdings noch ein Eimer mit Eiswasser, der einem über den Kopf geschüttet wird, während ein kleiner, irre gewordener, Mensch quietscht:
„Ich will aber, dass die Tomatensoße ROT ist – und nicht nur orange! Ich mag nur die GANZ ROTE Tomatensoße! Das esse ich NIEMALS!“

Und man selbst so:„Die Soße ist doch rot, orangerot, mein kleiner süßer Engel!“
„Ich mag das NIIIIIIICHT, Mama! Du bist doof.“
Daumen hoch.

Apfelschalenschlange

Aber dann, dann gibt es diese Momente mit meinem kleinen, zuckerwundersüßen Mädchen, in denen ich genau weiß: Ich habe einen Fan. Und zwar den allergrößten, den es nur geben kann.
Wenn mein kleines Leben mich mit großen Augen beobachtet und mich dafür bewundert, was ich alles Tolles kann: Meinen Pullover anziehen, ohne mit den Ohren stecken zu bleiben. Zum Beispiel. Oder, wenn ich einen Apfel in einem Rutsch schäle und eine megalange Apfelschalenschlange produziere. Ja, das sind die wahren Zaubertricks dieser Welt.
Wenn Madita mich also strahlend ansieht und ganz verzückt ist von den Dingen, die für sie wahre Kunststücke sind, dann weiß ich: Sie ist mein größter Fan.

Verrückt

Bei tausend Kleinigkeiten sehe ich es ihr an, wie diese unglaubliche Liebe da in ihrem kleinen Herzchen brodelt. Und das, das macht mich zum allerglücklichsten Menschen dieses Erdballs. Ungelogen. Da könnte ich mir drei Eiswassereimer über den Kopf schütten lassen und ich wüsste immer noch, dass ich, auch wenn ich manchmal die allerblödeste Kaka-Mama bin, zum momentanen Herzobjekt Nummer 1 gekürt wurde. Ist das nicht verrückt? Ich finde ja. Und es ist schön, so verrückt zu sein.

Miss Universe

Das bleibt nicht so, das weiß ich ja. Das bleibt in der Intensität nicht so, und das ist der Lauf der Dinge und normal und gut. Aber für das Jetzt, für mein und unser Jetzt, ist es etwas ganz schön Wundervolles seinen eigenen Groupie zu haben, der einen anhimmelt als wäre man eine Kombination aus Miss Universe und Albert Einstein – und ich genieße es in vollen Zügen. Denn so etwas hat man nicht oft im Leben. Vermutlich nur selten.

Wenn ich noch etwas vermute, dann ist es dies, meine Wolke:

Das ist es, was das Muttersein ausmacht. Die gegenseitige Liebe. Eine Liebe, die nie unerwidert sein wird. Eine Liebe, die nicht vergeht. Eine Liebe, die Bestand hat. Und eine Liebe, die echter nicht sein kann.

Baumschmuck

Und weil wir gerade so im Liebes-Endorphin-Rausch waren, habe ich mich ganz freiwillig zum Basteln hingesetzt, was in meinem Fall ja eher selten vorkommt. Aber man weiß ja, was Hormone anrichten können. 😉

Da Weihnachten unaufhaltsam näher rückt, das Wetter schlechter wird und die Indooraktivitäten proportional zum Regen zunehmen, haben wir drei einfache, aber ziemlich schniecke Weihnachtsbaumanhänger gebastelt.

1. Papierbäume

Halbkreis ausschneiden, dreimal falten, Loch rein, Schnur durch, fertig.

Weihnachten Christbaumanhänger basteln Kinder einfach Baumschmuck-Baum-Anhänger-Papier-DIY

Und hier eine kleine Anleitung zum richtigen Falten:

2. Origamisterne

Youtube-Anleitungsvideo angesehen (bitte googeln), nur ein bisschen geflucht, aber beim dritten Stern war es dann ganz easypeasy.

Weihnachten Advent Basteln mit Kindern einfach Kita Kindergarten Stern Zeitung Baumhänger-im-skandinavischen-Stil-Sterne-Origamistern-diy

3. Salzteiganhänger

1 Tasse Salz, 1 Tasse Wasser, 2 Tassen Mehl, 1 Teelöffel Öl, kneten, ausrollen, ausstechen, Loch rein, 1 Stunde im Backofen bei 70 Grad trocknen lassen, anmalen, fertig.

Baumhänger-im-skandinavischen-Stil-Salzteig-Stern-diy Weihnachten Kind Kinder basteln einfach Advent Kindergarten Kita Beschäftigung

Toll, was man aus und mit Liebe alles fertig bringt, oder?
Ich meine ja.

So, liebe Wolke, dann hab es schön und bis zum nächsten Mal!


Facebook Hallo liebe Wolke

Kinderbücher Lerngeschichten mit Wilma Wochenwurm für Kinder ab 4 Jahren